Intel Core i7 4770K

Prozessoren   |   Datum: 04.06.2013
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Intel Core i7 4770K im Test

Intels vierte Core-i-Generation »Haswell«

Der Core i7 4770K mit Haswell-Kern bringt seit den Sandy-Bridge-CPUs aus dem Jahr 2011 erstmals wieder eine neue Mikroarchitektur. Im Test muss Intels vierte Core-i-Generation beweisen, was sie kann.

Von Florian Klein |

Datum: 04.06.2013


Intel Core i7 4770K : Mittlerweile bringt Intel die vierte Core-i-Generation auf den Markt, die von der neuen »Haswell«-Mikroarchitektur angetrieben wird. Mittlerweile bringt Intel die vierte Core-i-Generation auf den Markt, die von der neuen »Haswell«-Mikroarchitektur angetrieben wird.

Der Intel Core i7 4770K gehört zu Intels neuester und mittlerweile vierter Core-i-Generation mit dem Codenamen »Haswell«. Die Haswell-CPUs halten sich an das bekannte Namensschema »Core i3/i5/i7«, tragen nun aber eine »4« an erster Stelle der Modellnummer. Wie gehabt folgt Intel mit der Veröffentlichung des Core i7 4770K sowie der günstigeren Modelle weiterhin dem selbstauferlegten »Tick Tock«-Modell, bei dem auf das Umstellen des Fertigungsprozesses (»Tick«) – wie etwa von Sandy Bridge (2011) mit 32 Nanometer auf Ivy Bridge (2012) mit 22 Nanometer – im folgenden Jahr stets ein »Tock« folgt, also die Einführung einer neuen Mikroarchitektur.

Zum Thema » AMD FX 8350 im Test 4,0-GHz-Piledriver mit acht Bulldozer-Kernen » Intel Core i7 3770K im Test Dritte Core-i-Generation im Test » Intel-Historie Von 1968 bis heute Intel Core i7 4770K ab 313,49 € bei Amazon.de Während der Core i7 4770K also wie die im April 2012 erschienenen Ivy-Bridge-Vorgänger mit 22 Nanometer feinen Strukturen gefertigt wird, ändert sich bei Haswell der Aufbau der Prozessors, also die Mikroarchitektur, gegenüber Sandy und Ivy Bridge. Wie die Vorgänger besitzen auch Haswell-CPUs eine (beschleunigte) interne Grafikeinheit in diversen Geschwindigkeitsstufen, die DirectX 11.1 unterstützt.

Die Fähigkeiten der Haswell-Modelle folgen dabei dem bekannten Schema: i7-Prozessoren besitzen vier Rechenkerne und bearbeiten dank Hyperthreading bis zu acht Aufgaben parallel. Ein Core i5 hat ebenfalls vier Rechenkerne aber ohne Hyperthreading und die i3-Serie besteht wieder aus Dual-Cores mit Hyperthreading. Preislich orientieren sich die Haswell-Chips direkt an ihren Ivy-Bridge-Pendants und werden die Vorgängergeneration wahrscheinlich in relativ kurzer Zeit komplett ersetzen. Wie viel schneller sie in den Benchmarks arbeiten, untersuchen wir im Test des 330 Euro teuren Spitzenmodells Core i7 4770K.

Was ist neu bei Haswell?

Wer von Haswell große Neuerungen erwartet, wird enttäuscht. Die Veränderungen gegenüber der Vorgängergeneration fallen deutlich geringer aus als etwa noch bei Sandy Bridge. So hat Intel zwar viele kleine Details verbessert, die grundlegende Architektur aber größtenteils gleich belassen.

Intel Core i7 4770K : Die Grafikeinheit ganz links nimmt etwa ein Drittel der Chip-Fläche einer Haswell-CPU mit vier Kernen ein. Den Rest teilen sich die Rechenkerne, der L3-Cache-Speicher darunter sowie die ganz rechts untergebrachten Steuerelemente wie etwa der interne Memory Controller. Die Grafikeinheit ganz links nimmt etwa ein Drittel der Chip-Fläche einer Haswell-CPU mit vier Kernen ein. Den Rest teilen sich die Rechenkerne, der L3-Cache-Speicher darunter sowie die ganz rechts untergebrachten Steuerelemente wie etwa der interne Memory Controller.

