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Rückblick: Hardware 2010

Namenschaos, Grafikwunder & Co

Die GameStar-Redaktion stellt im Special die erfreulichsten und ärgerlichsten Entwicklungen des Jahres aus Hardware-Sicht vor.

Von Michael Löprich |

Datum: 30.12.2010


Nicht nur bei den Spielen, auch bei der Hardware ging es 2010 auf und ab. Während viele Komponenten tolle Spieleleistung zum Sparpreis boten, entpuppten sich andere Geräte im Hardware-Test als überteuerte Mogelpackung. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Tops und Flops des Jahres 2010 aus der Welt der Hardware.

Natürlich zeigt unser Artikel nur eine kleine Auswahl der Tops und Flops. Haben Sie sich 2010 besonders über eine Komponente gefreut oder gar maßlos darüber geärgert? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!

Hardware-Tops 2010

Nvidia Geforce GTX 460

Rückblick: Hardware 2010 : Erst ein halbes Jahr nach AMD hat Nvidia ihre erste Grafikkartengeneration mit DirectX 11 auf den Markt gebracht. Zusätzlich stellten sich die ersten Karten als ziemliche Enttäuschung heraus: Vor allem die Geforce GTX 480 enttäuschte mit extremem Stromhunger und lautem Lüfter. Doch dann kam im Juli die rettende GTX 460: Sie überraschte mit toller Spieleleistung bei angemessenem Stromverbrauch zum günstigen Preis.

Diese Kehrtwende innerhalb einer Generation schafft die Geforce GTX 460 durch einen überarbeiteten GF104-Grafikprozessor, der in Spielen effizienter arbeitet als der GF100-Chip der Geforce GTX 480 und 470. Zudem bietet Ihr flüsterleiser Referenzlüfter überraschend viel Übertaktungsspielraum. Seit der Veröffentlichung dominiert die Geforce GTX 460 dank des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnises den Grafikkartenmarkt bis 200 Euro.

AMD Phenom II X6

Rückblick: Hardware 2010 : AMD hat dieses Jahr Sechskern-Prozessoren für alle erschwinglich gemacht. Die Konkurrenz von Intel war zwar etwas früher dran, doch kamen deren Sechskerner für exorbitante 1.000 Euro auf den Markt und kosten immer noch mindestens 800 Euro. AMD dagegen hat die Preise von Anfang an realistisch gestaltet und mittlerweile gibt’s den Phenom II X6 1055T mit 2,8 GHz als günstigstes Modell bereits ab 150 Euro. Bei Intel bekommen Sie für den gleichen Preis gerade mal die günstigste Quad-Core-CPU im Portfolio.

Zudem kosten schnellere X6-Vertreter mit mehr als 3,0 GHz Takt nur wenig Aufpreis. Auch wenn praktisch noch kein Spiel von sechs Rechenkernen profitiert, lohnen sich sechs Kerne wegen der deutlich höheren Zukunftssicherheit bereits jetzt. Und in älteren Spielen oder Anwendungen, die maximal drei Kerne nutzen, beschleunigt der integrierte Turbo-Modus den Phenom II X6 je nach Modell um 400 oder 500 MHz, was einen deutlichen Performance-Schub bringt.

Metro 2033

Rückblick: Hardware 2010 : Mit Metro 2033 kam dieses Jahr seit längerem wieder ein Spiel, das spürbar für den PC entwickelt wurde. Mit Tesselation und erweiterter Tiefenschärfe bietet es volle DirectX-11-Unterstützung. Zusätzlich sorgen korrekte Physikeffekte dank Nvidias PhysX für eine realistische Atmosphäre. Auch können Sie das Spiel auf Wunsch in der dritten Dimension genießen, denn Nvidias 3D Vision kommt bei Metro 2033 toll zur Geltung. Insgesamt bietet das Spiel fast alles, was es an aktueller Technik gibt. Zusätzlich ist es eines der ersten Spiele, das die Effekte von DirectX 11 gekonnt in Szene setzen kann. Wer über aktuelle DirectX-11-Hardware verfügt, sollte sich Metro 2033 unbedingt ansehen, denn auch spielerisch ist dieser Grusel-Shooter ganz vorne mit dabei.

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Avatar Okolyth
Okolyth
#1 | 30. Dez 2010, 12:20
Metro 2033 war wirklich klasse!
Leider etwas zu kurz geraten, aber tolle Atmosphäre, fette Grafik und spannende Inszenierung.

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Avatar BudFan
BudFan
#2 | 30. Dez 2010, 12:28
Für mich war der Aufreger des Jahres Intel. Eigentlich find ich die CPUs von Intel gut und steh auf solche technischen Extras wie Hyperthreading aber es fing an mit den Preisen für Intels 6-Kerner. 1000€ und dann 800€. Wieso schafft AMD es, seine 6-Kerner für einen vernünftigen Preis anzubieten, aber Intels 6-Kerner so einen krassen preislichen Unterschied haben!
Immerhin kam ich mit der Bezeichnung der i3, i5 und i7 Modelle klar, aber jetzt kommen ja die neuen Sandy-Bridge-CPUs, die alles wieder komplizierter machen. Und Intel gibt diese verwirrende Namesgebung mit Absicht, denn der Kunden soll bloß keine Übersicht haben und bequem mehere CPUs vergleichen können.
Naja, wenn Intel dann aber 2011 sehr gute CPUs rausbringt, lohnt es sich wenigsten, selbst Licht in die Namesgebung zu bringen.
Also, auf ein neues Jahr!
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Avatar Slayer80
Slayer80
#3 | 30. Dez 2010, 12:32
dann hoffen wir mal, dass die i-reihe preislich noch etwas sinkt. dann stünde einem neuen rechner nichts mehr ins haus :).
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Avatar Suzi Q.
Suzi Q.
#4 | 30. Dez 2010, 13:55
Zitat von Artikel:
AMD dagegen hat die Preise von Anfang an realistisch gestaltet und mittlerweile gibt’s den Phenom II X6 1055T mit 2,8 GHz als günstigstes Modell bereits ab 150 Euro. Bei Intel bekommen Sie für den gleichen Preis gerade mal die günstigste Quad-Core-CPU im Portfolio.

