AMD Zen vs. Intel Kaby Lake : AMD und Intel sollen angeblich ihre nächste CPU-Generationen Zen und Kaby Lake zeitgleich auf der CES 2017 Anfang Januar vorstellen. AMD und Intel sollen angeblich ihre nächste CPU-Generationen Zen und Kaby Lake zeitgleich auf der CES 2017 Anfang Januar vorstellen.

Zum Thema Intel Core i7 6700K ab 357,99 € bei Amazon.de Laut den bisherigen Informationen will AMD seine neuen Zen-Prozessoren eigentlich noch in diesem Jahr auf den Markt bringen und auch Intel nennt zumindest in einer geleakten Roadmap die Mitte des 4. Quartals als Veröffentlichungstermin.

Es könnte sich dabei aber auch nur um den Zeitrahmen handeln, ab dem die Partner unter den PC-Herstellern beliefert werden, während die offizielle Vorstellung laut einem Bericht von Digitimes erst im Januar 2017 während der Consumer Electronic Show stattfinden soll. AMD und Intel hätten sich für diese Verschiebung entschieden, da es im Handel noch viel zu viel Produkte der älteren Generationen geben soll.

Im Großhandel soll es noch große Mengen von Haswell- und natürlich den aktuellen Skylake-CPUs geben, die erst noch verkauft werden sollen, weil Kaby Lake angeblich auch kaum große Verbesserungen bieten soll. Intel habe es aber auch nicht eilig, Kaby Lake so schnell wie möglich zu veröffentlichen.

AMDs CEO Lisa Su hatte auf der Computex erst vor wenigen Tagen erklärt, dass sich Zen im Zeitplan befinde und in einem guten Zustand sei. Die schon lauffähigen Samples der Prozessoren hätten auch schon für Begeisterung bei den Partnern gesorgt. Su hatte aber auch davon gesprochen, dass nun die Optimierung der Prozessoren ansteht. Je nachdem, wie viele Fehler korrigiert und welche Veränderungen vorgenommen werden müssen, können hier einige Wochen oder gar Monate vergehen.

Trotzdem hatte Su angekündigt, dass Zen noch in diesem Jahr startet. Denkbar wäre daher auch, dass Zen Ende 2016 als Paper-Launch vorgestellt und zur CES 2017 dann tatsächlich veröffentlicht wird. Zu der Meldung von Digitimes gibt es bislang keine Reaktionen von AMD oder Intel.

Quelle: Digitimes