Grafikkarten bis 300 Euro

Im Bereich zwischen 150 und 300 Euro liegen die Grafikkarten, die für die meisten Spieler ausreichend schnell und auch finanzierbar sind. In diesem Preisbereich sind alle Grafikkarten bereits schnell genug, um die meisten aktuellen Spiele flüssig in 1920x1080 und maximalen Details darzustellen. Je nach Spiel sind auch bildverbessernde Optionen wie höhere Auflösungen, Kantenglättung und anisotrope Texturfilterung nutzbar.

Preis-Tipp

Radeon R9 380 (4,0 GByte)

Preis-Tipp im Preissegment bis 300 Euro ist die Radeon R9 380, für 180 Euro stellt sie selbst aktuelle Spiele in maximalen Details flüssig dar.

Die Leistung der Radeon R9 380 reicht in jedem Spiel für maximale Details und Full-HD-Auflösung aus. Weniger anspruchsvolle Titel beschleunigt die Radeon R9 380 sogar mit Kantenglättung flüssig. Die R9 380 basiert auf der Tonga-GPU der Radeon R9 285 und damit auf einer der aktuellsten AMD-Grafikeinheiten. Im Vergleich zu älteren Chips profitiert die 380 besonders von der höheren Energieeffizienz und der gesteigerten Tessellation-Performance.

Die GPU taktet mit 980 MHz und die effektive Geschwindigkeit des 4,0 GByte großen Videospeicher liegt bei 5,5 GHz. Der ist über ein 256 Bit breites Interface angebunden und kommt somit auf eine Bandbreite von 176 GByte/s. Daneben besitzt die Radeon R9 380 insgesamt 1.792 Shader-, 112 Textureinheiten und 32 ROPs. Strom bezieht die Karte über zwei 6-Pol-Stecker. Für Monitore stehen zwei DVI- und je ein Displayport sowie HDMI-Anschluss zur Verfügung.

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Sapphire Radeon R9 380 Nitro

Preis-Leistungs-Tipp

Radeon R9 380X

Für 200 Euro bietet AMDs Radeon R9 380X zwar nicht mehr 3D-Leistung als die R9 280X, verbraucht aber weniger Strom und verfügt über mehr Speicher und Features.

Technisch basiert die Antigua-XT-Grafikeinheit der Radeon R9 380X auf der Tonga-GPU, die auch in der Radeon R9 285 und R9 380 steckt. Allerdings besitzt die R9 380X mehr Shader- und Textureinheiten und hat in Spielen selbst mit sehr hohen Einstellungen keine Probleme. Nur mehrfache Kantenglättung und hohe Auflösungen wie 2560x1440 Bildpunkte können die R9 380X aktuell ausbremsen. AMD bietet die Radeon 380X einmal mehr nicht im Referenzdesign an, daher gibt es die Grafikkarte nur mit angepassten Taktraten und Kühlsystemen. Das Modell »Nitro« von Sapphire wurde leicht übertaktet und arbeitet selbst unter Last angenehm leise. Auch XFX hat mit der Radeon R9 380X Double Dissipation eine schnelle und günstige 380X im Programm, die in Spielen jedoch deutlich hörbar aufdreht.

Für ca. 200 Euro hat die AMD Radeon R9 380X momentan das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Preisklasse: Die Leistung stimmt, das Kühlsystem bleibt bei den meisten Kühlsystemen auch unter Volllast leise und die Chip-Temperaturen im grünen Bereich.

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Sapphire Radeon R9 380X Nitro

Leistungs-Tipp

Radeon R9 390

Für nur noch 270 Euro ist die Radeon R9 390 Leistungs-Tipp für Spieler und liefert selbst für hohe Auflösungen ausreichend Spieleleistung.

Mittlerweile ist die Radeon R9 390 auf unter 300 Euro gerutscht und damit ein echtes Schnäppchen. Die Karte besitzt stolze 8,0 GByte (voll angebundenen) GDDR5-Videospeicher, basiert auf der Hawaii-GPU des ehemaligen Radeon-Flaggschiffs Radeon R9 290X und verfügt somit selbst für hohe Auflösungen über ausreichend 3D-Leistung. Allerdings heizt sich der Hawaii-Grafikchip stark auf und verbraucht viel Strom, entsprechend wuchtig fallen die Kühlsysteme der Hersteller aus.

Alternativ können Sie auch zur Geforce GTX 970 greifen, die es ebenfalls für relativ günstige 280 Euro gibt. Ab Werk übertakteten Varianten kommen fast an die Leistung der Referenz-GTX-980 heran. Dabei sind Modelle wie die Asus Geforce GTX 970 Strix DC2OC oder die Palit Geforce GTX 970 Jetstream im Desktop-Betrieb häufig sogar komplett lautlos und bleiben auch in anspruchsvollen Spielen sehr leise. Egal ob Multi-Desktop-Setup oder Auflösungen über Full HD mit mehrfacher Kantenglättung - die GTX 970 bietet auch für extrem anspruchsvolle Titel ausreichend Leistung und arbeitet dabei sehr energieeffizient.

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