Intel Core i5 750

Prozessoren   |   Datum: 08.09.2009
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Core i5 und i7 im Test

Test: Intels neue CPU-Generation

Knapp ein Jahr nach den teuren Core-i7-CPUs für den Sockel 1366 bringt Intel die Technik in erschwingliche Preisregionen - wir testen die Core-i5- und Core-i7-Prozessoren für den neuen Sockel 1156.

Von Florian Klein |

Datum: 08.09.2009


Im November vergangenen Jahres veröffentlichte Intel die ersten Core-i7-Prozessoren mit Nehalem-Mikroarchitektur als Nachfolger für die beliebten Core-2-Prozessoren. Allerdings machten die hohen Systempreise ein Aufrüsten für die meisten Spieler uninteressant. Für ein Core-i7-System sind nämlich mindestens 200 Euro teure X58-Mainboards sowie damals noch extrem kostspieliger DDR3-Arbeitsspeicher nötig. Zwar rechnen die Core-i7-CPUs in Multimediaanwendungen merklich schneller als der Core 2, in Spielen liegen sie bei gleicher Kernanzahl und gleichem Rechentakt aber nur leicht über dem Leistungsniveau der Core-2-Vorgänger.

Nun kommen aber günstigere Core-i5- und i7-Prozessoren mit Nehalem-Innenleben auf den Markt, die allerdings einen neuen Sockel benötigen. Diese »Sockel 1156« genannte Fassung finden Sie auf Mainboards mit Intel-P55-Chipsatz (etwa 100 Euro). Da DDR3-RAM mittlerweile nur noch wenig teurer als DDR2-Speicher ist, wird ein Core-i5- oder i7-PC so auch für preisbewusste Spieler interessant.
Wir haben die ersten der ab heute erhältlichen Core-i5- und i7-Prozessoren ausführlich unter die Lupe genommen und verraten, was sich unter deren Heat Spreader verbirgt. In den Spiele-Benchmarks müssen sich die Neulinge Core i7 870 (2,93 GHz, 500 Euro), Core i7 860 (2,8 GHz, 240 Euro) sowie Core i5 750 (2,67 GHz, 170 Euro) nicht nur gegen die Sockel-1366-Vettern sondern auch gegen die Core-2-Vorgänger und AMDs starken Phenom II behaupten.

Modell

Takt

HT

Turbo

QPI/DMI

RAM-Interface

Sockel

Preis

Core i7 965 XE

3,2 GHz

ja

2 Stufen

6,4 GT/s

Triple-Channel DDR3-1600

1366

850 Euro

Core i7 920

2,67 GHz

ja

2 Stufen

4,8 GT/s

Triple-Channel DDR3-1066

1366

230 Euro

Core i7 870

2,93 GHz

ja

5 Stufen

4,23 GT/s

Dual-Channel DDR3-1333

1156

500 Euro

Core i7 860

2,8 GHz

ja

5 Stufen

4,23 GT/s

Dual-Channel DDR3-1333

1156

240 Euro

Core i5 750

2,67 GHz

nein

4 Stufen

4,23 GT/s

Dual-Channel DDR3-1333

1156

170 Euro

» Test des Core i7 860 lesen
» Test des Core i7 870 lesen

Neuer Sockel, Namenswirrwarr

Core i5 und i7 : Core i5 750 im neuen Sockel 1156. Core i5 750 im neuen Sockel 1156. Wer erwartet hat, dass Intels generalüberholtes Namensschema für die Core-i-Serie mehr Klarheit bringt, wird enttäuscht: So müssen sich die bereits seit einem knappen Jahr erhältlichen Nehalem-CPUs für den Sockel 1366 (Codename: »Bloomfield«) die Bezeichnung »Core i7« mit den hier getesteten Modellen Core i7 870 und Core i7 860 (Codename: »Lynnfield«) für den neuen Sockel 1156 teilen. Auskunft über den passenden Sockel gibt also nur die dreistellige Modellnummer: Die bisherigen Core-i7-CPUs der 9xx-Serie benötigen den Sockel 1366, die neuen 8xx-CPUs den Sockel 1156. Der Gedanke dahinter ist, dass die Bezeichnung »Core i7« nur Aufschluss über die grundlegende Leistungsklasse der CPU gibt, während die Modellnummer eine genauere Einordnung der technischen Fähigkeiten ermöglicht. Im konkreten Fall heißt das: Die Core-i7-Modelle 870 und 860 für den Sockel 1156 besitzen, wie die Bloomfield für den Sockel 1366, vier Rechenkerne mit Hyperthreading.

