Intel-Historie : Intel-Historie Intel-Historie Am 18. Juli 1968 gründeten Gordon E. Moore und Robert Noyce ein Unternehmen, das ursprünglich »Moore Noyce« heißen sollte. Die Bezeichnung erinnerte aber nicht nur an Störsignale (more noise), sondern wurde bereits durch eine Hotelkette verwendet. Der neue Name Intel, auf den sich Moore und Noyce einigten und dessen Rechte sie von »Intelco« erwerben mussten, ist nichts anderes als eine Abkürzung für »Integrated Electronics«.

Nachdem das junge Unternehmen einen ersten Erfolg mit SRAM-Speicherchips erzielen konnte, erhielt Intel 1969 den Auftrag, für das japanische Unternehmen Busicom 12 spezialisierte Chips zu entwickeln, die Aufgaben in einer programmierbaren Rechenmaschine übernehmen sollten. Intel-Ingenieur Ted Hoff fand einen Weg, den Auftrag mit nur vier einzelnen Chips zu erfüllen, die dann 1971 im Intel 4004 vereint wurden – dem ersten wirklich universellen Mikroprozessor mit einem Datenbus von 4 Bit, einem Takt von 108 kHz und 2.300 Transistoren.

Intel steigerte die Leistung seiner Prozessoren in den nächsten Jahren ständig. 1972 folgte die erste 8-Bit-Variante, der Intel 8008 mit 3.500 Transistoren und 200 kHz, zwei Jahre später der Intel 8080 mehr als 6.000 Transistoren und 2 MHz und 1976 der Intel 8085 mit 6.500 Transistoren und 5 MHz. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Prozessoren fast nur in Ampelschaltungen oder zur Steuerung von Produktionsmaschinen eingesetzt.

Erst am 8. Juni 1978 begann die Erfolgsgeschichte der heutigen Prozessoren mit dem Intel 8086, dem Urvater der noch heute eingesetzten x86-Architektur. Wir werfen einen Blick auf die Meilensteine der Intel-Prozessoren für Desktop und Notebooks.

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Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.