Nokia Lumia 900

Smartphones   |   Datum: 02.09.2012
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Nokia Lumia 900 im Test

Windows-Phone-7.5-Smartphone mit großem 4,3 Zoll Display

Im Unterschied zum kleineren Lumia 800 mit 3,7 Zoll bietet das Nokia Lumia 900 ein mit 4,3 Zoll größeres Display und einen Akku mit höherer Kapazität Kann das Smartphone im Test der starken Konkurrenz Paroli bieten?

Von Christian Merkel |

Datum: 02.09.2012


Zum Thema » Nokia Lumia 800 im Test Neustart mit Windows Phone 7 » Apps für Windows Phone 7 Die beste Gratis-Software » Windows Phone 7: Mango Angriff auf Android und iOS Nokia Lumia 900 ab 244,99 € bei Amazon.de Nokias neues Smartphone-Flaggschiff Nokia Lumia 900 wirkt beim Blick auf das Datenblatt zunächst überholt: Ein 4,3 Zoll-Display mit nur 800x480 Pixeln, ein Single-Core-Prozessor mit 1,4 GHz und 512 MByte RAM liegen weit unter dem allgemeinen technischen Standard. Auf dem Smartphone läuft Windows Phone 7.5, dessen Nachfolger Windows Phone 8 noch für dieses Jahr erwartet wird – ein Update wird es für das Lumia 900 nicht geben, wie Nokia bereits offiziell bekannt gegebenen hat.

Für aktuell 400 Euro warten andere Hersteller mit deutlich hochwertigeren Spezifikationen auf. Wie gut oder schlecht ein Smartphone abseits der nominellen technischen Daten tatsächlich ist, stellt sich gewöhnlich erst im ausführlichen Test heraus.

Update 19. Juli 2013: In den letzten zwei Jahren hat sich die Qualität von Smartphones deutlich erhöht, während viele ältere Modelle noch immer erhältlich sind. Deshalb haben wir das Nokia Lumia 920 nach den aktuellen Maßstäben neu bewertet, auch um die Platzierung in der Smartphone-Bestenliste im Einkaufsführer zu korrigieren.

Nokia Lumia 900 : Optisch unterscheidet sich das Lumia 900 nur geringfügig von dem kleineren Schwestermodell Lumia 800. Wie stehts um die inneren Werte? Optisch unterscheidet sich das Lumia 900 nur geringfügig von dem kleineren Schwestermodell Lumia 800. Wie stehts um die inneren Werte?

Das Lumia 900 verfügt über einen 16 GByte großen und nicht erweiterbaren internen Speicher. Dem nächstkleineren Modell, dem Lumia 800, ähnelt es nicht nur technisch, auch das Design mit dem seitlich abgerundeten, aber unten und oben kantigen Kunststoffrahmen hat Nokia weitestgehend übernommen. Durch das bei gleicher Auflösung größere Display ist das neue Modell aber gewachsen. Wie sich das Lumia 900 zwischen den anderen Smartphones dieser Preisklasse positioniert, finden wir im Test heraus.

Hardware

Nokia Lumia 900 : Eine Batman-Sonderedition des Lumia 9000 ist bereits angekündigt. Eine Batman-Sonderedition des Lumia 9000 ist bereits angekündigt. Nokia verbaut im Lumia 900 einen 1,4 GHz schnellen Single-Core-Prozessor von Qualcomm, der technisch fast identisch mit dem des Lumia 800 ist. Damit steht das Lumia 900 in der Riege der Oberklasse-Smartphones etwas schwachbrüstig da, Dual-Core-Prozessoren haben sich als Standard dieser Preisklasse etabliert. Die Beschränkung auf einen Kern kann Vorteile bei der Akkulaufzeit haben, auf das Lumia 900 trifft das aber nicht zu. So hält es bei erhöhter Nutzung mit Telefonieren, Videos schauen und gelegentlich im Internet browsen auch nur etwa einen Tag durch.