Irgendwie brauch man sich nicht wundern dass alle gegen Intel wettern, wenn in Artikeln wie diesem regelmäßig so ein Mist erzählt wird.
AMD braucht mit ihrer älteren Architektur 2 Kerne und 400 Mhz mehr pro Kern um Intel einzuholen, so siehts viel eher aus. Vergleichbar teure Intel-Quadcores erreichen problemlos das Niveau der X6.

http://tinyurl.com/3x6erxt
(Benchmark, siehe Anwendungen und Spiele in 800*600)
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Avatar RED-FROG
RED-FROG
#5 | 30. Dez 2010, 17:17
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Michel_Men
Michel_Men
#6 | 30. Dez 2010, 17:29
Zitat von Okolyth:
Metro 2033 war wirklich klasse!
Leider etwas zu kurz geraten, aber tolle Atmosphäre, fette Grafik und spannende Inszenierung.



Yes, das war auch eines meiner Spiele-Highlights 2010. Und die Beschreibung im Artikel passt auch gut...Top!

P.S. 3D, was war denn das?
So jedenfalls wie die Hersteller von Panasonic bis AMD das momentan angehen, wird da wieder einmal nichts daraus. Zum 2. Mal jetzt gefloppt, mMn.
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Avatar Suzi Q.
Suzi Q.
#7 | 30. Dez 2010, 19:14
Zitat von RED-FROG:

gut. So spielt aber keine Sau.

Verstehe mich nicht falsch. Es ist bekannt das Intel Prozessoren vorallem in der synthetischen Leistung stärker sind.
Sind aber auch teurer.

Nein sind sie nicht und nein, das betrifft auch Spiele.

1000 Eur-CPUs brauchen ja wohl keinen interessieren, wegen solchen Dingern zu behaupten, dass "Intel teurer ist", ist doch Quatsch. Im relevanten Preissegment um 200 Eur sind die CPU-Preise völlig angemessen.

Nach deiner Logik kann man sich auch einen X3 kaufen und behaupten mit AMD billiger zu spielen, weil Realität ist dass die Grafikkarte limitiert und die CPU halbwegs egal ist. Irgendwann wird sich das aber ändern, die Benchmarks in 800*600 zeigen doch nur was passiert, wenn die Grafikkarte schnell genug ist und die CPU eben nicht bremst.
In 1-2 Jahren haben haben X4- und i5-Besitzer schöne neue Grafikkarten im Rechner, dann werden die 20-30% die ein i5 schneller ist bei jedem Spiel zur Geltung kommen. Genau die 30 Eur kostet der i5 eben mehr, ist doch in Ordnung. Auch heute profitieren einige Spiele sehr deutlich vom i5, wie Arma2, Anno 1404 und GTA.

http://tinyurl.com/3y2tmnv
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Avatar Zele
Zele
#8 | 31. Dez 2010, 11:30
Zitat von BudFan:
Für mich war der Aufreger des Jahres Intel. Eigentlich find ich die CPUs von Intel gut und steh auf solche technischen Extras wie Hyperthreading aber es fing an mit den Preisen für Intels 6-Kerner. 1000€ und dann 800€. Wieso schafft AMD es, seine 6-Kerner für einen vernünftigen Preis anzubieten, aber Intels 6-Kerner so einen krassen preislichen Unterschied haben!


Gegenfrage: Wieso fährt Intel Gewinne ein während AMD in tiefroten Zahlen steckt?
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Avatar BudFan
BudFan
#9 | 31. Dez 2010, 16:32
Zitat von Zele:

Gegenfrage: Wieso fährt Intel Gewinne ein während AMD in tiefroten Zahlen steckt?


Daran liegt es nicht, dass Intel so viel Gewinn macht, nur weil die beiden 6-Kerner so teuer sind.
Intel arbeitet viel mehr mit PC-Herstellern zusammen, was man daran sieht, dass es bei Media Markt und Saturn viel mehr Rechner mit Intel-CPUs gibt.
Außerdem unterstützen AMD-Prozessoren Nvidias SLI-Verbund nicht, wodurch noch mal ein paar Prozent an Einnahemen von verkauften Komplett-PCs wegfallen.

Aber irgendwie hat Intel immer einen besseren Umsatz als AMD gehabt, was auch daran liegen könnte, dass die Kunden halt doch häufiger Intels 4-Kerner und 2-Kerner kaufen, die zwar teurer als AMDs direkte CPU-Konkurennten sind, aber auch mehr Fuktionen wie Hyperthreading oder eine besseren Turbo-Modus haben.
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Avatar Surfpower
Surfpower
#10 | 01. Jan 2011, 19:52
Zitat von BudFan:

Außerdem unterstützen AMD-Prozessoren Nvidias SLI-Verbund nicht, wodurch noch mal ein paar Prozent an Einnahemen von verkauften Komplett-PCs wegfallen.


Das ist schlichtweg falsch. Die AMD-Chipsätze unterstützen SLI nicht, d.h. wer sich nen nVidia Board mit AM Sockel kauft, kann auch mit ner AMD-CPU SLI betreiben.
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