Apple WWDC : Aus OS X wird macOS. Das Upgrade ist kostenlos, aber nur für Macs ab Ende 2009 gedacht. Aus OS X wird macOS. Das Upgrade ist kostenlos, aber nur für Macs ab Ende 2009 gedacht.

Zum Thema Apple iPhone 6s (Plus) ab 604 € bei Amazon.de Das bislang als OS X bekannte Apple-Betriebssystem wird künftig als macOS bezeichnet. Damit haben alle Apple-Betriebssysteme eine ähnliche Namenstruktur. Die erste Version von macOS trägt außerdem den Codenamen Sierra und soll im Herbst 2016 veröffentlicht werden. Das Upgrade auf macOS soll kostenlos sein, allerdings schließt Apple ältere Mac-Rechner aus den Jahren 2007 bis 2009 als inkompatibel aus. Macbooks, die gegen Ende 2009 veröffentlicht wurden, sind die ältesten Geräte, die für macOS geeignet sind.

Mit macOS wird auch Siri erstmals auf dem Desktop erhältlich sein und wurde auch für komplexere Fragen ausgebaut. Auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Apple-Geräten soll mit einem Feature namens Continuity verbessert werden. Ein Mac kann beispielsweise entsperrt werden, wenn der Nutzer mit seiner Apple Watch in der Nähe ist. Über ein universelles Clipboard können Inhalte auf alle Geräte wie Macs, iPads, iPhones und die Apple Watch kopiert werden.

Für Smartphones und Tablets hat Apple das neue iOS 10 präsentiert, das viele neue Features bietet. Entwickler können Siri nun in ihre Apps integrieren, es gibt mehrere aktualisierte Standard-Apps, der Sperrbildschirm bietet ein neues Interface und über eine neue Schnittstelle kann auch über Skype oder Facebook Messenger per Voice-over-IP telefoniert werden.

Auch iOS 10 soll im Herbst 2016 veröffentlicht werden. Alle Apple-Smartphones ab dem iPhone 5 und alle iPads ab dem iPad der 4. Generation sowie der iPod der 6. Generation sind kompatibel. Zumindest wurde dies so während der WWDC kommuniziert. Auf der iOS-10-Webseite werden noch ältere Geräte genannt. Wo hier der Fehler liegt, ist noch nicht klar. Apple hat außerdem neue Versionen von tvOS für das Apple TV und von watchOS für die Apple Watch vorgestellt, aber keine neuen Macbooks, wie von manchen erhofft.

Quelle: Apple