Intel Core i7 4770K

Prozessoren   |   Datum: 04.06.2013

Intel Haswell - Auslieferung der neuen CPU-Generation hat begonnen

Intel hat laut Medienberichten mit der Auslieferung der neuen Prozessoren-Generation »Haswell« an PC-Hersteller begonnen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 09.04.2013 ; 14:06 Uhr


Intel Haswell : Die neuen Intel-Prozessoren mit dem Codenamen »Haswell« werden laut bisherigen inoffiziellen Informationen im Rahmen der Computex Anfang Juni vorgestellt. Vermutlich wird Intel auf dem morgen startenden Intel Developer Forum in Peking auch dazu neue Details verraten.

Die Auslieferung der neuen CPUs mit dem Flaggschiff Core i7 4770K soll trotz der inzwischen bestätigten USB-Probleme der Chipsätze bereits begonnen haben, damit PC-Hersteller pünktlich zur offiziellen Vorstellung auch entsprechende Produkte anbieten können. Der USB-Fehler tritt allerdings nur bei wenigen USB-3.0-Geräten auf, die nach dem Aufwachen des Rechners aus dem Energiesparmodus nicht mehr ohne erneutes Ab- und Anstecken erkannt werden. Datenverluste treten dabei nicht auf.

Neue Chipsätze ohne diesen Fehler werden aber wohl erst ab Juni hergestellt, so dass anfangs alle Haswell-Mainboards mit dem USB-Problem ausgeliefert werden müssen. Gerüchte über weitere Probleme mit einem in der CPU integrierten Spannungsregler wurden bislang nicht bestätigt.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
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Avatar zazuzazu
zazuzazu
#1 | 09. Apr 2013, 14:40
Frechheit, trotz eines bekannten Fehlers Produkte auszuliefern und das auch noch öffentlich preiszugeben. Solche Praktiken kannte ich bisher nur aus der Softwareentwicklung.

Man stelle sich vor, das würde in der Automobilindustrie demnächst auch so laufen: Audi bringt seinen neuen Familienkombi ab Juni auf den Markt. Die Bremsen können auf bestimmten Straßen versagen. Da der Fehler aber sehr selten und nur auf bestimmten Straßen vorkommen kann, beginnt die planmäßige Auslieferung im Juni. Ein Update kann den Fehler im Nachhinein beheben... Geht's noch?
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Avatar morti
morti
#2 | 09. Apr 2013, 14:44
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Dee-Jay
#3 | 09. Apr 2013, 14:49
Du kannst doch jetzt nicht die Bremsen eines PKWs mit einem USB Port vergleichen. Das steht in keinem Zusammenhang.

Ist es blod, dass Intel die Chips trotz dieses Fehlers ausliefert. Ja naturlich, allerdings ist es offenbar etwas was sich nicht so "mal eben" korrigieren lasst.

Wenn man bedenkt, dass dieser Fehler nur bei wenigen USB Ports auftritt und im schlimmsten Fall einen Reboot erfordert, hat man echt schon schlimmeres erlebt.
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Arkantos
#4 | 09. Apr 2013, 14:50
Zitat von morti:


Gabs doch schon öfters, inklusive Rückrufaktionen etc.


Jup. Ich glaube das war damals bei den Sandy Bridge CPU's. Da sind doch massive SATA Probleme aufgetreten.
Aber nur weils das schon öfters gab is es trotzdem nicht in Ordnung. Is genau so ein Bullshit wie bei AMD mit ihren gefühlten 100 verschiedenen Sockeln.
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No1-Obaruler
#5 | 09. Apr 2013, 14:57
Zitat von Dee-Jay:

Wenn man bedenkt, dass dieser Fehler nur bei wenigen USB Ports auftritt und im schlimmsten Fall einen Reboot erfordert, hat man echt schon schlimmeres erlebt.
Das noch nicht mal. Der Chip "vergisst" einfach den Eintrag des angestöpelten USB-Devices nach dem Aufwachen aus dem Schlafmodus, einmal neu einstöppeln reicht.


