Intel Core i7 980X

Prozessoren   |   Datum: 11.03.2010
Seite 1 2 3   Wertung

Intel Core i7 980X mit 6 Kernen im Test | Seite 3

Was bringen sechs statt vier Kerne?

Multimedia-Leistung

Intel Core i7 980X mit 6 Kernen : Cinebench profitiert als einzige Anwendung im Test deutlich von sechs Rechenkernen, ist aber ein synthetischer Benchmark.

Cinebench 11.5
Cinebench profitiert als einzige Anwendung im Test deutlich von sechs Rechenkernen, ist aber ein synthetischer Benchmark.

Da Spiele bisher nicht von sechs Rechenkernen profitieren, haben wir auch die Multimedia-Leistung des i7 980X überprüft. Dazu nutzen wir den Render-Benchmark Cinebench 11.5, der nicht nur alle Kerne nutzt, sondern auch spürbar von Hyperthreading profitiert. Und hier zeigen sich zum ersten Mal massive Vorteile für den Sechskerner: Mit 8,8 zu 5,9 Punkten überholt er den gleich schnell getakteten Core i7 975 XE mit nur vier Kernen deutlich. Beim Packen mit WinRAR oder beim Umwandeln eines MP3-Albums ins AAC-Format mit iTunes zeigen sich dagegen nur geringe Vorteile für den i7 980X. Zwar nutzen sowohl WinRAR als auch iTunes mehrere Rechenkerne, allerdings scheinen die insgesamt zwölf Threads des i7 980X kaum mehr Leistung zu bringen als die acht Threads von i7 975 XE und i7 870. Phenom II X4 965 BE und Core 2 Quad Q9650 landen dagegen deutlich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Unterm Strich lohnt sich der i7 980X also, wenn Sie viel mit Render-Programmen arbeiten, die bereits von mehr als vier Rechenkernen profitieren. Bei eher alltäglichen Anwendungen wie WinRAR oder iTunes lohnt sich der Sechskerner dagegen nicht.

Intel Core i7 980X mit 6 Kernen : Cinebench nutzt beim Core i7 980X alle zwölf Threads (6 Kerne plus Hyperthreading) und rendert so zwölf Bildabschnitte gleichzeitig (orangene Quadrate). Cinebench nutzt beim Core i7 980X alle zwölf Threads (6 Kerne plus Hyperthreading) und rendert so zwölf Bildabschnitte gleichzeitig (orangene Quadrate).

Stromverbrauch

Intel Core i7 980X mit 6 Kernen : Beim Stromverbracuh macht sich die 32-Nanometer-Fertigung des i7 980X bemerkbar - er verbraucht weniger als sein Quad-Core-Vorgänger.

Stromverbrauch
Beim Stromverbracuh macht sich die 32-Nanometer-Fertigung des i7 980X bemerkbar - er verbraucht weniger als sein Quad-Core-Vorgänger.

Obwohl der Intel Core i7 980X wie der Core i7 975 XE mit 3,33 GHz taktet und sogar zwei Rechenkerne mehr hat, verbraucht er spürbar weniger Strom. Die 32-Nanometer-Fertigung bringt also deutlich Vorteile gegenüber den 45-nm-Vorgängern. Am besten kommt der Core i7 870 bei den Messungen weg, der mit nur 80 Watt im Idle-Betrieb und 191 Watt unter Last des Cinebenchs sogar noch besser als Phenom II und Core 2 Quad liegt. Alles in allem profitiert der Sechskerner von der 32-nm-Fertigung, auch wenn der Core i7 980X immer noch sehr viel Strom verballert.

Fazit

Sechs Rechenkerne bringen in Spielen absolut keine Vorteile, auch wenn die Intel-Präsentation anderes behauptet (siehe Bildergalerie unten). Bis sich das ändert, vergeht sicher noch einige Zeit, denn aktuelle Spiele haben gerade erst begonnen, von vier statt zwei Rechenkernen zu profitieren, obwohl es Quad-Core-CPUs schon seit einigen Jahren gibt. Ähnlich wird es den Six-Core-CPUs ergehen, falls diese sich überhaupt gegen die bereits Ende des Jahres erwarteten Achtkern-Prozessoren durchsetzen können.

Daher bietet der Core i7 980X momentan für Spieler praktisch keinen Mehrwert abseits von konsequent auf Multi-Core-CPUs ausgelegten Profi-Anwendungen wie 3D-Rendering und bleibt damit eine viel zu kostspielige Technik-Demo – wenn auch eine eindrucksvolle, wie der gegenüber dem Quad-Core-Vorgänger gesunkene Strombedarf trotz zwei zusätzlichen Rechenkernen beweist.

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Core i7 980X Präsentation
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Avatar Kugelfang
Kugelfang
#1 | 11. Mrz 2010, 05:54
Ich hab den Artikel nicht gelesen, und weiss jetz schon, dass der Hex-Core keine mehrleistung in Spielen bringt.

Ich glaube er ist für Benchmarker, Grafiker bzw für den Videoschnitt zu gebrauchen. Vorallem für 1000€ ^^

Früher oder Später Standard, im Moment seiner Zeit vorraus.



