Tastaturen von 50 bis 100 Euro

Preislich beginnen für Spieler interessante mechanische Tastaturen ab einem Preisbereich von 50 Euro. Hier stimmt meist die Technik und die allgemeine Verarbeitung, lediglich auf Ausstattungsmerkmale wie eine Hintergrundgrundbeleuchtung oder eine Makro-Funktion auf regulären Tasten müssen Sie oft verzichten. Dafür überzeugt das präzise Tippgefühl aller mechanischen Tastaturen.

Sharkoon Skiller Mech SGK1

Die Sharkoon Skiller Mech SGK1 ist ein sehr gutes Einstiegsmodell innerhalb der mechanischen Tastaturen und bietet deutlich mehr Präzision als Geräte mit Gummimatten-Technik.

Beim Kauf der Sharkoon Skiller Mech SGK1 für rund 60 Euro haben Sie die Wahl zwischen linearen Tasten ohne spürbaren Auslösepunkt mit variablem Widerstand (Kailh-Red), oder taktilen Schaltern mit spürbarem Auslösepunkt, sowie mit lautem oder leiseren Klickgeräusch (Kailh-Blue, Kailh-Brown). Obwohl die Kailh-Schalter oftmals als billiger produzierte Kopie der MX-Schalter von Cherry bezeichnet werden, bietet die Skiller Mech tadellose Präzision und ein sehr gutes Schreibgefühl (siehe auch unseren Test der Skiller Mech SGK1).

Beleuchtet wird die Skiller Mech SGK1 lediglich durch weiße LEDs, die wenig spektakulär sind, ihren Zweck aber gut erfüllen und jede Taste einzeln erhellen können. Außerdem ist die Tastatur sehr hochwertig verarbeitet, mit einer Aluminium-Legierung auf der Oberseite versehen und bietet eine Handballenauflage, sowie N-Key-Rollover. Die sonstige Austattung ist spartanisch gehalten, gesonderte Multimediatasten oder einen USB-Hub gibt es nicht. Wer für möglichst wenig Geld mit einer mechanischen Tasatur spielen möchte, der macht mit der Sharkoon-Tastatur aber nichts falsch.

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Sharkoon Skiller Mech SGK1 Frontal

Roccat Isku Illmuniated V2 und FX

Wer auf mechanische Schalter verzichten kann, aber keine Abstriche bei der Verarbeitung und der Ausstattung machen will, sollte einen Blick auf die Roccat Isku werfen.

Die 85 Euro teure Roccat Isku Illuminated V2 verwendet Rubber-Dome-Schalter und das Tippen mit der Isku fühlt sich nicht ganz so präzise an wie bei der mechanischen Konkurrenz. Allerdings spielt es sich auf der Roccat-Tastatur dennoch ausgezeichnet und die Isku bietet hochwertige Verarbeitung sowie üppige Ausstattung.

Die Tastatur bietet eine sechs-stufige Beleuchtung, fünf Makrotasten links und drei unterhalb der Leertaste sowie eine Handballenauflage und Medientasten. Auch die mitgelieferte Software ist unkompliziert zu bedienen und lässt uns Makros direkt aufnehmen und in fünf Profilen abspeichern. Wem die blaue Beleuchtung der Isku Illuminated V2 zu langweilig ist, der kann auch zur aktuell fast gleich teuren FX-Variante mit RGB-Beleuchtung greifen, für Spieler geeignet sind beide Modelle gleichermaßen.

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Das kantige Design sieht zwar sehr schick aus, die Tastatur nimmt mit der breiten Handauflage aber viel Platz ein.

SteelSeries Apex M500

Die SteelSeries Apex M500 bietet für rund 100 Euro mechanische Tasten, eine einfarbige Hintergrundbeleuchtung, sowie eine gute Verarbeitung und Präzision.

Auf den ersten Blick wirkt die SteelSeries Apex M500 sehr puristisch. Außer den 105-Standard-Tasten und einer einfarbigen, blauen Hintergrundbeleuchtung, bietet die Tastatur keine weiteren Spielereien. Das ist aber auch nicht der Anspruch des Geräts, denn die Apex M500 soll für 100 Euro vor allem als solides Eingabegerät fungieren. In diesem Bereich zeigt sich auch die Stärke der Spielertastatur: Die roten Cherry-MX-Schalter und ihre konkav geformten Tastenkappen sorgen für ein sehr präzises Tippen und die Verarbeitung der Apex M500 kann mit Namen wie Ducky durchaus konkurrieren. Lediglich die Zusatzaustattung, wie Multimediatasten oder mehrfarbige Beleuchtung ist marginal ausgefallen, aber das ist eben nicht der Anspruch der SteelSeries Apex M500. Immerhin: Über die Software können wir umfangreiche Makrofunktionen vergeben. Die Apex M500 ist somit für alle empfehlenswert, die auf optische Spielereien verzichten können und lediglich ein hochwertiges Tippgefühl genießen möchten.

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Apex M500 Front