Mäuse bis 50 Euro — Preis-Tipp Sharkoon Drakonia Black

Trotz des niedrigen Preises von etwas mehr als 30 Euro bietet die Sharkoon Drakonia Black eine umfangreiche Ausstattung und hohe Präzision.

Wie viele andere Sharkoon-Produkte auch, richtet sich die Drakonia Black besonders an preisbewusste Käufer. Abstriche bei der Qualität müssen Sie deswegen aber nicht machen.

Auch mit der Drakonia Black zielt Sharkoon auf die Budget-orientierten Spieler, die trotzdem nicht auf die Präzision eines hochwertigen Sensors und die Ausstattung einer echten Spielermaus verzichten möchten. In der Drakonia Black verwendet Sharkoon den Avago 9800 Laser-Sensor mit bis zu 8.200 dpi und 1.000 MHz Abtastrate. Dazu kommen elf frei programmierbare Tasten und bis zu 30 Gramm Zuladung durch sechs optionale Gewichte. Dank der anpassbaren Beleuchtung auf der Rückseite kann die Sharkoon Drakonia Black auch optisch Akzente setzen. Selbst in Sachen Verarbeitung gibt es außer bei dem etwas wackligen Mausrad nichts zu bemängeln – andere Hersteller verlangen für vergleichbare Ausstattung und Präzision deutlich mehr.

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Preis-Leistungs-Tipp Func MS-2

Mit der Func MS-2 bietet der kalifornische Hersteller Func eine hochwertige und knapp 35 Euro günstige Maus mit besonderem Augenmerk auf Ergonomie und Funktionalität an.

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Die Func MS-2 ist die schmalere Version der Func MS-3 und kommt ohne die Ablage für den kleinen Finger aus. Dennoch verfügt sie wie die MS-3 über neun frei belegbare Tasten.

Mit ihrer geschwungenen und auf rechte Hände ausgelegten Form bietet die Func MS-2 besonders Palm-Grip-Spielern sehr hohen Bedienkomfort. Auch technisch ist die Func MS-2 dank ihres 4.000 dpi genauen, optischen Sensors mitsamt 1.000 Hz USB-Frequenz und neun Tasten gut aufgestellt. Die Maus arbeitet präzise und ermöglicht durch ihr ergonomisch geformtes Gehäuse auch nach Stunden noch entspanntes Spielen.

Die Zusatztasten sind einfach zu erreichen und sinnvoll positioniert und auch bei der Verarbeitung gibt es nicht zu bemängeln. Damit ist die Maus für Rechtshänder, die ihre Maus mit der ganzen Handinnenfläche bedienen (Palm-Grip) eine echte Alternative zu den etablierten Herstellern. Das gilt auch für die etwas teurere Func MS-3 , die unter anderem mit einer höheren Abtastrate und einer Ablagefläche für den kleinen Finger aufwartet.

» Func MS-2 ab 35 Euro im Preisvergleich

Leistungs-Tipp Steelseries Rival

Die ergonomisch geformte Steelseries Rival kostet rund 50 Euro und überzeugt mit guter Verarbeitung und einem präzisen optischen Sensor.

Laut Steelseries bieten die bei der Rival verwendeten Schalter eine Lebensdauer von bis zu 30 Millionen Klicks.

Während Steelseries in den vergangenen Jahren hauptsächlich symmetrische Mäuse auf den Markt gebracht hat, besitzt die Rival eine ergonomische Form und passt deshalb am besten in rechte Hände. Der optische PMW 3310-Sensor kommt mit fast jeder Unterlage (nur durchsichtige Mousepads bereiten Probleme) zurecht und überträgt Bewegungen präzise und ohne Zittern, wie es manche Laser-Sensoren plagt. Der dpi-Wert lässt sich dabei in 50-dpi-Schritten einstellen und auf bis zu 6.500 erhöhen.

Über den Treiber können Sie Zusatzfunktionen wie »Angle Snapping« und die Mausbeschleunigung deaktivieren, dann gibt die Rival jede Bewegung unverfälscht an den Rechner weiter und arbeitet dabei mit einer Abfragerate von 1.000 Hertz. Die Verarbeitungsqualität der Rival ist hoch und die gummierte Oberfläche sorgt dafür, dass uns die Maus auch in hektischen Spielen nicht entgleitet.

Als Alternative für MOBA-Spieler bietet sich die Logitech G302 Daedalus Prime an. Sie wurde in Kooperation mit professionellen Spielern entwickelt und hebt sich vor allem durch ihr sehr genaues Klick-Gefühl von anderen Mäusen ab. Es wird durch den Einbau zusätzlicher Metallfedern erreicht und soll besonders in klickintensiven Titeln wie Dota 2 und League of Legends einen Vorteil bieten. Die Form der G302 ist Logitech allerdings weniger gut gelungen, Sie sollten die Maus deshalb am besten in einer längeren Spielesession testen.

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