Zwar bohrt Intel erstmals seit der Core-2-Generation die Ausführungseinheit jedes Kerns etwas auf und verbessert (wie bei jeder Generation) die Sprungvorhersage. Diese versucht, in Kürze benötigte Befehle und Daten bereits im Voraus zu laden, um so die Auslastung der vorhandenen Recheneinheiten zu steigern. Auch die CPU-internen Zwischenspeicher wurden aufgebohrt und es steht nun teilweise mehr Bandbreite zwischen den einzelnen CPU-Teilen zur Verfügung. Solche Änderungen finden teilweise aber auch im Zuge eines neuen Fertigungsprozesses (wie etwa bei Ivy gegenüber Sandy Bridge) statt – unterm Strich bleibt die Haswell-Mikroarchitektur der von Sandy Bridge sehr ähnlich.

Zudem beherrscht Haswell nun auch einige neue Befehle wie etwa AVX2, erfahrungsgemäß dauert es aber mehrere Jahre (und CPU-Generationen) bis deren Potenzial (eventuell) genutzt wird, da Entwickler die entsprechenden Routinen erst in ihre Programme und Spiele einbauen, wenn die meisten Prozessoren diese unterstützen. In der Regel adoptieren nur spezielle (und teure) Render-, Multimedia- oder Wissenschaftsprogramme neue CPU-Befehle kurzfristig, da hier der Geschwindigkeitsvorteil den Programmieraufwand teils ausgleicht. Für Spieler haben die mit Haswell hinzukommenden Befehle dagegen wohl auch in einigen Jahren noch keine Relevanz.

Hersteller-Präsentation zum Core i7 4770K, Seite 1
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Avatar LukasTHEWalker
LukasTHEWalker
#1 | 04. Jun 2013, 18:30
Naja ist jetzt nicht die wirkliche Leistungssteigerung.
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Avatar inexxlp
inexxlp
#2 | 04. Jun 2013, 18:45
Warum wird nichts über das hitzeproblem gesagt ?
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Avatar Aztec_
Aztec_
#3 | 04. Jun 2013, 18:46
Verbraucht bei mehr Leistung weniger Strom als mein 2600K.
Für Leute, die noch auf älteren 4 Kernern rumhocken oder wechseln wollen, ist es keine schlechte Entscheidung sich jetzt einen 4# i7 zu holen.
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Avatar blacee
blacee
#4 | 04. Jun 2013, 18:47
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Rock Lee
Rock Lee
#5 | 04. Jun 2013, 18:48
Ihr hättet ruhig die Temperaturprobleme erwähnen können im Vergleich zu Ivy Bridge!

Für mich ist das nämlich ein Grund nicht zu Haswell zu greifen!
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Avatar RC2225
RC2225
#6 | 04. Jun 2013, 18:57
ich bin eher der noob was solche Sachen angeht. Aber ist die Wertung nicht ein bisschen zu hoch? 40 von 40 bei der Spielleistung obwohl er nicht viel schneller ist? Wenn der 3770 gleich hoch bewertet wurde kann ich es noch verstehen aber irgendwie geht das Bewertungssystem nicht auf. zb bei der Technik 9 von 10 Punkten kein Kontrapunkt aufgeführt. Bei der Spielleistung 40 von 40 punkten obwohl ein Kontrapunkt aufgezählt ist. Aber ich bin ja nicht der einzige der das Bewertungssystem manchmal ein bisschen komisch findet.
Edit: Ich habe Energieeffizienz mit Technik verwechselt.
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Avatar DKill3r
DKill3r
#7 | 04. Jun 2013, 18:58
Zitat von Aztec_:
Verbraucht bei mehr Leistung weniger Strom als mein 2600K.


Aber ansonsten kann man getrost auch noch beim 2600K bleiben. :)
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Avatar Reneyvan
Reneyvan
#8 | 04. Jun 2013, 19:00
Die Entwicklung verläuft ja nicht unbedingt rasant. Mehr Hitze, höherer Stromverbrauch und dafür ein sehr überschaubares Plus an Leistung. Etwas positives hat die Stagnation immerhin, vielleicht schafft es AMD doch irgendwann noch mal aufzuschließen *g*
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Avatar Morrich
Morrich
#9 | 04. Jun 2013, 19:03
Zitat von Rock Lee:
Ihr hättet ruhig die Temperaturprobleme erwähnen können im Vergleich zu Ivy Bridge!


Selbst Ivy Bridge ist in Sachen Temperaturverhalten nicht gerade der Bringer.
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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#10 | 04. Jun 2013, 19:03
Zitat von blacee:


Weil Intel dann kein Geld an Gamestar überwiesen hätte.


Dass Ihr immer wieder davon ausgeht, wir würden Geld für Tests bekommen. Das stimmt einfach nicht – und wir würden es auch gar nicht annehmen.
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