Kugelfang.
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Avatar Kenji_Kasen
Kenji_Kasen
#2 | 11. Mrz 2010, 06:31
Naja das kennt man ja von Intel. Die haben jetz eine neue Revision ihrer Benchmark-Killer-CPU am Start und in ein, zwei Jährchen ist die Leistung Standard. Die treiben die Technik halt mal wieder weiter und zeigen was möglich ist. AMD ist ja genauso schon mit den 6-Kernern beschäftigt.
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Avatar Lord JUST
Lord JUST
#3 | 11. Mrz 2010, 06:44
dass der in spielen nicht viel bringt kann man sich auch so denken ohne test, da die spiele ja noch nicht einmal 4 cpu kerne anständig unterstützen. selbes gilt auch für programme wie winrar oder itunes die für den privathaushalt sind.

beim cinebench (der auf profisoftware basiert) sieht man den vorteil der cpu, weil sie dort auch unterstützt wird.

die technik ist jetzt da und entwickler können jetzt anfangen so langsam die ersten spiele und anwendungen auf die neue technik zu optimieren. war bei den dual core und quad core cpu ja genau das selbe.
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Avatar The One Avatar
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#4 | 11. Mrz 2010, 07:08
Naja ich nutze viel Cinema 4D... aber 1000 Euro? Da warte ich auf AMD.
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#5 | 11. Mrz 2010, 07:26
Nette Veröffentlichungszeit :D

Gerade für Renderer hat jeden Kern einen unglaublichen Vorteil... 12 logische Kerne im Gegensatz zu 4 physikalischen, sind bei 3D und 2D Renderern auch wirklich gut 3 mal so schnell

Ich wart trotzdem auf den Octa-Core mit HT, bis ich meinen Quad-Core in Rente schick
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Avatar hawk2206
hawk2206
#6 | 11. Mrz 2010, 07:39
Wahnsinn, in Cinema R10 glatt eine Verdopplung der Rechenleistung gegenüber meinem Q9550. Wenn der doch bloß nicht so teuer wäre. ;(
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Avatar Rollora
Rollora
#7 | 11. Mrz 2010, 07:58
Was soll denn dieser Test? Weder ist die CPU wirklich für Spieler gedacht, noch wird sie sinnvoll in Spielen getestet. MAXIMALE DETAILs? Super, da limitiert ja nicht die Grafikkarte, nicht wahr?
Und dass der 6-Kerner 20 Watt weniger verbraucht als der 4 Kerner hat sogar für Spieler vorteile, vorallem für Overclocker. Das lohnt sich dann sehr wohl, denn den kann man dann eben noch mehr overclocken.
Und ja: diese CPU ist nicht nur für Spieler, sollte sie auch nie wirklich sein um 1000 Eier, aber für Enthusiasten, die etwas mehr machen als nur Spielchen Spielen am PC.
(fortsetzung im nächsten Kommentar, weil dieses Dumme Forum ausführliche Argumentation in einem Post nicht erlaubt)
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Rollora
#8 | 11. Mrz 2010, 08:00

Allerdings wird die CPU eine lange Lebensdauer haben. Sie ist sicher mit guter Luftkühlung auf 4 Ghz zu bringen (wie schon der 4 Kerner 975X) und hat halt 6 Kerne bzw eigentlich 12 (6 Physische, 6 Logische). Wenn in 3 Jahren Spiele kommen, die das ausnützen, ist diese CPU immer noch mehr als schnell genug. Das Geld muss man halt haben dafür ^^. Und auch den Willen jetzt schon etwas zu kaufen, was man als Spieler erst in 3 Jahren braucht.
Ich erstelle relativ viele Animationen in der Arbeit und werde wohl oder übel einen(oder mehrere) 6 oder 8-Kerner Xeon kaufen müssen. Leider, denn mir geht ständig die Leistung aus :-(

PS: Man merkt übrigens ganz deutlich wie schlecht dieser Test ist, wenn man sich andere Tests anschaut, die dem 980X in manchen Spielen sehr wohl einiges an Mehrleistung anrechnen. Etwa GTA4.
Und gute Nachricht für Windows 7 User: SMT/Hyperthreading "bremst" nicht mehr in Spielen :-)
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Rollora
#9 | 11. Mrz 2010, 08:06

Allerdings wird die CPU eine lange Lebensdauer haben. Sie ist sicher mit guter Luftkühlung auf 4 Ghz zu bringen (wie schon der 4 Kerner 975X) und hat halt 6 Kerne bzw eigentlich 12 (6 Physische, 6 Logische). Wenn in 3 Jahren Spiele kommen, die das ausnützen, ist diese CPU immer noch mehr als schnell genug. Das Geld muss man halt haben dafür ^^. Und auch den Willen jetzt schon etwas zu kaufen, was man als Spieler erst in 3 Jahren braucht.
Ich erstelle relativ viele Animationen in der Arbeit und werde wohl oder übel einen(oder mehrere) 6 oder 8-Kerner Xeon kaufen müssen. Leider, denn mir geht ständig die Leistung aus :-(

PS: Man merkt übrigens ganz deutlich wie schlecht dieser Test ist, wenn man sich andere Tests anschaut, die dem 980X in manchen Spielen sehr wohl einiges an Mehrleistung anrechnen. Etwa GTA4.
Und gute Nachricht für Windows 7 User: SMT/Hyperthreading bremst nicht mehr in Spielen :-)

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Avatar Rollora
Rollora
#10 | 11. Mrz 2010, 08:18
PPS: laut PCGH: GTA 4 steigen die minimalen FPS von 45 auf 51 FPS. Das ist zwar nicht viel aber doch deutlich als (Zitat Gamestar) "Sechs Rechenkerne bringen in Spielen absolut keine Vorteile, auch wenn die Intel-Präsentation anderes behauptet"
Und in Anno 1401: von 35 auf 44 FPS. Das ist schon ziemlich deutlich, sind fast 30 Prozent. Die "Zukunft" kann kommen, mit diesem Prozessor. Hoffentlich bald mit der selben Leistung unter 200 Euro. Naja man wird ja noch träumen dürfen, kommt wohl erst mit AMDs Bulldozer
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