Intel Core i5 2400

Prozessoren   |   Datum: 14.05.2011
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Intel Core i5 2400 im Test

Günstige Sandy-Bridge-CPU mit vier Kernen

Der 3,1 GHz schnelle Core i5 2400 ist eine der günstigsten Sandy-Bridge-CPUs mit vier Kernen. Im Test prüfen wir die Spieleleistung.

Von Florian Klein |

Datum: 14.05.2011


Der Intel Core i5 2400 gehört zu Intels aktueller Sandy-Bridge-Generation, die Anfang 2011 auf den Markt kam. Entsprechend besitzt er einen integrierten DirectX-10.1-Grafikchip (Intel HD 2000), der sich aber nur sehr eingeschränkt zum Spielen eignet. Passende Mainboards benötigen den Sockel 1155 und sind ab etwa 100 Euro aufwärts zu haben. Zum Testzeitpunkt kostet der Core i5 2400 (3,1 GHz) etwa 160 Euro und ist bei einigen Händlern paradoxerweise sogar einige Euro günstiger als der langsamere Core i5 2300 mit nur 2,8 GHz Takt. Da Intel für beide Prozessoren den gleichen maximalen Stromverbrauch von 95 Watt (TDP) angibt, greifen Sie besser zum schnelleren Core i5 2400. Ob sich der Aufpreis für den 200 MHz höher getakteten Core i5 2500(K) (etwa 180 Euro) lohnt, erfahren Sie in unseren Benchmark-Tests.

Intel Core i5 2400 im Detail

Intel Core i5 2400 : Bei Sandy-Bridge-Prozessoren vereint Intel CPU und Grafikeinheit in einem Chip. Bei Sandy-Bridge-Prozessoren vereint Intel CPU und Grafikeinheit in einem Chip. Der Core i5 2400 rechnet mit vier Kernen und einem Standardtakt von 3,1 GHz. Mit Hilfe der integrierten Turbofunktion steigt der Takt je nach Kernauslastung und Hitzeentwicklung deutlich: Ist nur ein Kern aktiv, übertaktet der Core i5 2400 diesen auf bis zu 3,4 GHz, bei Belastung von zwei oder drei Kernen auf 3,3 GHz. Wenn alle vier Kerne arbeiten, legt der Turbo nur 100 MHz (3,2 GHz) oben drauf. Da die Taktautomatik selbst bei nur mittelmäßiger Luftkühlung praktisch durchgehend arbeitet, nutzen wir die Funktion auch für unsere Benchmarks. Aufwand bereitet das ebenfalls keinen: Nur die entsprechende Turbo-Option im Mainboard-Bios muss aktiv sein, in der Regel ist sie das bereits in der Voreinstellung. Um unter Windows 7 oder Vista zu sehen, wie hoch der aktuelle CPU-Takt ist, bietet Intel ein entsprechendes Sidebar-Gadget zum Download an.

Anders als bei den teureren Sandy-Bridge-CPUs bietet Intel beim Core i5 2400 kein »K«-Modell an, das die Übertaktung des Prozessors dank freiem Multiplikator erleichtert. Auch Hyperthreading zur virtuellen Verdoppelung der Kernanzahl unterstützt der Core i5 2400 nicht. Wer mehr über die technischen Neuerungen der Sandy-Bridge-Generation wissen will, findet eine ausführliche Erklärung in unserem großen Test von Core i5 2500K und Core i7 2600K zum Start der Sandy-Bridge-Generation.

Spieleleistung

Wir testen alle Prozessoren mit fünf Spielen, die diverse Genres abdecken. Dazu gehören F1 2010 und H.A.W.X. 2 (DirectX 11), Anno 1404 (DirectX 10), sowie Call of Duty: Black Ops und Starcraft 2 (DirectX 9). Alle Titel messen wir in den gängigen Auflösungen 1680x1050 und 1920x1080 in maximaler Qualität aber ohne AA/AF, da sonst selbst die verwendete Geforce GTX 580 zu viel Einfluss auf die Ergebnisse hätte. So sehen Sie, wie viel Leistungsvorteil zwischen den CPUs in alltagstauglichen Einstellungen besteht. Niedrigere Auflösungen und Qualitätsstufen zeigen zwar die Leistungsunterschiede zwischen den CPUs deutlicher, sind aber sehr fern der Realität.

Intel Core i5 2400 :

Anno 1404

In den Spiele-Benchmarks ist der 160 Euro teure Core i5 2400 fast so schnell wie der 180 Euro teure Core i5 2500K. Das ist angesichts des nur 200 MHz niedrigeren Taktes wenig verwunderlich, sind doch beides Vierkern-CPUs mit annähernd identischer Technik. Selbst der Intel Core i7 2600K mit 3,4 GHz für 250 Euro kann sich kaum absetzen, denn die Hyperthreading-Technik stellt in Spielen aufgrund des erhöhten Verwaltungsaufwandes für die acht logischen Kerne eher ein Hindernis dar. Unterm Strich ist der Core i5 2400 momentan die Sandy-Bridge-CPU mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Spieler. Wer gerne übertakten möchte, sollte aber eher zum Core i5 2500K greifen, denn ein K-Modell des i5 2400 gibt es nicht.

