Intel Core i7 4770K

Prozessoren   |   Datum: 04.06.2013

Intel Core i7 4770K »Haswell« - 7 bis 13 Prozent schneller als ein Core i7 3770K

Die neuen Haswell-Prozessoren von Intel sind werden zwar erst für Juni erwartet, doch nun gibt es erste ausführliche Benchmarks im Web.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 19.03.2013 ; 12:33 Uhr


Intel Core i7 4770K »Haswell« : Tom's Hardware hat ein frühes Vorserienmodell des Intel Core i7 4770K erhalten, dem Flaggschiff der kommenden Prozessoren-Generation von Intel, die erst im Juni vorgestellt werden soll. In mehreren Benchmarks wurde die neue CPU mit den Vorgängern Intel Core i7 3770K und Intel Core i7 2700K mit jeweils 3,5 GHz Takt verglichen.

Wirklich große Leistungsgewinne sind durch Haswell demnach im CPU-Bereich nicht zu erwarten, zumindest für Besitzer eines Core i7 3770K. Trotzdem liegt die Mehrleistung konstant zwischen 7 und 13 Prozent und damit auf dem Niveau des Wechsels von Sandy Bridge zu den aktuellen Ivy Bridge-CPUs. Werden die neuen AVX2-Befehle verwendet, die nur die Haswell-CPUs unterstützen, sind aber auch fast 80 Prozent möglich, wie im Multimedia-Test von Sisoft Sandra.

Der integrierte HD 4600-Grafikkern ist schneller als die HD 4000-Grafik aktueller Intel-Prozessoren und reicht für Spiele in mittleren Einstellungen aus, bei denen sogar manchmal die Full-HD-Auflösung möglich ist. Trotzdem ist die Haswell-CPU laut der Meldung klar von der Grafikleistung eines AMD A10 5800K entfernt, der im Sommer sogar durch noch schnellere APUs von AMD abgelöst werden soll. Bei den mobilen Haswell-Prozessoren will Intel allerdings einen noch deutlich besseren Grafikkern verwenden und könnte hier AMD mit seinen APUs dann übertreffen.

Da es sich bei der getesteten CPU um ein Vorserien-Modell des Core i7 4770K mit Beta-Grafiktreibern handelt, können sich die Ergebnisse bis zum Verkaufsstart natürlich noch ändern.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
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Avatar Morrich
Morrich
#1 | 19. Mrz 2013, 12:40
Nicht gerade der große Coup von Intel. Ok, die Grafikeinheit mag nochmal deutlich fixer sein, aber was nutzt die einem? Die Treiber von Intel sind nach wie vor schlecht und somit sind die Grafiklösungen nicht für Spiele geeignet.

Der wirkliche Spieler nimmt sowieso ne dedizierte Grafikkarte.

Mir erschließt sich der Sinn von Grafiklösungen in diesen CPUs eh nicht. Die sind doch für wirklich starke Systeme gedacht in denen letztlich zumeist eh eine dedizierte Karte arbeitet.
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Avatar puro
puro
#2 | 19. Mrz 2013, 12:42
Zitat von Morrich:

Mir erschließt sich der Sinn von Grafiklösungen in diesen CPUs eh nicht. Die sind doch für wirklich starke Systeme gedacht in denen letztlich zumeist eh eine dedizierte Karte arbeitet.


Ich habe 2 Monitore, einer an der dGPU, einer an der iGPU. Dadurch taktet sich die dGPU nicht mehr so hoch und bleibt auch im Idle schön ruhig. Dummerweise kann die HD4000 nur 1920x1200 über DVI, sonst wären beide Monitore am Board...
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Avatar forceMONKEY
forceMONKEY
#3 | 19. Mrz 2013, 12:43
Zitat von Morrich:
Nicht gerade der große Coup von Intel. Ok, die Grafikeinheit mag nochmal deutlich fixer sein, aber was nutzt die einem? Die Treiber von Intel sind nach wie vor schlecht und somit sind die Grafiklösungen nicht für Spiele geeignet.

Der wirkliche Spieler nimmt sowieso ne dedizierte Grafikkarte.

Mir erschließt sich der Sinn von Grafiklösungen in diesen CPUs eh nicht. Die sind doch für wirklich starke Systeme gedacht in denen letztlich zumeist eh eine dedizierte Karte arbeitet.


Hat wahrscheinlich mMn etwas mit Energiesparen zu tun. Dass eben die dedizierte Karte nur bei wirklich anspruchsvollen Programmen anspringt und nicht schon bei jeder Kleinigkeit.
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Avatar Pu244
Pu244
#4 | 19. Mrz 2013, 12:49
War schon von Anfang an klar das es nur eine große Steigerung bei der GPU geben wird. Ich war von der HD 4000 positiv überrascht.

