Mäuse bis 50 Euro — Steelseries Rival 100

Kompakt, leicht und präzise - das sind die Schlagwörter, mit der man die günstigste Maus der Rival-Serie in Kurzform beschreibt. Für knapp 35 Euro ein faires Angebot, gerade für FPS-Spieler.

SteelSeries Rival 100

Der mit nur 90 Gramm (ohne Kabel) wiegende Korpus ist für Rechtshänder optimiert (vorrangig Fingertip- und Claw-Griff), bietet sechs frei programmierbare Tasten und eine optisch ansprechende RGB-Beleuchtung des SteelSeries Logos und Mausrades. Die Haupttasten lösen knackig aus, das 2-Wege-Mausrad ist sehr gut gerastert und dank der breiten Teflon-Füße gleitet die Maus über fast alle Oberflächen sehr gut. Die Mausfüße sind austauschbar, sodass abgenutzte Elemente ausgetauscht werden können.

Der Sensor der Rival 100 (ein modifizierter PixArt SDNS-3059) arbeitet optisch mit LED und tastet mit bis zu 4000 dpi ab. Die optischen PixArt-Sensoren genießen vor allem unter schnellen FPS-Spielern einen guten Ruf, so hat auch die Rival 100 schnell viele Anhänger gefunden. Den größten Kritikpunkt an der Rival 100 findet man allerdings auf Seiten der Software: wohl um die Rival 100 etwas von den größeren Brüdern abzusetzen, verzichtet SteelSeries im Treiber auf die Option, die DPI-Stufen frei zu wählen, stattdessen ist man gezwungen, sich zwischen 250, 500, 1000, 1250, 1750, 2000, 4000 dpi zu entscheiden.

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Mionix Naos 3200

Ab 45 Euro erhält man mit der Miniox Naos 3200 eine eher große, aber sehr ergonomisch geformte Spieler-Maus, die sogar Ablagen für den Ring- und kleinen Finger besitzt.

Mionix Naos 3200

Die schwedische Peripherie-Schmiede Mionix bietet mit der Naos 3200 eine ausschließlich für Rechtshänder geformte Maus mit zwei für die beiden äußeren Finger eingelassenen Mulden. Dank dieser Ablagen, der angenehmen Soft-Touch-Oberfläche und der Höhe des Rückens schmiegt sich die Naos förmlich an die Hand des (vornehmlich Palm-Grip-) Spielers und ermöglicht auch mehrstündige Spielesitzungen ermüdungsfrei.

Im Inneren der Maus stecken neben einem präzisen, wenn auch leicht veralteten Avago ADNS-3060-Sensor bewährte Omron-Schalter für schnelles Klicken. Das Mausrad ist gut gerastert, die Gleitfüße ausreichend groß dimensioniert und dank 7 frei belegbarer Tasten lässt sich die Naos an verschiedene Spiel-Stile problemlos anpassen. Ein Kritikpunkt findet sich allerdings beim Durchschalten der Empfindlichkeitsstufen des Sensors, welches nur in festgelegten Sprüngen erfolgt, nämlich von 800 auf 1600 auf 3200 dpi. Auch Makros sind mit der Software der Naos 3200 nur sehr eingeschränkt realisierbar.

Eine ebenfalls ergonomische und eher für Palm-Grip-Spieler ausgelegte Maus stellt der große Bruder der Naos 3200 dar, die Naos 7000. Wie der Name schon andeutet, arbeitet hier ein Sensor mit maximal 7000 dpi, auch die Möglichkeiten der Software sind umfangreicher.

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Logitech G402 Fury

Gerade beim kompetitiven Spielen kommt es auf schnelle Reflexe an. Um die stets zuverlässig abbilden zu können, besitzt die Logitech G402 Hyperion Fury einen zusätzlichen Beschleunigungssensor – so die Theorie.

Logitech behält mit der G402 Hyperion Fury die Form der G400s größtenteils bei, das Design und die Oberflächenbeschichtung ähnelt aber klar der G502 Proteus Core.

Die G402 Hyperion Fury ist der Nachfolger der beliebten Logitech G400s und wird vom Hersteller als »die schnellste Gaming Maus der Welt« bezeichnet. Grund dafür ist der Hybrid-Sensor, der neben dem klassischen optischen Sensor (bis 4.000 dpi, Stufen konfigurierbar) auch einen Beschleunigungssensor und ein Gyroskop nutzt. Sollten Sie eine Bewegung ausführen, die zu schnell für den optischen Sensor ist, kann die Maus über die restlichen Sensoren weiterhin genau Ihre Bewegungen an den Computer weitergeben. In der Praxis haben wir in unseren Tests allerdings keinerlei Vorteil feststellen können – wenn der LED-Sensor nicht mehr mitkommt, behalten Sie auch mit Gyroskop keine Kontrolle, da die Bewegung einfach unrealistisch schnell sein muss dafür.

Nichtsdestotrotz ist die G402 eine sehr empfehlenswerte Maus, zumindest, wenn Ihnen die längliche Gehäuseform und die recht zahlreich vertretenen Maustasten (8 an der Zahl) nicht stören. Die Feuertasten lösen knackig aus, das Mausrad zeigt sich sehr gut gerastert und die Mausfüße besitzen gute Gleiteigenschaften. Software-seitig zeigt sich Logitech gewohnt auf Höhe der Zeit, sämtliche Tasten lassen sich individuell konfigurieren. Lediglich in der Makro-Sektion lässt der Treiber einige wichtige Funktionen vermissen.

Wem die Form der G402 nicht zusagt, kann auch die 50 Euro teure Logitech G303 Deadalus Apex in die engere Auswahl nehmen. Ihr kompaktes Gehäuse eignet sich prinzipiell für alle Griffarten, aber gerade Fingertip- und Claw-Grip-Spieler kommen hier auf ihre Kosten. Der Sensor der G303 arbeitet sehr sauber und zuverlässig, gepaart mit dem direkten, sehr reaktionsfreudigen Klickverhalten der Tasten ist die G303 damit gerade unter (professionellen) FPS-Spielern sehr beliebt.

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» Logitech G303 Deadalus Apex 50 Euro im Preisvergleich