Hardware - Schwerpunkte
von GameStar Redaktion (GS) 21.03.2010, 09:00 Uhr

SATA 3.0 und USB 3.0

Als einer der ersten Hersteller hat Crucial ein SSD-Laufwerk mit SATA3-Anschluss im Programm.Als einer der ersten Hersteller hat Crucial ein SSD-Laufwerk mit SATA3-Anschluss im Programm. Mit SATA 3.0 und USB 3.0 stehen zwei neue Standards in den Startlöchern, die modernen Massenspeichern die nötige Bandbreite liefern. Nachdem die USB-3.0-Spezifikation seit Ende 2008 feststeht, gibt es mittlerweile erste Geräte, die den Standard beherrschen. Die Vorteile: USB 3.0 ist fast zehnmal schneller als USB 2.0 und schafft je nach Gerät an die 300 MByte statt 30 MByte pro Sekunde (USB 2.0). Außerdem können angeschlossene Geräte nun in verschiedene Stromspar-Modi geschaltet werden. Durch eine höhere Stromstärke sollten etwa Festplatten auch ohne separates Netzteil funktionieren.

Ebenfalls aufgebohrt wird die SATA-Schnittstelle. Zwar bremst auch die aktuelle Version 2.0 reguläre Festplatten nicht aus, allerdings stoßen die Flashspeicher- Modelle (SSDs) an die SATA- 2.0-Grenze von maximal 375 MByte pro Sekunde. SATA 3.0 verdoppelt die theoretische Bandbreite auf 750 MByte/s und beseitigt diesen Flaschenhals. Für beide Standards gibt es bereits erste Geräte, allerdings beherrschen selbst aktuelle Mainboard- Chipsätze keinen der beiden. Abhilfe schaffen aber Erweiterungskarten oder spezielle Zusatzchips, die einige Hersteller auf ihren Platinen verlöten.

Energieeffizienz

Trotz immer mehr Funktionen wie internem Grafikchip und Speicher-Controller sowie Taktraten von 3,0 GHz und mehr verbrauchen moderne CPUs eher weniger Strom als die Vorgänger. Intels frische 32-nm-CPUs machen es vor: Trotz der vom Mainboard in die CPU gewanderten Onboard-Grafik sowie des vormals ebenfalls externen Speicher-Controllers verbraten moderne CPUs teils deutlich weniger Energie als die leistungsschwächeren Vorgänger. So spezifiziert Intel einen aktuellen Core i5 660 mit 3,33 GHz Takt trotz integrierter 45-nm-Grafik mit maximal 78 Watt Verbrauch. Die 45-nm-Varianten mit vier Kernen halten sich bei noch respektablen 95 Watt. Selbst ein High-End-Monster wie der Core i7 980X mit sechs Kernen schlucken maximal 130 Watt – ein Wert, der bereits mit einigen Pentium-4-Modellen erreicht wurde.

Auch AMD hält sich an diese Grenze: Zwar tauchen kurzfristig High-End-Modelle mit 140 Watt auf, diese werden aber bald durch optimierte 125-Watt-Versionen ersetzt. Betrachtet man Intels gute Ergebnisse mit der 32-Nanometer-Fertigung, sollten auch AMDs künftige 32-nm-Varianten erfreulich genügsam arbeiten.
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