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Sprachtools für Spieler im Test | Seite 6

Spieletaugliche Alternativen zu Skype

Mumble

Sprachtools für Spieler im Test : Mumble 1.1.8 Mumble 1.1.8 Das kostenlose Open Source Projekt Mumble richtet sich wie Ventrilo oder Teamspeak ebenfalls an Spieler. Im Gegensatz zu Ventrilo wird man von einem Einrichtungs-Assistenten begrüßt, in dem Sie die Mikrofonlautstärke anpassen und zwischen PTT oder VA wählen. Außerdem legen Sie die zu verwendenden Audiogeräte für Aufname und Ausgabe fest, worunter sich die unscheinbare Checkbox mit der Beschriftung »Positionsabhängiges Audio aktivieren« befindet. Mit einer kleinen Auswahl an Spielen kann Mumble abhängig von der Position Ihrer Teamkammeraden auch den Surround-Sound entsprechend anpassen. Die Stimme des Kollegen hinter Ihnen erklingt dann auch tatsächlich von dort. Zu den unterstützten Spielen gehören unter anderem Battlefield 2, Left 4 Dead und Team Fortress 2.

Zu einer Liste der installierten Plug-Ins gelangen Sie In den Einstellungen unter »Konfiguration->Einstellungen«. Im Reiter» Benutzerinterface« aktivieren Sie die »Experteneinstellungen«. Das Konfigurationsfenster wird nun um den Reiter »Plugins« erweitert, der die Liste mit installierten Plug-Ins anzeigt, worunter auch die Raumklangoption fällt. Aktivieren Sie »Mit Spiel verbinden und Position übertragen«. Unter »Audioausgabe« aktivieren Sie oben die Checkbox »Positionsabhängiges Audio«. Jetzt können Sie in unterstützten Spielen zumindest unterschieden, ob Ihr Teamkollege von rechts oder links gesprochen hat.

Mit einem Surround-Headset steigt die Ortbarkeit der Mitstreiter deutlich an. Die restlichen Einstellungen sind abgesehen von den komplexen Filtern, die sich auf die Aufnahme und Ausgabe der Sprache anwenden lassen, vergleichbar mit denen von Ventrilo. In seinen Standardeinstellungen ist Mumble mit knappen 2,5KByte/s in beiden Übertragungsrichtungen sehr genügsam. Die sehr gut vorkonfigurierte Rauschunterdrückung hebt Mumble von allen anderen Testkandidaten positiv ab. Auch wenn der Skype-Codec theoretisch eine bessere Klangqualität hat, klingt Mumble bei längeren Partien wesentlich angenehmer und klarer, weil die Störgeräusche fehlen. Einziger Nachteil des Rauschfilters: Stimmen klingen selten etwas blechern. Das Einrichten eines eigenen Mumble-Servers mit Hilfe des Programms Murmur gestaltet sich wegen der schlecht dokumentierten Einrichtung als sehr komplex.

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Avatar -=oWn4g3=-
-=oWn4g3=-
#1 | 10. Mai 2009, 19:31
Gute Zusammenfassung. Da Ihr allerdings auf Spieletauglichkeit testet, wäre eine genauere Betrachtung der Verzögerungen wünschenswert gewesen.
Hier liegt meines Erachtens Mumble ganz vorn, ein einfacher Test mit der Ansage "Spring" zu einem Freund in einem Spiel macht hier die Unterschiede sehr deutlich.

Teamspeak hat in meinem Bekanntenkreis schon länger ausgedient.
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Avatar Fisto
Fisto
#2 | 10. Mai 2009, 21:09
finde teamspeak im moment auch ziemlich schlecht! aber soviel ich weiß soll ja schon bald eine neue version kommen da siehts evtl dann schon wieder anders aus

im moment ist meines erachtens auch mumble einer der besten!
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Avatar Andip
Andip
#3 | 10. Mai 2009, 22:17
Ventrilo ist ganz klar die #1, weiß nicht wieso GS da Skype als "Vorbild" nimmt.

Es ist im Prinzip genauso einfach wie Skype, man muss auch nur zu einem Server verbinden und schon kann man quatschen. Nur halt noch viel mehr, wenn man sich auch nur 5 Minuten das erklären lässt.
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Avatar Onassis
Onassis
#4 | 10. Mai 2009, 22:39
Unser Clan nutzt momentan Mumble und ist sehr zufrieden damit:
- viel bessere Sprachqualität als bei TS
- preiswerte/kostenlose Server
- automatisches Overlay in vielen Spielen automatisch
- gut konfigurierbar
- OpenSource
Mich persönlich hat vor allem die guten Einstellmöglichkeiten für die Voice-Activation überzeugt: auf der letzten Lan eine echte Wohltat.
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Avatar bastille
bastille
#5 | 10. Mai 2009, 22:56
*jo, ts3 kommt schon bald.
ts3 wird die ingame-engine von duke nukem forever.
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Avatar Dönermann
Dönermann
#6 | 10. Mai 2009, 23:03
Schade das Shockvoice nicht getestet wurde. Ich benutz das zusammen mit paar Kumpels seit einiger Zeit. Von der Verzögerung her viel besser als TS.
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Avatar realCHAOS
realCHAOS
#7 | 11. Mai 2009, 01:36
Auch bei Xfire kann man zwsichen Push-to-Talk und Voice Activation wechseln. Erwähne das nur weil es bei den letzten Kandidaten expliziet genannt wurde und bei xfire nicht.
Und Sound ist ne absolute gemschmacksfrage, ich mag die Dumpfen Bass-Sounds des Programmms, während mir die Handyartigen schrillen Klinger bei Skype tierisch nervten.
Trotzdem Cooler Artikel, Mumble klingt wie ein Programm das man mal testen sollte. Was in solchen Test leider kaum gecheckt werden kann ist die Vertäglichkeit der Dienste mit anderer Software, z.B. war ich ursprünglich mit Skype ganz zu frieden, aber Skype nicht mit meinem Localhost, weswegen ich mich von dem Programm trennen musste :D.
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Avatar Chriss0r
Chriss0r
#8 | 11. Mai 2009, 02:27
ja der test kommt mir auch etwas knapp vor, einfach das wichtigste Kriterium weggelassen. Und genau das ist bei TS2 so mangelhaft. Skype frisst neben Bandbreite meiner Meinung auch noch ziemlich viel PC Leistung, was klar ist, da es ja nicht als "neben-voice-prog" gedacht wurde.

Ich mache in letzter Zeit sehr gute Erfahrungen mit Mumble, nur das ich die Geräusch Unterdrückung nicht eingestellt bekomme... entweder man hört mich nicht, oder es aktiviert sich bei jeder Kopfbewegung.
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Avatar SirRichie
SirRichie
#9 | 11. Mai 2009, 05:05
Die CPU last hätte definitiv miteinbezogen werden sollen. In Zeiten von Multicores und der Grafikkarte als bestimmender Leistungsfaktor ist das zwar nicht mehr ganz so wichtig, hätte aber Erwähnung finden sollen.

Ach ja: Skype (zumindest 4.0) hat einen Button um jemanden zur Konferenz hinzuzufügen (heißt halt "zur Konferenz einladen" tut aber genau das). Bitte korrigieren.
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Avatar Galakto-009
Galakto-009
#10 | 11. Mai 2009, 08:51
@SirRichie

Jedoch ist dieser in einem Untermenue versteckt und erscheint, wie im Artikel beschrieben, nicht im Annehmen Dialog eines eingehenden Anrufs.
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