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Welche Android-Oberfläche ist die beste?

HTC Sense vs. Samsung TouchWiz & Co.

Nicht alle Android-Smartphones sind gleich. Viele Hersteller packen ihre eigene Bedienoberfläche über das Android-Betriebssystem. Das bringt Vor- und Nachteile.

Von PCWelt.de |

Datum: 04.07.2011


Welche Android-Oberfläche ist die beste? : Android pur ist selten. Was können die Hersteller-Erweiterungen? Android pur ist selten. Was können die Hersteller-Erweiterungen? Einer der größten Vorteile, die das Android-Betriebssystem bietet, ist seine Offenheit und damit die Möglichkeit, es an seine individuellen Bedürfnisse oder auch an seine Zielgruppen anzupassen. Anders als Apples iOS oder Microsofts Windows Phone 7 bietet Android den Smartphones-Herstellern die Möglichkeit ihre eigenen Anpassungen vorzunehmen. Das gilt ganz besonders für das Erscheinungsbild von Android: Denn viele Hersteller legen über das eigentliche Android- Betriebssystem eine angepasste Benutzeroberfläche oder andere Skins.

Die Benutzeroberfläche kann so weit verändert werden, dass die Bedienung oder das Aussehen gar nicht mehr auf ein Android-Smartphone schließen lassen. Die Hersteller können wahlweise neue Funktionen hinzufügen oder gar typische Android-Programme nicht standardmäßig installieren. Und stattdessen ihre eigenen Apps vorinstallieren (die sich dann ohne Root-Rechte nicht mehr deinstallieren lassen und meist beim Start des Android-Smartphones automatisch mitgestartet werden). Wir stellen Ihnen auf den nächsten Seiten die drei geläufigsten Benutzeroberflächen vor und erläutern die Vor- und Nachteile.

HTC Sense

Die Benutzeroberfläche von HTC Sense unterscheidet sich am meisten von der originalen Android-Benutzeroberfläche. Der Bildschirm sieht aufgeräumter und eleganter als üblicherweise aus. Insgesamt erwecken die HTC Smartphones wie etwa das HTC Desire S einen seriösen Eindruck. In allen Bereichen wie zum Beispiel beim Entsperren-Bildschirm wurde Android etwas optimiert und verschönert. Sense ermöglicht es, dem Nutzer eine sogenannte »Szene« zu erstellen. Damit können Sie unterschiedlichste Home-Bildschirm-Profile abspeichern und je nach Bedarf können Sie diese zur gegebenen Zeit wieder aufrufen. Wenn Sie Ihr HTC beispielsweise privat und geschäftlich nutzen, dann können Sie eine Arbeits-Szene erstellen, in der Sie die nicht benötigten sozialen Netzwerke herauslöschen. Stattdessen können Sie Büroanwendungen auf dem Home-Bildschirm abspeichern wie beispielsweise Quickoffice.

Der Home-Screen von Android 2.3 mit HTC Sense

Neben den Standard-Android-Widgets hat HTC seinen Smartphones noch einige weitere eigene Widgets hinzugefügt. Diese fügen sich hervorragend in das Design der gesamten Benutzeroberfläche ein. Für Fans von Social Communities ist zum Beispiel Friend Stream, das Inhalte aus Facebook, Twitter und Flickr in sich vereint. Sie können schnell und einfach Ihre Nachricht in alle sozialen Netzwerke, an denen Sie teilhaben, schicken. Selbstverständlich geht das sehr viel schneller, als würden Sie jede einzelne App aufrufen und Ihren Status jedes Mal aufs Neue eintippen und aktualisieren.Allerdings verliert man bei Friend Stream schnell den Überblick, insbesondere auf HTC-Smartphones mit kleinem Bildschirm und kleiner Bildschirmauflösung. Ein weiterer Nachteil: Es dauert eine ganze Weile bis die sozialen Netzwerke durchforstet wurden und sich die App aktualisiert hat. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie viele Leute in Ihrer Kontaktliste haben.

Ein anderes tolles Widget zeigt Ihnen das Wetter. Das Besondere daran sind die witzigen Animationen, welche passend zum Wetter auf dem Home-Bildschirm erscheinen. Beispielsweise werden bei Regen Regentropfen und Scheibenwischer angezeigt. Sense bietet einem die Möglichkeit, allen Home-Bildschirme per Pinch-to-Zoom auf einmal zu betrachten. Auf diese Art und Weise erhalten Sie eine gute Übersicht über Ihre installierten Programme. HTC hat bei Sense zudem das Adressbuch erweitert. Bei jedem Kontakt erhalten Sie nützliche Informationen über die Person und die letzten Aktivitäten werden eingeblendet. Die Anzeige beschränkt sich nicht auf Nachrichten und Telefonate, sondern zeigt auch die Facebook- und Twitter-Aktualisierungen der Person an.

