Die besten SSDs
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Kaufberatung Solid State Disks Mai 2013
SSDs ab 200 Euro: Preis-Tipp Crucial Technology M500 480 GByte
Mit stolzen 480 GByte bietet die Crucial Technology M500 ebenfalls jede Menge an Speicherplatz. Zwar fällt dieser geringer aus als bei unserem Preis-Leistungs-Tipp der OCZ Vector mit 512 GByte, dafür kostet die M500 aber 320 statt 450 Euro. Die M500 ist mit einem Marvell 88SS9187-Speichercontroller ausgestattet, dem Crucial 20-nm-Speicherchips zur Seite stellt.
Bei der Ausstattung macht sich der vergleichsweise günstige Preis der M500 aber bemerkbar: Außer der SSD und einem Einbaurahmen für 3,5-Schächte findet sich kein weiteres Zubehör in der Verpackung – eine Software zum Klonen der bestehenden Windows-Partition fehlt ebenfalls. Das kann jedoch durch den Einsatz des kostenlosen Tools »Reflect« von Macrium kompensiert werden.
» Crucial Technology M500 im Preisvergleich
Preis-Leistungs-Tipp OCZ Vector 512 GByte
Das große 512-GByte-Modell der OCZ Vector kostet rund 450 Euro und nutzt erstmals einen komplett von OCZ eigenentwickelten SSD-Controller namens Barefoot 3, der von der 2011 übernommenen Firma Indilinx stammt. Der zugehörige Flash-Speicher stammt von IMFT (Joint Venture von Intel und Micron) und wird im 25-nm-Verfahren gefertigt.
Die Ausstattung beinhaltet den üblichen 3,5-Zoll-Adapter sowie einen Produktschlüssel für Acronis True Image, eine Software zum Spiegeln von Partitionen, also etwa Ihrem Windows-Laufwerk auf die SSD. Dazu kommt ein »OCZ Toolbox« genanntes Programm, das zum Updaten der Firmware oder dem sicheren Löschen aller Daten (»Secure Erase«) auf der Vector dient. Dazu gewährt OCZ fünf Jahre Herstellergarantie
» OCZ Vector im Preisvergleich
Leistungs-Tipp OCZ RevoDrive3 X2 480 GByte
Wem selbst moderne Solid State Disks noch zu langsam oder tendenziell zu klein sind und wer gerne die gesamte Spielesammlung inklusive Betriebssystem und Mediensammlung darauf lagern möchte, für den gibt es das OCZ RevoDrive3 X2. Die Luxus-SSD fast bis zu 1,0 TByte an Daten, das Modell mit 480 GByte kostet im Preisvergleich rund 660 Euro. Das Besondere an dieser sündhaft teuren Speicherlösung ist, dass die Flash-Speicher-Chips sich nicht in einem normalen 2,5-Zoll Festplatten-Gehäuse befinden sondern auf einer PCI-Express-Karte.
Über diese Schnittstelle, die sonst eher für Erweiterungskarten genutzt wird, überträgt die OCZ RevoDrive3 X2 Daten in Rekordgeschwindigkeit. Möglich wird dies durch einen internen RAID-0-Verbund. Insgesamt vier der bekannten SandForce-2281-Controller arbeiten zusammen und sorgen für Transferraten weit jenseits der 1000 MByte pro Sekunde. Mit diesen Werten richtet sich das RevoDrive3 an absolute Enthusiasten mit dickem Geldbeutel. Der Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einer normalen SSD ist in der Praxis nämlich nicht spürbar und die Speicherkapazität steht in keinem Verhältnis zum Preis.
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