Brasilianisches »iPhone« : Ein Unternehmen, das Produkte mit einem i als ersten Buchstaben anbietet, muss normalerweise mit massiven rechtlichen Schritten seitens Apple rechnen. Doch das brasilianische Unternehmen Gradiente SA hat dieses Problem hinter sich und konnte sich gegen Apple vor Gericht durchsetzen.

Schon im Jahr 2000 hatte sich Gradiente SA laut AP die Bezeichnung iPhone exklusiv für Brasilien bis zum Jahr 2018 schützen lassen, da man erkannt habe, dass Mobiltelefone wegen des Internets vor einer technischen Revolution stehen würden. Dementsprechend scheint das i für Internet zu stehen. Nachdem Apple mit dem Versuch gescheitert ist, sich die Namenssrechte vor Gericht zu erstreiten, bietet Gradiente SA nun in Brasilien ein eigenes iPhone mit 3,7-Zoll-Display an, das Apple gleich aus mehreren Gründen nicht gefallen dürfte.

Neben dem Namen ähnelt auch das Design des Smartphones dem Apple iPhone und als Betriebssystem kommt ausgerechnet das Google-Betriebssystem Android zum Einsatz, wenn auch in der alten Version 2.3. Nach dem Erfolg vor Gericht könnte Gradiente SA nun auch gegen Verkäufe „unerlaubter“ iPhones von Apple vorgehen. Ob das geplant ist, ist nicht bekannt.

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