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Avatar Fyll
Fyll
#1 | 04. Jul 2011, 11:41
Ich empfehle eh den CyanogenMod mit dem ADW.Launcher oder LauncherPro.
So wird das Gerät gleich um einiges schneller und man wird nicht genötigt, sich irgendwo einen Account anzulegen auf dem dann per default gleich alle Kontakte u.ä. gespeichert werden...
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Avatar aForce
aForce
#2 | 04. Jul 2011, 11:44
HTC Sense ist genial und auch TouchWiz ist ganz schick. Im GUI Design ist Android weiter als Apple (meine Meinung), über die Geräte lässt sich noch streiten wobei es nur noch eine frage der Zeit ist bis die Android Devices deutlich überholen.
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Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#3 | 04. Jul 2011, 11:49
Zitat von Fyll:
Ich empfehle eh den CyanogenMod mit dem ADW.Launcher oder LauncherPro.
So wird das Gerät gleich um einiges schneller und man wird nicht genötigt, sich irgendwo einen Account anzulegen auf dem dann per default gleich alle Kontakte u.ä. gespeichert werden...
Custom Roms können nicht die Empfehlung für ein neues Handy sein. Modifizierbarkeit und ein offenes Handy ist ja gut und schön, kann und wird aber von den Meisten nicht genutzt. Ein Handy sollte ja out of the box funktionieren. Besser wäre es, wenn die Hersteller die Option einbauen auf das Standard-Android umzuschalten bei bedarf.
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Avatar =FSK=Black
=FSK=Black
#4 | 04. Jul 2011, 11:58
Hab bei den Samsung immer das Problem das die etwas so sehr anpassen, das es schlechter läuft als auf einem Std.
Beim Aktuellen Galaxy SII zB. muss man, wenn man eine Email weiterleitet von einem Exchange Account, erst den kompletten Anhang runter laden und dann erst wird die Mail weiter geleitet. Bei einem Desire HD wird das Anhängen der Datei auf dem Server vorgenommen. Sehr viel mehr perfomant!
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Avatar mehrtuerer
mehrtuerer
#5 | 04. Jul 2011, 12:10
Zitat von Fyll:
Ich empfehle eh den CyanogenMod mit dem ADW.Launcher oder LauncherPro.
So wird das Gerät gleich um einiges schneller und man wird nicht genötigt, sich irgendwo einen Account anzulegen auf dem dann per default gleich alle Kontakte u.ä. gespeichert werden...

Für erfahrene Anwender kann ich das nur unterschreiben.
Der Leistungszuwachs von der Originalfirmware auf meinem Motorola Defy hin zu CM7 war enorm.
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Avatar heidl
heidl
#6 | 04. Jul 2011, 12:24
Zitat von Falkenfluegel:
Custom Roms können nicht die Empfehlung für ein neues Handy sein. Modifizierbarkeit und ein offenes Handy ist ja gut und schön, kann und wird aber von den Meisten nicht genutzt. Ein Handy sollte ja out of the box funktionieren. Besser wäre es, wenn die Hersteller die Option einbauen auf das Standard-Android umzuschalten bei bedarf.


es kann aber die empfehlung für leute sein, die ihre seele nicht an google verkaufen wollen. mal überspitzt formuliert.
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Avatar sincocy
sincocy
#7 | 04. Jul 2011, 12:29
"Dieser Artikel stammt von PCWelt.de"


Nicht schlecht dass auch mal Artikel anderer Seiten veröffentlicht werden.
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Avatar Basert
Basert
#8 | 04. Jul 2011, 13:03
PCWelt und GameStar gehören dem gleichen Verlag, nämlich IDG. Daher verdient er jetzt 2mal, durch GameStar und PCWelt.
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Avatar Mizmo
Mizmo
#9 | 04. Jul 2011, 13:33
Die neue oberfläche der xperia geräte hätte man ruhig auch noch mit reinnehmen können (zumal ihr ja auch schon eins der geräte im test hattet), denn die hat sich zu den vorgängern auch deutlich verbessert.

Edit: dieser Artikel stammt von PCWelt.
Ach na dann...
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Avatar JaHos89
JaHos89
#10 | 04. Jul 2011, 13:37
Ich bin sehr zufrieden mit dem GO Launcher EX, weil der mMn mehr Komfort bietet als die anderen Launcher im Market. Ist kostenlos, warum also nicht mal ausprobieren? ;)
Mit custom Roms hab ich mich noch nicht beschäftigt, aber muss man dafür das Handy nicht rooten? Da scheu ich mich ein wenig vor...
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