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Intel-Historie

Von 1968 bis heute

Das 1968 gegründete Unternehmen Intel sorgte mit seinen Mikroprozessoren für eine technische Revolution. Wir lassen die Prozessorentwicklung Revue passieren.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 07.05.2012


Intel-Historie : Intel-Historie Intel-Historie Am 18. Juli 1968 gründeten Gordon E. Moore und Robert Noyce ein Unternehmen, das ursprünglich »Moore Noyce« heißen sollte. Die Bezeichnung erinnerte aber nicht nur an Störsignale (more noise), sondern wurde bereits durch eine Hotelkette verwendet. Der neue Name Intel, auf den sich Moore und Noyce einigten und dessen Rechte sie von »Intelco« erwerben mussten, ist nichts anderes als eine Abkürzung für »Integrated Electronics«.

Nachdem das junge Unternehmen einen ersten Erfolg mit SRAM-Speicherchips erzielen konnte, erhielt Intel 1969 den Auftrag, für das japanische Unternehmen Busicom 12 spezialisierte Chips zu entwickeln, die Aufgaben in einer programmierbaren Rechenmaschine übernehmen sollten. Intel-Ingenieur Ted Hoff fand einen Weg, den Auftrag mit nur vier einzelnen Chips zu erfüllen, die dann 1971 im Intel 4004 vereint wurden – dem ersten wirklich universellen Mikroprozessor mit einem Datenbus von 4 Bit, einem Takt von 108 kHz und 2.300 Transistoren.

Intel steigerte die Leistung seiner Prozessoren in den nächsten Jahren ständig. 1972 folgte die erste 8-Bit-Variante, der Intel 8008 mit 3.500 Transistoren und 200 kHz, zwei Jahre später der Intel 8080 mehr als 6.000 Transistoren und 2 MHz und 1976 der Intel 8085 mit 6.500 Transistoren und 5 MHz. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Prozessoren fast nur in Ampelschaltungen oder zur Steuerung von Produktionsmaschinen eingesetzt.

Erst am 8. Juni 1978 begann die Erfolgsgeschichte der heutigen Prozessoren mit dem Intel 8086, dem Urvater der noch heute eingesetzten x86-Architektur. Wir werfen einen Blick auf die Meilensteine der Intel-Prozessoren für Desktop und Notebooks.

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Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#1 | 17. Jan 2011, 11:31
"1972 folgte die erste 8-Bit-Variante, der Intel 8008 mit3.500 Transistoren und 200 kHz"

Beeindruckend wie schnell die Entwicklung geht. Was wird in 40 Jahren sein? Das können wir uns nicht mal vorstellen, da die Entwicklung ja exponentiell geht.
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Avatar RWitschi
RWitschi
#2 | 17. Jan 2011, 11:52
"Niemand braucht 8GB RAM" ... Wie ich diese und andere Idioten Argumente einiger Leute hasse derer Denkhorizont nicht mal bis zum äusseren Rand der Grosshirnrinde reicht.

Oh scheisse bin ich etwa auf Gamestar.de? Hier wird sowas bei entsprechender News ja ständig geschrieben. :3

Jedenfalls schön die Entwicklung mal zu sehen. :D
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Avatar JestaBlunt
JestaBlunt
#3 | 17. Jan 2011, 12:17
oh, mein slot-p2 266...der war hammer ^^ für damals ;)

aber nette entwicklung. trotzdem hab ich seit meinem thunderbird nur mehr auf amd gesetzt. najo, intel, evtl mal später wieder.
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Avatar wohlix
wohlix
#4 | 17. Jan 2011, 12:49
Zitat von PbVeritas:
"1972 folgte die erste 8-Bit-Variante, der Intel 8008 mit3.500 Transistoren und 200 kHz"

Beeindruckend wie schnell die Entwicklung geht. Was wird in 40 Jahren sein? Das können wir uns nicht mal vorstellen, da die Entwicklung ja exponentiell geht.


expotentiell nicht, aber laut immernoch geltendem moore'schem gesetz, aller 18monate um das doppelte bei gleichbleibender größe des siliziumchips ;-)
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Avatar Nidhöggr
Nidhöggr
#5 | 17. Jan 2011, 13:57
Interessant.
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Avatar Bulletdemon360
Bulletdemon360
#6 | 17. Jan 2011, 14:46
War nicht im IBM PC XT ein 8088 verwendet worden und in den Klonen entweder der 8086, NEC V20(8088 kompatibel) oder NEC V30(8086 kompatibel)? Der 80286 fand soweit ich mich erinnere zum ersten Mal Verwendung in Systemen vom Typ PC XT286, PS2 oder AT. Es gab auch noch den 80186 der nur sehr selten in normalen PC Systemen verwendet wurde (glaube das war der Siemens PC D), er landete im Embedded Markt, da die in ihn integrierten Funktionen mehr einem Mikrocontroller entsprachen, als einem PC Prozessor.
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Avatar Xtasy
Xtasy
#7 | 17. Jan 2011, 16:01
da wurden die presler, yorkfield, der begin von sockel 775 vergessen
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Avatar Husky666
Husky666
#8 | 17. Jan 2011, 16:08
hm war der 286er nicht die AT serie und nicht die XT Serie?

Den Pentium 2 gibts zudem auch mit 500 MHz auch wenn da die serie relativ klein war weils eben schon den Pentium 3 gab

Der Pentium M screenshot zeigt übrigens einen gegrillten Pentium M :ugly:
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Avatar Sovereign Class
Sovereign Class
#9 | 17. Jan 2011, 17:40
Mein letzter Intel Prozessor war der Pentium D805, das Teil lies sich damals problemlos von 2,66Ghz auf 3,5Ghz übertakten! Vielleicht werde ich bei meinem nächsten System wieder zu Intel wechseln, aber zuerst warte ich auf Bulldozer ab.
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Avatar GazetteXx
GazetteXx
#10 | 17. Jan 2011, 17:47
wusste garnicht dass man 1997-1998 slot-prozessoren entwickelt hatte
aber hat sich wohl nie durchgesetzt, vorallem wenn ich das lüftersystem heutzutage anschaue, das ist wohl um einiges komfortabler
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