Windows Phone 7.5 kommt dabei aber prima auch mit nur einem Kern zurecht, Verzögerungen haben wir auch mit mehreren geöffneten Apps nicht feststellen können. So laufen auch die meisten aktuell im Marketplace erhältlichen Spiele einwandfrei auf dem Gerät. Der 512 MByte große Arbeitsspeicher bleibt zwar wie der Prozessor hinter den oft doppelt so großen Kapazitäten anderer Smartphones zurück, trotzdem können wir im Test des Lumia 900 ohne Probleme mehrere Apps gleichzeitig zügig benutzen.

Das Lumia 900 unterstützt alle aktuellen Funkstandards, Käufer der europäischen Version müssen auf das Hochgeschwindigkeitsinternet über LTE allerdings verzichten. Mit HSPA+ ist eine theoretische Downloadgeschwindigkeit von 21 MBit/s möglich, praktisch hängt das wie immer von verschiedenen Faktoren wie der Anzahl der anderen Teilnehmer in der gleichen Funkzelle ab. Das Lumia 900 unterstützt WLAN gemäß 802.11 b/g/n, funkt aber ausschließlich im 2,4-GHz-Band.

Display

Nokia Lumia 900 : Die Pixeldichte des Lumia 900 liegt weit unter der hochauflösender Displays wie dem Retina-Display des Samsung Galaxy S3 (313 ppi). Die Pixeldichte des Lumia 900 liegt weit unter der hochauflösender Displays wie dem Retina-Display des Samsung Galaxy S3 (313 ppi). Beim 4,3 Zoll großen Touchscreen sorgt die AMOLED-Technik für ein Bild mit kräftigen Farben und Kontrasten. Auch für sonnige Tage strahlt der Bildschirm auf der höchsten Stufe hell genug. Weit sind die Blickwinkel, selbst wenn wir sehr schräg von der Seite drauf sehen, bleibt die Farbdarstellung fast korrekt. Trotz der 11 cm großen Displayspanne beträgt die Auflösung magere 480x800 Pixel, was Fotos und Videos nicht so brillant wirken lässt wie die hochauflösenderen Bildschirme des HTC One X oder des günstigeren Samsung Galaxy Nexus . Auch Text und Grafiken auf Websites wirken auf dem Lumia 900 durch die geringe Pixeldichte von 217 dpi im direkten Vergleich merklich weniger scharf als bei der Konkurrenz oder gar dem Apple iPhone 4S .

Dass Nokia dem Lumia 900 keine höhere Auflösung verpasst hat, hängt mit Beschränkungen des Betriebssystems zusammen. Microsoft hat diese Auflösung vorgeschrieben, damit alle Apps den zur Verfügung stehenden Platz gleich gut ausnutzen können und auf jedem Gerät gleich gut aussehen. Zum Schreiben greifen wir auf die virtuelle Tastatur zurück, die sowohl im Hoch- als auch im Querformat gut bedienbar ist und Eingaben in unserem Test sehr präzise verarbeitet.

Technik

Die Verarbeitung des Lumia 900 macht einen guten Eindruck. Das Polycarbonat-Gehäuse besitzt ein eigenständiges Design und hebt sich angenehm von der Konkurrenz ab. Stabil wirkt das Gehäuse ebenfalls. Auch mehrere Stürze vom Tisch würden wir ihm ohne größere Schäden zutrauen. Bis auf den SIM-Kartenslot ist das Gehäuse völlig abgeschlossen, der Akku bleibt also im Gehäuse und kann nicht ausgetauscht werden, wenn er sich irgendwann verabschiedet. Im normalen Betrieb, also bei gelegentlichem Telefonieren und Browsen mit automatisch geregelter Bildschirmhelligkeit, hält das Lumia 900 etwa ein bis eineinhalb Tage durch. Nutzen wir es verstärkt, geht eine Akkuladung auch schon nach einem Arbeitstag zur Neige.

Nokia Lumia 900 : Auf dem Papier liegt das Lumia 900 weit hinter der Konkurrenz. Dennoch läuft alles flüssig. Auf dem Papier liegt das Lumia 900 weit hinter der Konkurrenz. Dennoch läuft alles flüssig.

Handling

Das Lumia 900 misst 128 x 68 x 12 mm und gehört damit zu den Smartphones, die sich gerade noch angenehm mit einer Hand bedienen lassen. Der seitlich abgerundete Plastikrahmen sorgt im Test für einen sicheren und komfortablen Griff. Abzüge machen wir hingegen beim Gewicht: 160 Gramm wiegt das Lumia, deutlich mehr als das etwas größere Samsung Galaxy S3 , das nur 133 Gramm auf die Waage bringt. Das kann bei Dauerbenutzung durchaus ermüden.

