Intel Core i5 661

Prozessoren   |   Datum: 04.01.2010
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Intel Core i3 und i5 mit integrierter Grafik im Test | Seite 4

CPU und GPU vereint.

Integrierte Grafik - neue Mainboards

Intel Core i3 und i5 mit integrierter Grafik : Die eigentliche CPU (rechts) ist aufgrund der 32 Nanometer feinen Strukturen kleiner als der Grafikchip samt Memory-Controller (links). Die eigentliche CPU (rechts) ist aufgrund der 32 Nanometer feinen Strukturen kleiner als der Grafikchip samt Memory-Controller (links). Erstmals integriert Intel einen DirectX-10-Grafikchip direkt im Prozessorgehäuse, allerdings sind CPU-Kern und Grafikeinheit getrennt (siehe Bild). Der Prozessor selbst hat 32 Nanometer feine Strukturen und ist deshalb deutlich kleiner als der in 45 Nanometer gefertigte Grafikchip. Im Gegensatz zur Onboard-Grafik der G45-Chipsätze für die Core-2-Generation hat Intel die Fähigkeiten des Grafikchips etwas aufgebohrt, vor allem bei der Wiedergabe von HD-Filmen. So kann die integrierte Grafik der neuen Core i3/i5-CPUs jetzt auch zwei HD-Streams gleichzeitig wiedergeben, was wichtig ist für stereoskopische 3D-Filme und Bild-in-Bild-Funktionen etwa bei Blu-ray-Scheiben. Für Spiele sind ebenfalls einige Beschleunigungsfunktionen hinzugekommen, allerdings dürfen Sie keine einer separaten Grafikkarte ebenbürtige Leistung erwarten. Obwohl wir im Core i5 661 den schnelleren Grafikchip mit 900 statt 733 MHz Takt getestet haben, stellt die Leistung auch Gelegenheitsspieler kaum zufrieden. So können Sie zwar das anspruchslose Call of Duty 4 in stark reduzierten Details einigermaßen flüssig spielen. Anno 1404 läuft zwar ebenfalls, ruckelt aber auch in der Minimaleinstellung unangenehm vor sich hin.

Intel Core i3 und i5 mit integrierter Grafik : Um die integrierte Grafik zu nutzen, benötigen Sie ein neues Mainboard mit Videoausgängen. Um die integrierte Grafik zu nutzen, benötigen Sie ein neues Mainboard mit Videoausgängen. Um die in der CPU integrierte Grafik zu nutzen, benötigen Sie außerdem ein neues Mainboard mit entsprechenden Video-Ausgängen. Passend zum Start der 32-Nanometer-CPUs liefert Intel dazu drei neue Chipsätze aus: Der H55-Chipsatz entspricht weitgehend dem momentan aktuellen P55, verzichtet aber auf das Software-RAID und bringt dafür die Videoausgänge für die integrierte Grafik mit. Der etwas teurere H57-Chipsatz unterstützt Software-RAID und bietet im Vergleich zum H55 zwei zusätzliche USB- sowie PCIe-1x-Schnittstellen. Der Q57 schließlich richtet sich mit zusätzlichen Fernwartungsfunktionen hauptsächlich an Firmen. Für Heimanwender lohnt sich voraussichtlich nur der H55 oder H57, erste passende Mainboards sind bereits ab etwa 90 Euro im Internet zu finden.

Fazit und Ausblick

Intel Core i3 und i5 mit integrierter Grafik : CPU- und GPU-Kern im Detail. CPU- und GPU-Kern im Detail. Mit den im 32-Nanometer-Verfahren gefertigten Core-i3- und -i5-Modellen weitet Intel sein Produktportfolio konsequent in die günstigen Einsteigerregionen aus und beendet damit endgültig die Core-2-Ära. Der günstigste Core 2 Duo E7400 kostet momentan knapp 100 Euro, für 10 Euro mehr gibt es ab dem 7. Januar bereits den kleinsten Core i3 530, der dank Hyperthreading, integrierter Grafik und höherem Takt spürbar mehr Leistung bietet. Daher lohnt sich eine Core-2-CPU für Neukäufer nicht mehr.

Wer bereits eine schnelle Dual- oder Quad-Core-CPU besitzt, kann auf die 32-Nanometer-Neulinge aber verzichten, denn im Test leisten sie nicht spürbar mehr und müssen sich den Quad-Cores teils deutlich geschlagen geben. Die integrierte Grafik taugt zwar zum Surfen und auch zum Abspielen von HD-Filmen dank Hardware-Beschleunigung. Für Spieler genügt die 3D-Leistung aber bei weitem nicht. Außerdem sollten Spieler aufgrund der höheren Zukunftssicherheit mittlerweile lieber zu einer Quad-Core-CPU wie dem Core i5 750 für 160 Euro oder AMDs Phenom II X4 965 BE für 150 Euro greifen, da immer mehr Titel wie Anno 1404 von zusätzlichen Kernen profitieren werden.

