AMD Phenom II X6 1100T Black Edition

Prozessoren   |   Datum: 10.12.2010
Seite 1 2 3   Wertung

AMD Phenom II X6 1100T im Test

Neues Topmodell mit sechs Kernen

Mit dem Phenom II X6 1100T Black Edition bringt AMD ein neues Topmodell, das sich in unserem Benchmark-Test gegen die Intel-Konkurrenz und seine günstigeren AMD-Verwandten beweisen muss.

Von Florian Klein |

Datum: 10.12.2010


Bereits auf den ersten Blick zeigt sich, dass der 250 Euro teure Phenom II X6 1100T Black Edition nur ein kleines Geschwindigkeits-Update der bereits erhältlichen Sechskerner von AMD ist. Mit einem Standardtakt von 3,3 GHz übertrifft er den bislang schnellsten AMD-Prozessor, den Phenom II X6 1090T (200 Euro), nur um magere 100 MHz. Die integrierte Turbofunktion packt mit einem Maximaltakt von 3,7 GHz ebenfalls nur 100 MHz oben drauf, stellt damit allerdings den Gigahertz-Rekord unter den AMD-CPUs auf – so schnell arbeitete bisher kein Athlon oder Phenom. Wie bei allen »Black Edition«-Modellen von AMD können Sie den internen Multiplikator des Prozessors frei einstellen, was die Übertaktung erleichtert. Kompatibel ist der X6 1100T mit allen AM3-Mainboards und auch mit älteren AM2(+)-Platinen, für die ein entsprechendes Bios bereit steht.

AMD Phenom II X6 1100T :

Phenom II X6 1100T im Detail

Wie die Quad-Core-CPUs der Phenom-II-X4-Serie wird auch der Phenom II X6 1100T mit 45 Nanometer breiten Strukturen gefertigt. (Intel stellt seine Sechskerner dagegen bereits mit 32 Nanometer feinen Strukturen her.) Auch den 6,0 MByte großen L3-Cache erbt der Phenom II X6 vom X4-Vorgänger. Der Turbo-Modus ist bei AMD bislang ausschließlich den Sechskernern vorbehalten, Quad-Core-Modelle mit Turbo soll es aber bald ebenfalls geben.

Dabei funktioniert der integrierte Turbomodus folgendermaßen: Werden von den sechs Rechenkernen maximal drei ausgelastet, sinkt die Taktfrequenz der arbeitslosen Kerne auf 800 MHz (Intels Turbo schaltet freie Kerne dagegen ganz ab). Dadurch entsteht weniger Hitze und die beschäftigten Rechenkerne (maximal drei gleichzeitig) werden mit mehr Spannung versorgt und steigern Ihre Arbeitsgeschwindigkeit um maximal 500 MHz (bei CPU-Modellen mit einer »5« am Ende, etwa beim X6 1055T), bei höher getakteten CPUs mit einer »0« am Ende der Modellnummer wie dem Phenom II X6 1100T und X6 1090T aber nur um maximal 400 MHz. Wie konstant der Turbo arbeitet, hängt dabei von der maximal erlaubten Wärmeentwicklung (TDP) der CPU ab, die auch mit aktivem Turbo nicht überschritten wird. Da die Technik beim Phenom II X6 1100T standardmäßig aktiviert ist und im Spielealltag kosten- und aufwandslose Mehrleistung bietet, haben wir unsere Benchmarks mit aktiviertem Turbo durchgeführt; genauso wie bei der Intel-Konkurrenz.