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Avatar ichbinder
ichbinder
#1 | 02. Sep 2012, 06:27
Niemals Mobile Phones von Nokia und Microsoft ... besonders nicht für den Preis und dieser Ausstattung O_o. Ich hab mein altes N900 mit root zugriff und das ist auch gut so !!!
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NaIhrDeppen
#2 | 02. Sep 2012, 06:37
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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ganzunten
#3 | 02. Sep 2012, 07:08
Zitat von NaIhrDeppen:
Dinge die der Gamer nicht braucht... ... ^^
Genau! Ein Smartphone mit Xbox-Live-Spielen, Fernsteuerung und Verwaltung für die Xbox. Braucht kein Gamer.
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Avatar Mage
Mage
#4 | 02. Sep 2012, 07:58
Zitat von ganzunten:
Genau! Ein Smartphone mit Xbox-Live-Spielen, Fernsteuerung und Verwaltung für die Xbox. Braucht kein Gamer.

Nur, dass das hier ein PC-Magazin bzw. eine PC-Website ist. Da finde ich dauernde Berichte über Smartphones u.ä. eher unpassend. Ja, ja ... ich muss sie ja nicht lesen. Allerdings könnte mit diesem Argument hier dann auch über Kaffeemaschinen berichtet werden. Denn Kaffee brauchen viele, um die durchgezockten Nächte durchzustehen. ;)
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Avatar colorado109
colorado109
#5 | 02. Sep 2012, 07:59
Ich frage mich welcher Hirni bei Microsoft auf die Idee kam ne 480x800 Auflösung vorzuschreiben...
Da hat ja mein 1,3 Jahre altes Xperia Arc mit 4.2" noch mehr, und hat damals schon weniger gekostet.
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Avatar Dredon
Dredon
#6 | 02. Sep 2012, 08:06
Ihr bringt diesen Test mit was für einer Verspätung ? In gut 2 Monaten kommen die WP8 Smartphones und ihr testet jetzt das 900er?

MFG D!
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Avatar Sirniklas
Sirniklas
#7 | 02. Sep 2012, 08:10
Windows auf einen Smartphone naja
Linux ist da besser

aber nichts geht über ein N900 das ist das beste von allen auch wenn es schon alt ist aber es macht was es soll und ich werde meines auch nicht mehr hergeben
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Avatar Peperoncino
Peperoncino
#8 | 02. Sep 2012, 09:23
Den Todesstoß für das Gerät hat Elop wiedermal vor dem Release gegeben. Der Mann ist einfach ungeschickt, wenn er vor dem Release sagt, dass es kein Update auf Windows Phone 8 gibt.
Zwar ist das in der Hinsicht auf fast alle Androidsmartphones auch so, aber die sagen halt einfach nicht, dass es keine Updates geben wird. Die Kunden kaufen sich dann die Geräte mit der Hoffnung, dass eventuell ein offizielles Update kommt oder suchen sich selbst eins. Geht letzteres bei Windowsphones?
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Avatar solvarr
solvarr
#9 | 02. Sep 2012, 09:28
es ist ein nokia daher ist ein stäbilitätstest erforderlich um zu zeigen was das ding aushält^^
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Avatar Sadmod
Sadmod
#10 | 02. Sep 2012, 09:49
Zitat von Peperoncino:
Den Todesstoß für das Gerät hat Elop wiedermal vor dem Release gegeben. Der Mann ist einfach ungeschickt, wenn er vor dem Release sagt, dass es kein Update auf Windows Phone 8 gibt.
Zwar ist das in der Hinsicht auf fast alle Androidsmartphones auch so, aber die sagen halt einfach nicht, dass es keine Updates geben wird. Die Kunden kaufen sich dann die Geräte mit der Hoffnung, dass eventuell ein offizielles Update kommt oder suchen sich selbst eins. Geht letzteres bei Windowsphones?


Ist technisch meines Wissens nach nicht möglich ;)
Selbst wenn sie wollten könnte Nokia es nicht
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