Schon klar, dass Intel deswegen nicht alle bereits produzierten Chips wegwirft, solange der Kunde vorher gewarnt wird ist alles in Ordnung, ist ja kein schwerwiegender Fehler sondern nur eine Frage des Komforts.



Schwerwiegender sind die Gerüchte um die Spannungswandler, da gibts genug potentielle Horrorszenarien, was da passieren könnte ...
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Avatar Wilson
Wilson
#6 | 09. Apr 2013, 15:01
Immer noch nur 4 Kerne. Und welche Leistungssteigerung darf man da im Vergleich zur Vorgänger-Generation erwarten? Gigantische 10 Prozent?

Schnarch, Intel. Doppel-Schnarch. Bei 20 Kernen und 10facher Leistung dürft ihr mich aufwecken...
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Avatar Pu244
Pu244
#7 | 09. Apr 2013, 15:06
Zitat von Wilson:
Immer noch 4 Kerne. Und welche Leistungssteigerung darf man da im Vergleich zur Vorgänger-Generation erwarten? Gigantische 10 Prozent?

Schnarch, Intel. Doppel-Schnarch.


10% bei der CPU

20-40% bei der GPU
100% bei den besten Laptopmodellen mit der Super GPU

Seit Sandybridge feilt Intel quasi nur noch an seinen GPUs was Normalsterbliche betrifft. Ist auch verständlich, solange AMD nichts besseres bringt gibt es für Intel keinen Grund die 6 Kern CPUs billiger zu machen, geschweige denn die 12 Kern Version rauszuholen (welche sie ja schon haben).
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Avatar Raybeez
Raybeez
#8 | 09. Apr 2013, 15:24
Zitat von zazuzazu:
Frechheit, trotz eines bekannten Fehlers Produkte auszuliefern und das auch noch öffentlich preiszugeben. Solche Praktiken kannte ich bisher nur aus der Softwareentwicklung.

Das ist absolut üblich und nichts schlimmes. Genau wie Software ist auch komplexe Hardware nicht fehlerfrei. Du wirst keinen fehlerfreien Mikrochip finden (auch die Mikrochips in Autos sind nicht fehlerfrei).
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Avatar Cernan02
Cernan02
#9 | 09. Apr 2013, 16:08
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Avatar GSF
GSF
#10 | 09. Apr 2013, 16:26
Zitat von zazuzazu:
Frechheit, trotz eines bekannten Fehlers Produkte auszuliefern und das auch noch öffentlich preiszugeben. Solche Praktiken kannte ich bisher nur aus der Softwareentwicklung.

Man stelle sich vor, das würde in der Automobilindustrie demnächst auch so laufen: Audi bringt seinen neuen Familienkombi ab Juni auf den Markt. Die Bremsen können auf bestimmten Straßen versagen. Da der Fehler aber sehr selten und nur auf bestimmten Straßen vorkommen kann, beginnt die planmäßige Auslieferung im Juni. Ein Update kann den Fehler im Nachhinein beheben... Gehts noch?



CPUs und GPUs jeder Generation enthalten zahlreiche Fehler, AMD, Intel und co. führen intern detaillierte Logs, in denen sämtliche Errata festgehalten werden. Die meisten davon sind ziemlich irrelevant und rufen in der Praxis keine Probleme hervor, die man bemerken würde.

Einen fehlerfreien Mikrochip zu entwickeln ist, nach aktuellem Stand der Technik, unmöglich. In den allermeisten Situationen werden marktreife Produkte dennoch so arbeiten, wie es von ihnen erwartet wird, Rechenfehler beispielsweise werden intern korrigiert und führen erst bei großer Häufung zu Abstürzen - zu Beobachten etwa bei Overclocking mit zu geringer Spannung.

Zudem ist aktuell noch fraglich, ob Mainboards mit Lynx Point-PCH im C1-Stepping überhaupt in großer Zahl auf den Markt kommen - laut Computerbase wird Intel das (fehlerkorrigierte) C2-Stepping seinen Partnern ab dem 19. April zur Massenproduktion zur Verfügung stellen.
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