Intel-Prozessoren : Die Intel Broadwell-Prozessoren werden wohl nur für mobile Rechner veröffentlicht, auf dem Desktop bleibt »Haswell« angeblich bis 2015 erhalten. Die Intel Broadwell-Prozessoren werden wohl nur für mobile Rechner veröffentlicht, auf dem Desktop bleibt »Haswell« angeblich bis 2015 erhalten.

Bisher veröffentlicht Intel in seiner Tick-Tock-Strategie in einem Jahr eine neue Prozessor-Serie mit neuer Architektur, um darauf basierend im folgenden Jahr eine optimierte Version in kleineren Strukturgrößen auf den Markt zu bringen. Auf diese Weise wurden bisher jedes Jahr neue Prozessoren mit neuen Funktionen und auch neuem Codenamen (zuletzt Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell) veröffentlicht.

Laut Fudzilla soll sich das nun aber ändern, da sich Intel mehr auf den mobilen Bereich konzentrieren will. »Broadwell«, der eigentliche Nachfolger der aktuellen Haswell-Prozessoren um den Core i7 4770K soll, wie aus Gerüchten schon bekannt, nur für mobile Rechner vom Tablet bis zum Notebook veröffentlicht werden. Für Desktops soll es einen Refresh der Haswell-Prozessoren geben. Was genau hier neu sein wird, ist noch nicht klar.

Erst 2015 steht dann auch für den Desktop mit »Skylake« wieder eine neue CPU-Architektur an. Sollten die Gerüchte über eine langsamer Produktpolitik bei Intel stimmen, könnte AMD theoretisch die rund 1,5 bis 2 Jahre aufholen, die man zumindest in Sachen Produktionsprozess hinter Intel liegt. Doch auch AMD will sich eher mehr auf mobile Prozessoren und CPUs mit Grafikkern wie den A10 6800K als auf High-End-CPUs konzentrieren.

Intel 4004 (1971)
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.