Die besten Grafikkarten für Spieler : 10 Tipps für jeden GeldbeutelDie Grafikkarte ist das Herzstück jedes Spiele-PCs. Wir empfehlen die besten Geforce- und Radeon-Grafikkarten in vier verschiedenen Preisbereichen. 10 Tipps für jeden GeldbeutelDie Grafikkarte ist das Herzstück jedes Spiele-PCs. Wir empfehlen die besten Geforce- und Radeon-Grafikkarten in vier verschiedenen Preisbereichen.

Unzählige Grafikkarten von AMD und Nvidia finden sich in den Angebotslisten der diversen Online-Shops. Dabei sind die vielen verschiedenen Modellnummern eher verwirrend als hilfreich – hier soll Ihnen unsere Kaufberatung einen Überblick verschaffen und die Auswahl erleichtern. Allerdings lässt sich das Sortiment bereits im Vorfeld etwas eingrenzen.

Zum Thema » Die besten Selbstbau-PCs PC-Vorschläge ab 500 Euro » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Prozessoren Die richtige CPU für jedes Budget » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung Wenn Sie einen komplett neuen Rechner bauen, müssen Sie erst einmal das Budget festlegen. Hierbei können Sie sich grob an der Faustformel orientieren, dass die Grafikkarte rund ein Drittel des Gesamtwerts eines PCs ausmachen sollte. So stellen Sie einigermaßen sicher, dass sich die einzelnen Komponenten nicht gegenseitig ausbremsen.

Generell sollten sie beim Aufrüsten einer Grafikkarte beachten, dass die Leistung der Grafikkarte nicht durch einen zu schwachen Prozessor limitiert wird und auch der entsprechende Monitor auf dem Schreibtisch steht. Spielen sie ohnehin nur auf einem Full-HD-Bildschirm braucht es keine sündhaft teure Grafikkarte.

Pascal und Polaris stehen in den Startlöchern:
Sowohl Nvidia als auch AMD bringen ab Mitte des Jahres ihre neuen Grafikkarten-Generationen auf den Markt. Als Kunde muss man entsprechend abwägen, ob man jetzt in eine neue Karte investiert, oder noch wartet. Bis alle Preisbereiche von den neuen GPUs besetzt sind, dürfte es ohnehin noch bis Ende des Jahres dauern.

Grafikkarten bis 150 Euro

Die Karten der Preisklasse bis 150 Euro bieten vor allem bei geringeren Auflösungen eine ausreichende Leistung. Für Gelegenheitsspieler und für ältere Spiele ist die Preisklasse bis 150 Euro eine gute Option. Bei grafisch anspruchsvollen und modernen Titeln müssen Sie auf hohe Details oder Bildverbesserungs-Einstellungen jedoch meist verzichten.

Preis-Tipp

Radeon R7 250X

Wer beim Kauf einer neuen Grafikkarte so wenig wie möglich ausgeben möchte, für den ist die 90 Euro teure AMD Radeon R7 250X eine gute Wahl.

Die Radeon R7 250X ist im Grunde eine neuaufgelegte Radeon HD 7770 und bietet für rund 90 Euro bei Auflösungen bis zu 1920x1080 Pixeln in grafisch weniger anspruchsvollen Spielen und ohne Kantenglättung eine ausreichende Leistung. Wie für diese Preisklasse typisch, kann die Karte auch im Punkto Energieeffizienz und Kühlung überzeugen. Von der 250X gibt es Versionen mit einem oder zwei GByte Videospeicher. Da die 2,0-GByte-Versionen fast 100 Euro kosten und die deutlich schnelleren AMD Radeon R7 260X oder Radeon R7 360 mit ebenfalls 2,0 GByte Videospeicher ungefähr zum gleichen Preis erhältlich ist, lohnt sich nur die R7 250X mit 1,0 GByte VRAM.

» Radeon R7 250X im Preisvergleich
» Radeon R7 260X im Preisvergleich
» Radeon R7 360 im Preisvergleich

AMD Radeon R7 250 und R7 240 Präsentation

Preis-Leistungs-Tipp

Geforce GTX 750 Ti

Gerade einmal 115 Euro kostet die erste Maxwell-Grafikkarte. Dennoch liefert die Geforce GTX 750 Ti genug Performance für Full HD.

Mit der Geforce GTX 750 Ti hat Nvidia die Maxwell-Mikroarchitektur erstmals vorgestellt. Entsprechend zeichnet sich die Karte besonders durch ihre hohe Energieeffizienz und sehr leises Kühlsystem aus. Durch ihre geringe TDP von gerade einmal 60 Watt genügt der GTX 750 Ti die PCI-Express-Schnittstelle zur Stromversorgung, es gibt jedoch übertaktete Modelle mit einem zusätzlichen 6-Pin-Stecker. Bei der Spiele-Leistung liegt die GTX 750 Ti bei deutlich niedrigerem Stromverbrauch noch vor der Radeon R7 260X und der Radeon R7 360. Die Geforce verfügt über 2,0 GByte Videospeicher und stellt die meisten aktuellen Titel flüssig in Full HD und mittleren bis hohen Details dar. Auf zusätzliche Kantenglättung müssen Sie jedoch bei anspruchsvolleren Spielen verzichten.

» Geforce GTX 750 Ti im Preisvergleich

Nvidia Geforce GTX 750 Ti

Leistungs-Tipp

Radeon R7 370

Für etwa 135 Euro bekommen Sie mit der Radeon R7 370 ausreichend Leistung, um fast alle modernen Spiele in 1920x1080 und mit vierfacher Kantenglättung mit flüssigen Bildwiederholraten zu spielen.

In unseren Benchmarks bereitet der Radeon R7 370 in 1920x1080 und vierfacher Kantenglättung kaum ein Titel Probleme. Lediglich sehr anspruchsvolle Spiele wie Crysis 3 oder Metro: Last Light bringen die Karte in der Maximaleinstellung stellenweise unter die 30-fps-Grenze. Wie die Radeon R9 270(X) basiert die Radeon R7 370 auf der Pitcairn-GPU und der GCN-1.0-Architektur. Daher unterstützt sie kein TrueAudio, kann aber mit Mantle umgehen und DirectX 12 bei Feature-Lvl 11.1. Wir haben die Radeon R7 370 Nitro von Sapphire und die MSI Radeon R7 370 Gaming 4G getestet, die beide besonders mit ihren sehr leisen Kühlsystemen punkten können.

Als Nvidia-Alternative können Sie zur Geforce GTX 950 (155 Euro) greifen. Im Vergleich zur Radeon R7 370 liefert die etwas mehr Performance bei weniger Stromverbrauch – allerdings kostet die Geforce auch mehr.

» Sapphire Radeon R7 370 Nitro im Preisvergleich
» MSI Radeon R7 370 Gaming im Preisvergleich
» Geforce GTX 950 im Preisvergleich

Sapphire Radeon R7 370 Nitro OC