Samsung Galaxy Note 7 : Das Samsung Galaxy Note 7 wurde teilweise mit unsicheren Akkus ausgeliefert. Das Samsung Galaxy Note 7 wurde teilweise mit unsicheren Akkus ausgeliefert.

Update: Die unsicheren Akkus, die in manchen Galaxy Note 7 verbaut wurden und nun zu einem Rückruf geführt haben, stammen von einem Samsung-Tochterunternehmen namens SDI. Laut einer Meldung des Korea Herald sind 70 Prozent der ausgelieferten Geräte mit einem SDI-Akku ausgestattet, die restlichen 30 Prozent verwenden einen Akku des chinesischen Herstellers ATL.

Von diesem Hersteller will Samsung laut der Meldung wohl alle weiteren Akkus für das Note 7 beziehen. Bisher ist nicht klar, wie viele der SDI-Akkus tatsächlich fehlerhaft sind. Laut Schätzungen wird der Austausch der Akkus samt Rückruf-Aktion für Samsung Kosten in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro verursachen.

Quelle: Korea Herald

Update: Samsung hat einen Verkaufsstopp für das Galaxy Note 7 bestätigt und wird in den nächsten Wochen die bisher verkauften Geräte freiwillig austauschen. Grund sind bisher 35 gemeldete Fälle mit fehlerhaften Akkus, die während des Ladevorgangs explodierten oder durch Überhitzung in Brand gerieten.

In Deutschland dürften bisher nur wenige Kunden beliefert worden sein. Besitzer des Smartphones können sich bei Samsung Deutschland für einen Austausch registrieren lassen. Die Telefonnummer dafür lautet 06196 9340262 und ist von Montag bis Freitag von von 8 bis 21 Uhr und Samstag von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Bis zu einem Austausch sollte das Galaxy Note 7 nicht unbeaufsichtigt aufgeladen werden und bei vollem Akku auch nicht weiter mit dem Ladekabel verbunden bleiben.

Quelle: Samsung, Heise

Originalmeldung: Das neue Smartphone Galaxy Note 7 von Samsung könnte laut einem Bericht der Yonhap News Agency nur einem Monat nach der Vorstellung vom Hersteller zurückgerufen werden. Ein Vertreter von Samsung habe gegenüber der Nachrichtenagentur erklärt, dass die gemeldeten Fälle explodierender oder brennender Akkus untersucht werden und die Ergebnisse und mögliche Gegenmaßnahmen spätestens Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden sollen.

Die Vorfälle sollen tatsächlich direkt mit dem ausgelieferten Akku in Zusammenhang stehen und Samsung habe bereits Kontakt mit großen Providern aufgenommen, um eine Lösung des Problems zu finden. Laut dem nicht namentlich genannten Samsung-Vertreter habe die Sicherheit der Kunden Vorrang, auch wenn weniger als 0,1 Prozent der verkauften Geräte mit dem problematischen Akku ausgeliefert worden seien. Das Problem sei zwar durch den Austausch des Akkus einfach zu lösen, aber dafür müsse auch ein Vorgang gefunden werden, der die Kunden zufriedenstelle.

Es könnte laut dem Bericht also dazu kommen, dass Samsung alle Käufer des Galaxy Note 7 auffordert, ihr Smartphone zurückzugeben oder zumindest den Akku bei ihrem Händler oder Provider prüfen und austauschen zu lassen. Samsung hat erst am 19. August 2016 mit dem Verkauf des Galaxy Note 7 begonnen. Kurz darauf waren im Internet Berichte über Geräte aufgetaucht, die während des Ladevorgangs explodierten oder Feuer fingen. Das hatte Samsung anscheinend dazu bewegt, weitere Auslieferungen des Smartphones zu stoppen. Bisher war das Galaxy Note 7 in 10 Ländern erhältlich. Verletzt wurde bei den Vorfällen laut den bisherigen Informationen zum Glück niemand. Eine offizielle Stellungnahme von Samsung zu dem Bericht der Yonhap News Agency gibt es bisher noch nicht.

Quelle: Yonhap