Apple : Apple lässt seine Produkte laut Spiegel bei besonders günstigen Auftragsherstellern fertigen - auf Kosten der dortigen Mitarbeiter. Apple lässt seine Produkte laut Spiegel bei besonders günstigen Auftragsherstellern fertigen - auf Kosten der dortigen Mitarbeiter.

Wie der Spiegel unter Bezug auf eigene Recherchen und die Nichtregierungsorganisation China Labor Watch meldet, müssen bei den Auftragsherstellern von Apple über 10.000 Schüler und Studenten unter teilweise gefährlichen Bedingungen arbeiten. Die Arbeitszeit betrage oft mehr als zwölf Stunden und auch bei Minderjährigen und Schwangeren seien mehr als acht Stunden üblich.

Dazu sei auch das Arbeitsklima rüde und die Sicherheitsstandards würden nicht eingehalten. Das Abrechnungssystem sei so ausgelegt, dass die oft 80 Überstunden pro Monat unterschlagen werden und Lehrer und Schulen einen Teil des Lohns erhalten.

Apple hatte einen Teil der Produktion von Foxconn zu anderen Herstellern wie Pegatron verlagert, doch dort seien die Bedingungen noch schlechter. Apple habe diese Fabriken nur ausgesucht, weil dort die Kosten noch niedriger seien, so China Labor Watch. Obwohl Spiegel in dem Bericht nur Apple nennt, lassen natürlich auch viele andere große Hersteller bei den selben Unternehmen fertigen.

Apple MessagePad (1993)
Lange bevor der Begriff Smartphone etabliert wurde, gab es bereits mobile Rechner mit berührungsempfindlichem Display. Ein Vertreter dieser sogenannten »Pocket Organizer« war Apples MessagePad. Als Betriebssystem kam »Newton« zum Einsatz, was auch als Spitzname für die Geräte verwendet wurde. Unser Bild zeigt das Modell MessagePad 2000. Allerdings floppte die damalige Pionierentwicklung.