Intel Haswell-Prozessoren : Intel ist von den Verbesserungen beim Grafikkern der neuen Haswell-Prozessoren sehr überzeugt. In einem Blogbeitrag schreibt der PR-Manager des Technikbereichs, Daniel Snyder, das die Leistung »sogar Hardcore-Computer-Geeks« staunen lassen werde.

Im Vergleich zu aktuellen Intel-Prozessoren der dritten Core-Generation verdoppelt sich demnach die 3D-Leistung bei den für Ultrabooks vorgesehenen Mobilprozessoren der U-Serie. Die H-Serie der neuen CPUs, die für herkömmliche »robustere« Notebooks gedacht ist, soll ebenfalls die doppelte Grafikleistung mit »Iris Pro« mit eDRAM als schnellem Speicher bieten. Bei den Desktop-Modellen, der sogenannten R-Serie, verspricht Intel bei Iris Pro samt eDRAM gleich die dreifache Leistung.

Neben den Leistungssteigerungen weist Intel auch auf Features wie OpenCL, DirectX 11.1, OpenGL 4.1 und die Möglichkeit zur Ansteuerung von 4K-Ultra-HD-Bildschirmen an. Im Vergleich zu einem vier Jahre alten Notebook mit Core 2 Duo wäre ein neues Ultrabook mit Core i5 4200U und Intel Iris laut dem Beitrag nur halb so dick, halb so schwer, 17x schneller bei Videokonvertierungen und 25x schneller in Spielen. Seit 2006 sei die Grafikleistung im 3DMark 06 um den Faktor 75 gesteigert worden.

Auch wenn die Steigerungen an sich tatsächlich erstaunlich sind, die Grafikleistung von Intel-Prozessoren war zumindest bislang für Spieler wenig interessant. Das trifft auch noch auf die aktuellen Prozessoren wie den Core i7 3770K zu, wie unser Artikel »Spielen mit integrierter Grafik« zeigt.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.