Grafikkarten bis 300 Euro

Im Bereich zwischen 150 und 300 Euro liegen die Grafikkarten, die für die meisten Spieler ausreichend schnell und auch finanzierbar sind. In diesem Preisbereich sind alle Grafikkarten bereits schnell genug, um die meisten aktuellen Spiele flüssig in 1920x1080 und maximalen Details darzustellen. Je nach Spiel sind auch bildverbessernde Optionen wie höhere Auflösungen, Kantenglättung und anisotrope Texturfilterung nutzbar.

Preis-Tipp

Radeon RX 470

Für 210 Euro bietet AMDs Radeon RX 470 viel 3D-Leistung und stellt jedes Spiel in Full HD flüssig dar. Mit der RX 470 Nitro+ liefert Sapphire ein sehr schnelles und dennoch leises Modell ab.

Die Radeon RX 470 ist eine Grafikarte mit Polaris-10-GPU und 4,0 oder 8,0 GByte GDDR5-Videospeicher. Im Vergleich zur RX 480 wurde die GPU etwas beschnitten und die RX 470 kommt auf 2.048 Shader- und 128 Textureinheiten. Offiziell liegt der Basis-Takt bei 926 MHz und 1.206 MHz unter Last. Allerdings gibt es von der RX 470 kein Referenzmodell und die einzelnen Hersteller bieten entsprechend angepasste Varianten der Karte an. So kommt die Sapphire Radeon RX 470 Nitro+ mit einer Werksübertaktung auf 1.143/1.260 MHz und einem 8- statt 6-Pin-Stromanschluss. Durch die höhere Taktfrequenz und das gute Kühlsystem stellt die Nitro+ in Full HD alle aktuellen Spiele in hohen bis maximalen Details flüssig dar und bleibt dennoch sehr leise.

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Sapphire Radeon RX 470 Nitro

Preis-Leistungs-Tipp

Radeon RX 480

Für rund 260 Euro liefert die Radeon RX 480 viel Performance pro Euro und zieht in DirectX-12-Spielen auch an der teureren Geforce GTX 1060 vorbei.

AMDs Radeon RX 480 gibt es mit 4,0 und 8,0 GByte Videospeicher ab relativ günstigen 250-270 Euro. Bereits die nicht übertaktete Referenzversion von AMD liegt bei der Leistung knapp vor der GTX 970 und die übertaktete Asus Radeon RX 480 Strix kann diesen Vorsprung noch ausbauen. Gleichzeitig verbraucht die RX 480 weniger Strom als die GTX 970 und bietet mit bis zu 8,0 GByte mehr als doppelt so viel Videospeicher. Abstriche müssen Sie nur bei der Lautstärke machen, da sowohl das Referenzdesign als auch die Strix unter Last deutlich hörbar arbeiten. Daneben unterstützt die Karte auf Basis der Polaris/GCN-4.0-Architektur Displayport 1.4, HDMI 2.0 und HDR.

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Asus Radeon RX 480 Strix

Leistungs-Tipp

Geforce GTX 1060

Zwar muss sich die Geforce GTX 1060 in einigen DX12-Titeln der RX 480 geschlagen geben, arbeitet dafür unter DX11 schneller und verbraucht weniger Strom.

Im Vergleich zur RX 480 liefert die Geforce GTX 1060 in DX12-Spielen wie Hitman niedrigere fps-Werte. Dafür liegt sie in jedem DX11-Spiel vor der AMD-Karte und übertaktete Hersteller-Modelle wie die Palit Geforce GTX 1060 Super Jetstream schieben sich nochmals weiter nach vorne. Allerdings besitzt die GTX 1060 zwei GByte Videospeicher weniger als die RX 480 (8,0 GByte). Die 6,0 GByte sollten dennoch auch für künftige Titel ausreichen.

Zudem profitiert die GTX 1060 von der aktuellen Pascal-Architektur und besitzt eine hervorragende Energieeffizienz. Im Vergleich zur RX 480 braucht sie unter Last trotz durchschnittlich besserer Performance deutlich weniger Strom. Entsprechend effizient und leise lässt sich die GTX 1060 kühlen und viele Herstellermodelle arbeiten fast geräuschlos.

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Geforce GTX 1060