@Morrich:
welches Spiel bereitet dir denn Probleme:

Von neueren Spielen über mittelalte bis hin zu Klassikern und Uraltspielen (Divinity 1 [hat noch auf meinem Atom Probleme gemacht], Heretic oder auch Imerialismus) lief alles reiungslos, abegesehen von der teils mangelnden Leistung (Risen 2 in 800x600@Mittel war schon hart,aber es lief ganz gut).

Was man Intel ankreiden kann ist das es wenig Einstellmöglichkeiten gibt und Frequenzen über 120Hz nicht zugänglich sind.

Zitat von Morrich:
nicht. Die sind doch für wirklich starke Systeme gedacht in denen letztlich zumeist eh eine dedizierte Karte arbeitet.


Für einfache Multimedia PC sind die gut geeignet und sie haben die unteren Gurkenkarten faktisch platt gemacht.
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Avatar und wenn ja wie viele
und wenn ja wie viele
#5 | 19. Mrz 2013, 12:53
Der Sinn einer Grafikeinheit in einer solch starken CPU verschleiert sich mir ebenfalls.

Bis auf eine Minderheit braucht das doch wirklich kein Mensch oder?

Für Office ist die CPU zu stark/teuer
Für Spiele, Video- und Bilderbearbeitung zu schwach

Gibts so einen Bereich für Privatanwender und Firmen die aufwendige Kalkulationen berechnen oder mieten die sich irgendwo in der Cloud ein?

Edit: Stimmt wie mein Vorposter sagt in Multimedia Rechnern vllt, aber tuts da nicht auch eine günstigere CPU für MythTV o.ä. ?
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Avatar Dominian
Dominian
#6 | 19. Mrz 2013, 12:54
Wenn in irgendeinem Benchmark 10% mehr Leistung dastehen und der Preissprung zum Vorgänger im Rahmen hält wird sich das für Intel immer lohnen.
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Avatar Pu244
Pu244
#7 | 19. Mrz 2013, 13:05
Zitat von und wenn ja wie viele:

Edit: Stimmt wie mein Vorposter sagt in Multimedia Rechnern vllt, aber tuts da nicht auch eine günstigere CPU für MythTV o.ä. ?


Es werden ja auch Zweikerner erscheinen und dann auch bald billige Pentium und Celerons erscheinen. Da ist es dann wirklich genial das man für 40€ eine CPU mit Graka erhält.
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Avatar psyclops
psyclops
#8 | 19. Mrz 2013, 13:07
Zitat von Morrich:
Mir erschließt sich der Sinn von Grafiklösungen in diesen CPUs eh nicht. Die sind doch für wirklich starke Systeme gedacht in denen letztlich zumeist eh eine dedizierte Karte arbeitet.


Für Media-PCs und zum surfen ist das toll. Man spart eine Menge Platz im Gehäuse und bekommt eine für normale Aufgaben recht gute integrierte Grafiklösung. Also wenn man sich einen Mini-PC ohne extra GraKa zusammenstellt, würde ich darauf schon achten.
Aber auch zum Ernergieparen ist das optimal.
Und fürs Büro reicht die Leistung in den meisten Fällen sicherlich auch. So lässt sich Geld sparen. Ältere Games laufen auch. Man muss nicht immer nur auf high-end abzielen.

Die CPU ist außerdem eine Kernkomponente, die der durchschnittliche User sicherlich nicht sehr häufig austauscht. Es lohnt sich daher schon auf eine starke CPU zu setzen, da das System so relativ zukunftssicher ist.
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Avatar mutio
mutio
#9 | 19. Mrz 2013, 13:09
Naja, ein Kollege hat wie ich einen Core I5 3570K und will wechseln was ich totalen Schwachsinn finde, da er auch gleich nen neues Board anschaffen darf. Meine CPU läuft eh auf 4GHz und dürfte damit auch schneller sein als der 4770k. Ich denke aufrüsten macht erst wieder Sinn, wenn Intel die nächste neue Architektur raus bringt.

Im professionellen Bereich dagegen könnte ein Aufrüsten durch die neuen Instruktionen durchaus sinnvoll sein. Da dürften dann aber eh die Xeons interessant sein.
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Avatar DerJott
DerJott
#10 | 19. Mrz 2013, 13:12
"Die neuen Haswell-Prozessoren von Intel sind werden zwar erst für Juni erwartet, doch nun gibt es erste ausführliche Benchmarks im Web."

Geile Überschrift, Herr G.W, weiter so!

Ich warte eigentlich, bis die Preise der aktuellen Top-CPUs fallen. Dann kann man getrost zugreifen - die kommende Generation braucht man als Gamer nich wirklich.
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