Interessanter für Spieler wird die 32-Nanometer-Technik daher erst mit der noch ausstehenden Aktualisierung der aktuellen Quad-Core-CPUs. Zwar verrät Intel noch nichts Genaues, im Laufe des Jahres sollen aber eine erste Sechskern-CPU für den Sockel 1366 sowie eventuell aktualisierte Core-i5- und -i7-Quad-Cores für den Sockel 1156 mit 32 Nanometer feinen Strukturen folgen.

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Avatar Nathaniel
Nathaniel
#1 | 04. Jan 2010, 16:19
Ich verstehe nicht welchem Zweck diese integrierte Grafikeinheit dient... Wer 200€ allein für die CPU berappt, der wird doch nicht etwa sein System komplett ohne externe Grafikkarte betreiben.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#2 | 04. Jan 2010, 16:21
Was hab ich eigentlich davon ,wenn der Grafikchip in der CPU,statt aufm Mainboard sitzt? Außer, dass ich mir ein neues Mainboard kaufen darf, was ja immer für Freude sorgt?[Ironie off]
Außerdem denke ich, dass es heute noch sinnvoll ist, sich ne Dual-Core CPU zu kaufen. Zumindest nicht für so einen Preis. Wer ne CPU für unter 100€ sucht wird natürlich einen Dual-Core wählen, aber für 180€? Da gibts ja bereits super Quad-Cores für.
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Avatar tscherno-bill
tscherno-bill
#3 | 04. Jan 2010, 16:29
Halte ich auch für absoluten Quatsch. Wenn ich keine Grafik haben will/brauche, nutzte ich halt den klassischen onbaord chip. Und falls doch, kauf ich mir ne richtige.

Dual Core ist sinnvoll, aber nicht für den Preis.
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Avatar Coolstyle
Coolstyle
#4 | 04. Jan 2010, 17:27
Nutzlose CPU, der Käufer ist hier beta-Tester. Für office Pc vielleicht irgendwie brauchbar, aber welchen Bürofuzi kümmerts ob der GPU aufm Mainboard oder in der CPU ist? Momentan was sind CPU und Mainboard überhaupt..?
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Avatar Rollora
Rollora
#5 | 04. Jan 2010, 17:33
Ihr habt alle das Weltbild eines 5-Jährigen. Man nutzt CPUs halt nicht nur zum Spielen und für alles andere sind die neuen Core i3 und i5 mehr als ausreichend, ebenso die Integrierte Grafik. Die Leistung der Prozessoren selbst ist absolut super.
Und die wer sich die Frage nach dem Sinn der CPU&Grafikchip kombination nicht selbst beantworten kann, der versteht die Erklärung auch nicht
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Avatar unHuman
unHuman
#6 | 04. Jan 2010, 17:35
Versteht Ihr überhaupt, dass diese CPU/IGP sich NICHT an Gamer richten? Ihr meckert hier über die Sinnfreiheit des Chips, ohne überhaupt die leisteste Ahnung davon zu haben.

Die dazu passenden Boards benötigen keinen IGP mehr und das bedeutet Kostenersparnis. Außerdem, so wie auch im Artikel beschrieben, verbraucht der Rechner dann insgesamt weniger Energie > Wieder eine Kostenersparnis.
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Avatar ct23
ct23
#7 | 04. Jan 2010, 18:05
@ #6 unHuman:

Ja, die Richten sich nicht an Gamer.. aber für alles andere sind sie viel zu teuer. Also sprich sinnlos.

Interessant dürte es erst werden wenn AMD ihre APUs (also CPU und GPU in einem Design) veröffentlich, bzw. das Intel Gegenstück.
Das hier aber ist eine 08/15 Sinnlos-Lösung, und eine Sauteure noch dazu...
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Avatar iii
iii
#8 | 04. Jan 2010, 18:30
Hmm, gibt es denn eine Möglichkeit eines Hybridmodus wie etwa beim Thinkpad T400 Notebook, in dem man bei Bedarf die dedizierte Grafikkarte komplett ausschalten kann und das Gerät (in diesem Fall natürlich den Desktop) nur noch mit der Onboard/bzw. Onchip Grafik betreibt?
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Avatar montitan
montitan
#9 | 04. Jan 2010, 18:37
das wär cool, ansonsten für gamer sicher uninteressant.. eher für leute mit wenig platz oder menschen die nur filme schneiden oder rendern oder so.. wobei da 4 kerne vermutlich mehr vorteile bieten würden
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Avatar Sturmtank
Sturmtank
#10 | 04. Jan 2010, 19:29
die leistung is nicht schlecht für nen dualcore, aber ich hätte auch ein oder 2 quad cores auf 32 nm geschrumpft.
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