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3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 16

Open World in Spielen mit Community Update

Auf der E3 2013 ging der Trend in Richtung Open World – dabei sind frei erkundbare Spielwelten nichts Neues. Wir fassen die Spiele zusammen, die mit ihrer offenen Spielwelt besonders glänzten.

Von Mark Geiger, Lucas Manhardt |

Datum: 31.01.2014


3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 16 : Fluch oder Segen: Open-World-Spiele können öde und unbelebt oder spaßig und gefüllt mit Aufgaben sein. Fluch oder Segen: Open-World-Spiele können öde und unbelebt oder spaßig und gefüllt mit Aufgaben sein.

In diesem Teil unserer Artikelreihe »3D-Grafik im Wandel der Zeit« widmen wir uns nicht einem nur rein grafischen Aspekt, sondern dem zentralen Spielelement aller (Online-)Rollenspiele: der offenen Spielwelt. Was wäre wohl ein Elder Scrolls oder ein MMORPG, in dem wir uns nicht frei umherbewegen können, sondern linear vorgegebenen Wegen folgen müssen? In dem wir nicht frei entscheiden können, welchen Auftrag wir als nächstes annehmen oder welchem Ort auf der großen, weiten Karte wir als nächstes einen Besuch abstatten? Unvorstellbar!

Zum Thema » Teil 4: Wasser in Spielen Neu mit Community-Update » Teil 7: Beleuchtung in Spielen Neu mit Community-Update » Teil 9: Explosionen in Spielen Neu mit Community-Update » Teil 10: Physik in Spielen Neu mit Community-Update Dass die offene Welt außer mit Rollenspielen auch in anderen Genres funktioniert, haben Spiele wie die GTA-Reihe oder Just Cause bereits sehr erfolgreich gezeigt. Sogar Rennspiele mit Open-World-Ansatz können sehr spaßig und erfolgreich sein, siehe Burnout Paradise. Auf der E3 2013 war nun anhand von Spielen wie The Division oder Destiny zu deutlich erkennen, wohin der Trend aktueller Next Gen-Titel geht: mehr offene Welten. Da dieses Spielelement aber nicht erst vor kurzem erfunden wurde, sondern schon in der frühen Phase der 3D-Grafik keine Zauberei mehr war, zeigen wir die wichtigsten Titel, die mit einer offenen Spielwelt glänzen konnten – und wie diese zunehmend glaubwürdiger geworden ist. Wie immer haben wir nach Möglichkeit bei allen Spielen Shop-Links hinterlegt, falls Sie einen Titel in Ihre Sammlung aufnehmen möchten.

The Elder Scrolls 2: Daggerfall (1996)

Wie in allen Elder-Scrolls-Spielen auch heute noch üblich, war auch schon 1996 in Daggerfall das Hauptziel von Anfang an definiert. In diesem Fall das Königreich Daggerfall retten, indem wir den umherwandernden Geist des ehemaligen Königs und seine Armee von Untoten zurück ins Jenseits befördern - im Auftrag unseres Freundes und Herrschers, des Kaisers.

Bevor es aber so weit ist, müssen wir uns durch die Welt von The Elder Scrolls 2 kämpfen, und das kommt einem Marathon gleich: Die bis heute größte Spielwelt aller Zeiten ist angeblich doppelt so groß wie die Fläche Großbritanniens. Allerdings ist ein sehr großer Teil der offenen Welt zufallsgeneriert, so dass sich viele Elemente der Spielwelt stark ähneln oder einfach unnatürlich wirken.

Trotzdem stellt es nach wie vor eine beachtliche Leistung dar, eine solch große und offene Welt stabil in ein Spiel einzubinden – noch dazu unter Berücksichtigung der damaligen technischen Möglichkeiten. Wer einen Blick auf diesen Klassiker werfen möchte, kann auf der offiziellen Website die Vollversion (Englisch) kostenlos herunterladen. Zusätzlich wird der Emulator DosBox benötigt. Dem Ordner des Spiels liegt eine Installationsanleitung im PDF-Format bei, die allerdings etwas Einarbeitung in die DosBox erfordert.

» The Elder Scrolls 2: Daggerfall herunterladen

The Elder Scrolls 2 - Daggerfall bietet bis heute die größte Spielwelt. Angeblich doppelt so groß wie die Fläche von Großbritannien soll die Karte sein – allerdings größtenteils zufallsgeneriert.

Outcast (1999)

Der belgische Entwickler Appeal schickte uns 1999 im Action-Adventure Outcast auf den Planeten Adelpha. In der Rolle von Cutter Slade müssen wir eine abgestürzte Raumsonde reparieren, um die Erde vor der Vernichtung durch die Rückkopplungen der Sonde zu bewahren.