Bei Hyperthreading gaukelt die CPU dem Betriebssystem pro echtem Rechenkern einen weiteren virtuellen vor, im Falle der Core i7s also acht Kerne. Das kann die Auslastung der Rechenwerke bei entsprechend programmierten Anwendungen oder vielen gleichzeitig geöffneten Programmen verbessern. Der ebenfalls getestete Core i5 750 rechnet, wie die Core i7s der 8xx- und 9xx-Serie, ebenfalls mit vier Rechenkernen, beherrscht anders als diese aber kein Hyperthreading und gehört somit zur Core-i5-Serie. Die gegen Ende des Jahres erwarteten Core-i3-CPUs besitzen im Gegensatz zur Core-i5-Serie dagegen nur zwei Rechenkerne, allerdings mit Hyperthreading und einem integrierten Grafikchip.

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Avatar Oxix
Oxix
#1 | 08. Sep 2009, 14:51
Mein Q6600 reicht noch dicke. Ich warte auf 8 Kerner...
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Oxix
#2 | 08. Sep 2009, 14:52
Btw. kosten die Boards genauso viel wie die 1366er.
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Avatar Feldsturm
Feldsturm
#3 | 08. Sep 2009, 14:54
kumpel hat nen octacore im macpro, solange spiele keine 4kern-unterstützung als standart erhalten muss man noch nicht an nen 8kern denken...
ansonsten bin ich auch mit meinem Q9650 zufrieden...mehr als zufrieden :)

greetsa
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Avatar Rollora
Rollora
#4 | 08. Sep 2009, 14:57
Zitat von Oxix:
Btw. kosten die Boards genauso viel wie die 1366er.

wo kaust du ein sag mal? Ich sehe bei Geizhals Boards ab ca 90 Euro während die des 1366er Sockel ab 150 und die Interessanten über 200 kosten.
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Avatar PESfreak
PESfreak
#5 | 08. Sep 2009, 14:59
Ixh glaub mein C2D wird in den nächsten 2-3 onaten in rente geschickt.








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Avatar KatzemitHut
KatzemitHut
#6 | 08. Sep 2009, 15:14
bleibe mindestens noch 1 3/4 jahr bei beinem c3d-rechner. wegen der konsolen geht die Leistungsspirale der Spiele eh kaum nach oben.
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Avatar Solidus Snake
Solidus Snake
#7 | 08. Sep 2009, 15:24
Zitat von KatzemitHut:
bleibe mindestens noch 1 3/4 jahr bei beinem c3d-rechner. wegen der konsolen geht die Leistungsspirale der Spiele eh kaum nach oben.


Aber wegen der schlechten Portierungen schon.
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Avatar XKL1
XKL1
#8 | 08. Sep 2009, 15:27
Ich denke mit einem Q9550 oder Q6600 kommt man noch problemlos aus, vorallem wenn man übertakten tut (was man unbedingt sollte).

Es gibt halt einfach kaum Spiele die eine neue Intel CPU wirklich fordern. Ich habe "nur" einen übertakteten E8400 und kann jedes Spiel spielen, egal welches.

Da viele Games heute sowieso auch für Konsolen rauskommen, sind die meisten Anforderungen eher human geworden.
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Avatar Rupert_The_Bear
Rupert_The_Bear
#9 | 08. Sep 2009, 15:31
Also ich hab nen Core2Duo 2.66GHZ und ich hab den Core i7 im Auge aber das plus ein neues Mutterbrett ist mir doch zu teuer. An den Benchmarks sehe ich jedoch, dass der i5 für 180€ doch recht gute Ergebnise erzielt. Lohnt es sich also einen i5 statt einen i7 zu holen (plus DDR3 RAM) oder sollte ich noch warten. Weil bei mir ja noch alles recht rund läuft, aber meine 285GTX hat DDR3 und auf meinem MB sind immer noch 4GB DDR2 RAM drauf. Wird meine Graka deswegen eigentlich voll ausgenutzt oder durch den anderen Arbeitsspeichertyp ausgebremst?
Es geht mir hier hauptsächlich um GTA 4,World in Conflict und Crysis, weil die langsamer zu laufen scheinen, als auf meiner 8800GTX.
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Avatar hawk2206
hawk2206
#10 | 08. Sep 2009, 15:32
Wenn ich hier mal heide.de zitieren darf:

Wenn nur ein oder zwei Kerne voll ausgelastet und mit hoher Taktfrequenz arbeiten, dann nehmen PCs mit Core-i5-700- und Core-i7-800-Prozessoren auch nicht viel mehr Leistung auf als Core-2-Duo-Systeme. Bei Auslastung aller CPU-Kerne schöpfen die Neulinge ihre Thermal Design Power (TDP) von jeweils 95 Watt indes voll aus und brauchen dann auch deutlich mehr Strom als Intels bisherige 45-nm-Vierkerne der Baureihe Core 2 Quad Q9000, obwohl diese ebenfalls mit 95 Watt TDP spezifiziert sind.

Wem soll ich jetzt glauben?
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