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low ping
#1 | 10. Dez 2010, 22:43
Ich bin erst mal froh das die der Trend dahin geht das neue Spiele langsam auch mit 4 Kerner arbeitet. Die Industrie hat sich ja reichlich schwer getan neben Dualcore jetzt Quadcore zu unterstützen, aber bis 6 Kerne unterstützt werden dauert das bestimmt noch. Leider :(
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RED-FROG
#2 | 11. Dez 2010, 09:14
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Miniami
#3 | 11. Dez 2010, 15:09
Dumm nur das ein Vorteil in Cinebench in der Realität nichts bringt.
Momentan sind Hexacore-CPUs für Spieler völlig uninteressant. Sie kosten noch zu viel, ziehen mehr Strom und bringen kein Plus an Leistung.
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Avatar Scaevus
Scaevus
#4 | 13. Dez 2010, 15:23
Zitat von Miniami:
Dumm nur das ein Vorteil in Cinebench in der Realität nichts bringt.
Momentan sind Hexacore-CPUs für Spieler völlig uninteressant. Sie kosten noch zu viel, ziehen mehr Strom und bringen kein Plus an Leistung.


Für einen Otto-Normal-Verbraucher vielleicht, aber es gibt da ja auch noch einige andere Leute, die mit ihren PC's weitaus mehr anstellen. Für die lohnt sich ein Sechskerner auch jetzt schon allemal.

Und wenn ich mir heute einen neuen PC zusammenstellen müsste, dann is ja klar, dass ich da keinen Vierkerner mehr verbauen würde.
Meinen Q9450 hab ich seit mittlerweile 3 Jahren, das war ungefähr die Zeit in der die Dual-Cores erst richtig aufkamen (in Spielen etc.). Zum Glück hab ich damals etwas tiefer in die Tasche gegriffen, hat sich aus heutiger Sicht absolut gelohnt.
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Joeamarsh
#5 | 13. Dez 2010, 16:53
geiles teil
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Avatar GSF
GSF
#6 | 13. Dez 2010, 17:38
Zitat von Miniami:
Dumm nur das ein Vorteil in Cinebench in der Realität nichts bringt.
Momentan sind Hexacore-CPUs für Spieler völlig uninteressant. Sie kosten noch zu viel, ziehen mehr Strom und bringen kein Plus an Leistung.


Das mit dem Preis ist mit Blick auf die AMD-Hexacores nicht unbedingt wahr. Wenn ich ein entsprechendes Budget habe, greife ich allemal lieber zum Sechskerner, meist behalte ich den Rechner sowieso so lange, dass gleich ein neues Mainboard her muss beim nächsten Upgrade, bis dahin hat sich meist jedes Bisschen Mehrleistung gelohnt.

Wer seinen Rechner alle anderthalb Jahre aufrüstet, ist davon natürlich ausgenommen. Welche CPU man verbaut sollte man also von Fall zu Fall entscheiden, offensichtlicherweise.

Der 1100T ist allerdings tatsächlich zu teuer, 1090T oder selbst 1055T tun es dann auch.
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Avatar Sgt. Joker
Sgt. Joker
#7 | 13. Dez 2010, 20:10
- nicht merklich schneller als gleich getaktete Quad-Core-Modelle.

kann ja auch nicht. wenn das spiel keine 6 kerne unterstützt
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Coolstyle
#8 | 13. Dez 2010, 20:30
Ich glaub ich bleib beim 1090T. Zahlt sich nur aus, wenn Geld keine Rolle spielt..
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Mqlte
#9 | 14. Dez 2010, 21:57
Ich schätze mal, dass sich die sechs Kerne zukünftig schon bezahlt machen werden. Man erinner sich an die Quad-Cores. So gut wie jedes aktuelle Spiele profitiert deutlichst von den vier Kernen.

Derzeit besteht natürlich noch kaum Unterschied zu vier Kernern, da, wie Sgt. Joker bereits sagte, noch kein Spiel volle Unterstützung für Sechskerner bietet.

Wäre bei einem Sechskerner zwar nur reine Spekulation, ob die sich zukünftig wirklich rentieren, aber keinstenfalls ein Minus-Punkt!

Grüße
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Avatar phil2k9
phil2k9
#10 | 16. Dez 2010, 20:54
Zitat von Coolstyle:
Ich glaub ich bleib beim 1090T. Zahlt sich nur aus, wenn Geld keine Rolle spielt..


Soll das heissen, wenn du genug Kohle hättest, würdest du deinen 1090T durch den 1100T ersetzt? LOEL...
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