Intel Core i5 2400 :

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Avatar BiBaButz
BiBaButz
#1 | 14. Mai 2011, 14:13
Jupp den habe ich seit mehreren Monaten auf dem Radar ^^
Meine Vorraussetzung:
MHZ: nicht niedriger als mein C2D 8400 (3 GHZ)
Stromverbrauch: nicht mehr als 100 W (C2D = 65W)
Quadcore (Man will ja auch mehr Performence)

Da ich im Herbst erst aufrüsten möchte, warte ich ab was AMD im Juni anbietet. Das muss aber überzeugend sein, sonst seh ich schwarz.
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Avatar grandmb77
grandmb77
#2 | 14. Mai 2011, 14:22
*gähn* Was für ein alter Hut...
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Avatar GSF
GSF
#3 | 14. Mai 2011, 14:26
Zitat von BiBaButz:
Jupp den habe ich seit mehreren Monaten auf dem Radar ^^
Meine Vorraussetzung:
MHZ: nicht niedriger als mein C2D 8400 (3 GHZ)
Stromverbrauch: nicht mehr als 100 W (C2D = 65W)
Quadcore (Man will ja auch mehr Performence)

Da ich im Herbst erst aufrüsten möchte, warte ich ab was AMD im Juni anbietet. Das muss aber überzeugend sein, sonst seh ich schwarz.



Die Herstellerangabe der TDP ist ungleich dem realen Stromverbrauch. Es handelt sich lediglich um eine Angabe, die den Designern von Lüftkühlern als Anhaltspunkt dient, wie sie ihre Produkte zu bauen haben. So sollte ein Kühler für einen i5 2400 mindestens 95W (TDP) abführen können. Da sind aber große Reserven eingerechnet.

GameStar stellt das oft missverständlich dar, obwohl die Messungen von um die 230 Watt unter Last für das ganze System deutlich machen sollten, dass der eigentliche Verbrauch der CPU viel niedriger liegt. Allein eine GTX 580 frisst einen Großteil dieses Stroms.

Und was die Mhz-Zahlen angeht - die sind nur innerhalb der Baureihe aussagekräftig. Jeder Sandy-Quadcore ist schnell genug für jedes aktuelle Spiel ^^
Deshalb solltest du dich lieber an absoluten Benchmarkergebnissen orientieren.
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Avatar Elbow of Melninec
Elbow of Melninec
#4 | 14. Mai 2011, 14:50
Anzumerken ist vielleicht noch, dass man auch den i5 2400 per Multiplikator moderat übertakten kann, zumindest auf P67 Boards. Der Multi lässt sich maximal auf 38 hochsetzen, was immerhin 3,8 Ghz ergibt. Mein 2400er geht allerdings "nur" bis 3,6 Ghz mit, dass maximal Erreichbare variiert also je nach CPU und Board ein wenig.
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Avatar redsector
redsector
#5 | 14. Mai 2011, 14:56
sind das jetzt die neuen "überarbeiteten" Sandy Bridge ohne den Herstellerfehler?
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Avatar Elbow of Melninec
Elbow of Melninec
#6 | 14. Mai 2011, 15:04
Zitat von redsector:
sind das jetzt die neuen Sandy Bridge ohne den Herstellerfehler?


Die CPUs hatten keine Fehler, sondern die Chipsätze auf den Mainboards. Mittlerweile sollte man aber im Handel nur noch fehlerfreie Boards bekommen, zu erkennen am "B3-Stepping", meist fett auf die Verpackung gedruckt.
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Avatar redsector
redsector
#7 | 14. Mai 2011, 15:11
Zitat von Elbow of Melninec:


Die CPUs hatten keine Fehler, sondern die Chipsätze auf den Mainboards. Mittlerweile sollte man aber im Handel nur noch fehlerfreie Boards bekommen, zu erkennen am "B3-Stepping", meist fett auf die Verpackung gedruckt.


ok danke für die INfo
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Avatar sakulthefirst
sakulthefirst
#8 | 14. Mai 2011, 15:25
Zitat von Elbow of Melninec:
Anzumerken ist vielleicht noch, dass man auch den i5 2400 per Multiplikator moderat übertakten kann, zumindest auf P67 Boards. Der Multi lässt sich maximal auf 38 hochsetzen, was immerhin 3,8 Ghz ergibt. Mein 2400er geht allerdings "nur" bis 3,6 Ghz mit, dass maximal Erreichbare variiert also je nach CPU und Board ein wenig.


Das stimmt, mit meinem P8P67-M hab ich 3,8 erreicht, und das mit einem HTPC Kühler(Freezer 11 lp)!!!
Das ergibt bei Cinebench 5,9!
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Avatar krabbelkoenig
krabbelkoenig
#9 | 14. Mai 2011, 16:23
Ich weiß, ist vermutlich noch ein wenig früh aber gibts schon Gerüchte oder sowas was für einen "Sprung" man von Ivy erwarten kann? Wird sich da merklich was tun?
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Avatar Elbow of Melninec
Elbow of Melninec
#10 | 14. Mai 2011, 17:01
Zitat von krabbelkoenig:
Ich weiß, ist vermutlich noch ein wenig früh aber gibts schon Gerüchte oder sowas was für einen "Sprung" man von Ivy erwarten kann? Wird sich da merklich was tun?


Gerüchte sprechen von 20 bis 35 % mehr Performance, was natürlich beachtlich wäre.

Warten lohnt sich trotzdem nur bedingt, denn nach Ivy kommt ja auch wieder was besseres und so weiter und so fort. Wenn es danach geht dürfte man nie kaufen. Außerdem gibt es ausnahmsweise mal keinen neuen Sockel, dass heisst man kann bei Bedarf recht leicht von Sandy auf Ivy aufrüsten.

Würde sich aber IMHO nur lohnen wenn Intel mit Ivy auch bezahlbare 6 oder gar 8-Kerner bringt. Von Quad auf Quad zu wechseln wäre ein zu kleiner Sprung.
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