Zuvor müssen wir aber drei Wissenschaftler finden und das gestaltet sich schwieriger als gedacht: Outcast ist ein, für damalige Verhältnisse, weitläufiges Open-World-Spiel - und sehr belebt. Um unsere Missionen zu erfüllen und Informationen zu bekommen, müssen wir alle sechs, nicht zufallsgenerierten Areale des Planeten bereisen, mit den Bewohner sprechen, die alle ihrem Tagesablauf nachgehen und die Gegend erkunden.

Zu Streifzügen lädt vor allem die seinerzeit detaillierte Grafik ein, denn die Paradise-Engine präsentiert die Spielwelt durch die Voxel-Technologie wesentlich organischer und mit einer viel höheren Sichtweite als es zu dieser Zeit mit Polygonen möglich gewesen wäre. Bis heute existiert eine aktive Community um diesen Meilenstein der Open-World-Geschichte.

» Outcast bei Gog.com herunterladen

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Avatar Cyrotek
Cyrotek
#1 | 03. Jul 2013, 14:10
Wo haben MMORPGs heutzutage den noch eine Offene Welt? Letztendlich habe ich bei fast allen immer nur die Auswahl von 1-3 Orten, zu denen ich (sinvoll) reisen kann. Dort macht man die Quests in vorgegebener Reihenfolge und wenn man durch ist, geht es zum nächsten Questhub.
Dazu rennt man letztendlich auch nur auf vorgebenen Pfaden, die lediglich etwas weitläufiger sind.

Total Open World ...

Am ehesten Würde ich noch GW2 unter Open World einstufen. Und das auch nur mit Abstrichen.
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Avatar Aizawa
Aizawa
#2 | 03. Jul 2013, 14:29
Far Cry 3 fand ich billig, überall sah es gleich aus, man konnte nix machen, außer man zählt 100 Kisten öffnen, 100 Relikte sammeln und was weiß ich was dazu. Und die Story war ok, aber nichts besonderes, Storytelling war an manchen Stellen lächerlich, oft aber auch super.
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Avatar Obrok83
Obrok83
#3 | 03. Jul 2013, 14:43
Zitat von Cyrotek:


Am ehesten Würde ich noch GW2 unter Open World einstufen. Und das auch nur mit Abstrichen.


Du hast ja anscheinend nicht sehr viele MMORPGs gespielt wie mir scheint...

Ich mein, Hey in einigen kann man ganze Kontinente bereisen ohne nur ein Ladebild zu sehen.

Aber GW2 ist deiner Meinung nach Open World, wo Jedes Rechteckige Gebiet durch ein Portal betreten und wieder verlassen werden kann und in dem man nur von Herz zu Herz Quest hetzt...
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Avatar BigTroubleInLittleChina
BigTroubleInLittleChina
#4 | 03. Jul 2013, 14:54
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Zumbi_dd
Zumbi_dd
#5 | 03. Jul 2013, 15:24
Fuel hätte man noch erwähnen können, zumindest was die Spielwelt anbetrifft (100x100 km oder so). Abgesehen von ein paar interessanten Rennen, war das Spiel aber grotten langweilig. Spielweltgröße allein macht halt noch kein gutes Spiel.

Besser ist da Test Drive Unlimited. Da konnte man ja ne ganze Hawaii-Insel befahren. Wurde auch nicht erwähnt.

Just Cause 2 wird hier zwar hochgelobt, aber vor allem da, fand ich die ganzen Nebenquests etc. auch alles sehr generisch.
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Avatar Obrok83
Obrok83
#6 | 03. Jul 2013, 16:18
Zitat von zockaffe:
beste openworld spiel: doom


Zelda Ocarina of time
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 03. Jul 2013, 16:45
Schöner Rückblick!
FreeLancer ist zwar eher Semi-Open-World (Spielwelt wird nach und nach geöffnet)als Open-World, aber zum Schluss war ja dann der Sirius-Sektor wirklich unglaublich groß...
Ich vermisse ja Gothic I:
Allein schon die Bergpfade und das Reisen zwischen den Lagern waren so tolle Elemente, die einfach die Immersion deutlich gegenüber anderen Spielen gesteigert haben.
Und es war das erste ECHTE Open-World-Rollenspiel, das nicht auf zufällig generierte Landschaften gesetzt hat!
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Avatar cuhbol
cuhbol
#8 | 03. Jul 2013, 18:52
meiner meinung nach fehlen gothic 1-2 und risen. Nirgendwo wurde ich so belohnt wie in in diesen spielen wenn ich mich abseits der wege bewegte.
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Avatar DaRealization
DaRealization
#9 | 03. Jul 2013, 21:59
Driver 1 könnte man noch aufnehmen, vielleicht noch Midnight Club II oder Need For Speed Underground 2.
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Avatar secred
secred
#10 | 03. Jul 2013, 22:18
Netter Rückblick. Jedoch:

San Andreas wurde zwar bei GTA 4 erwähnt ich verstehe aber nicht warum es keinen eigenen Eintrag bekommen hat. Weil von der offenen Spielwelt her hat es früher mehr (!) als Massstäbe gesetzt.
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