Grafikkarten über 300 Euro

Am meisten Leistung bieten Karten über 300 Euro, die brauchen Sie aber nur für das Spielen auf mehreren Monitoren, in sehr hohen Auflösungen und/oder in stereoskopischen 3D. Grafikkarten mit zwei Grafikchips auf einer Platine liefern zwar oft die höchste Leistung, sie können aber aufgrund der fehlenden Unterstützung durch die Entwickler und Treiber nicht in allen Spielen ihr volles Potenzial ausspielen.

Preis-Tipp

Geforce GTX 1060

Zwar arbeitet die Geforce GTX 1060 etwas langsamer als die Radeon R9 390X, ist für 300 Euro aber günstiger zu haben und verbraucht nur halb so viel Strom.

Im Vergleich mit unserer vorherigen Empfehlung der Radeon R9 390X liefert die Geforce GTX 1060 etwas niedrigere fps-Werte. Übertaktete Hersteller-Modelle dürften aber auch mit dem ehemaligen Radeon-Flaggschiff mindestens gleichauf liegen. Allerdings besitzt die GTX 1060 zwei GByte Videospeicher weniger als die R9 390X (8,0 GByte) und hat in 4K entsprechend klarer das Nachsehen.

Dafür profitiert die GTX 1060 von der aktuellen Pascal-Architektur und besitzt eine hervorragende Energieeffizienz. Im Vergleich zur stromhungrigen R9 390X braucht sie unter Last nur die Hälfte an Strom. Außerdem heizt sich die GP106-Grafikeinheit deutlich weniger stark auf, was es den Herstellern erlaubt kompakte und sehr leise Kühlsysteme zu nutzen.

Bislang ist die neue Nvidia-Karte noch relativ schlecht lieferbar. Wie uns die Herteller aber versichern, wird sich die Situation in den nächsten Wochen deutlich verbessern. Dann könnten auch die Preise noch etwas sinken.

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Geforce GTX 1060

Preis-Leistungs-Tipp

Radeon R9 Fury

AMDs 450 Euro teure Radeon R9 Fury trumpft mit modernster Chip- und Speicher-Technologie auf und liefert Performance satt.

Während es die Radeon R9 Fury X nur im Referenzdesign mit Kompakt-Wasserkühlung gibt, dürfen die Hersteller die Radeon R9 Fury auch mit eigenen Kühlsystemen und Taktraten anbieten. Dadurch können es einige Modelle mit der Leistung des knapp 100 Euro teureren Top-Modells aufnehmen. Zwar verfügt die Fury im Vergleich zur Fury X über weniger Shader- und Textureinheiten (3584 und 224 statt 4096 und 256) taktet aber fast genauso schnell (über 1.000 MHz) und bietet ebenfalls 4,0 GByte des schnellen HBM-Speichers. Nicht zuletzt deshalb kann die Fury besonders in hohen Auflösungen und 4K punkten und sich dort auch vor die GTX 980 setzen.

Durch die Fiji-GPU auf Basis der GCN-1.2-Architektur unterstützt die Fury alle aktuellen Radeon-Features und besitzt eine solide Energieeffizienz. Modelle wie die Sapphire Radeon R9 Fury Nitro und die Asus Radeon R9 Fury Strix überzeugen außerdem durch sehr leise Kühlsysteme.

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Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X

Leistungs-Tipp

Geforce GTX 1070

Wer auch in hohen Auflösungen aktuelle Titel flüssig spielen will, der braucht enorm viel 3D-Leistung. Genau die bietet die Geforce GTX 1070 – zum stolzen Preis von 450 Euro.

Nvidias Geforce GTX 1070 nutzt wie die GTX 1080 den GP104-Grafikkern, auf Basis der Pascal-Architektur. Im Vergleich zur 1080 verfügt sie jedoch über weniger Shader (1.920 statt 2.560) und besitzt 8,0 GByte GDDR5-Speicher. Der taktet mit 8,0 GHz zwar sehr schnell, kann es jedoch nicht mit den 10,0 GHz GDDR5X der GTX 1080 aufnehmen.

In unserem Spiele-Benchmarks muss sich die GTX 1070 nur der GTX 1080 geschlagen geben. Gegen die übrigen Grafikkarten gewinnt sie allerdings klar und setzt sich über zehn Prozent vor die GTX 980 Ti. Im Test kann der Referenzlüfter der knapp 500 Euro teuren Founders Edition von Nvidia nicht durchweg überzeugen. Zwar wird die Karte nicht übermäßig laut, ist unter Last aber deutlich hörbar und die GPU heizt sich auf über 80 Grad auf.

Entsprechend sollten Sie beim Kauf zu einem Hersteller-Modell wie der Palit Geforce GTX 1070 GameRock Premium Edition greifen. Die fallen im Schnitt günstiger aus und punkten gleichzeitig mit effizienteren Kühlsystemen.

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» Palit Geforce GTX 1070 GameRock Premium Edition im Preisvergleich

Geforce GTX 1070

Enthusiasten-Tipp

Geforce GTX 1080

Nvidias Geforce GTX 1080 kostet mindestens 670 Euro, bietet dafür aber auch mehr Leistung als jede andere aktuelle Grafikkarte und bleibt dennoch relativ sparsam beim Stromverbrauch.

Mit ihrer GP104-Grafikeinheit stellt die Geforce GTX 1080 zusammen mit der GTX 1070 die erste Spieler-Grafikkarte auf Basis der Pascal-Mikroarchitektur dar. Durch die Optimierungen und die von 28 auf 16 Nanometer geschrumpfte Strukturbreite erreicht die GTX 1080 extrem hohe Taktfrequenzen und lässt jede andere Single-GPU-Karte hinter sich. Im Vergleich zur GTX 980 Ti rechnet die GTX 1080 rund 30 Prozent schneller und setzt sich über 60 Prozent vor die GTX 980.

Trotz der brachialen Leistung verbraucht sie dabei minimal weniger als die GTX 980 und bleibt auch mit dem Radiallüfter der Founders Edition relativ leise. Hersteller-Karten wie die MSI Geforce GTX 1080 GamingX 8G bieten nochmals bessere Kühlsysteme und eine aufgebohrte Stromversorgung. Dadurch arbeitet die MSI-Karte auch unter Last fast geräuschlos, hält die Temperaturen niedrig und taktet nochmals höher.

» Geforce GTX 1080 im Preisvergleich
» Die besten GTX-1080-Modelle im Überblick

MSI Geforce GTX 1080 Gaming X 8G