Corsair Force GT 120 GByte

SSDs   |   Datum: 21.10.2011
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Corsair Force GT 120 GByte im Test

Im Vergleich günstige SATA3-SSD

Mit der Corsair Force GT 128 GByte stellt sich eine weitere SATA3-SSD zum Test, die ebenfalls auf den populären Sandforce-2281-Controller setzt, dabei aber etwas weniger kostet als die Konkurrenz.

Von Florian Klein |

Datum: 21.10.2011


Zum Thema » Windows 7 auf SSD umziehen Umzug statt Neuinstallation » SSD-Festplatte einbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung Mit der Corsair Force GT 120 GByte stellt sich eine weitere SATA3-SSD der aktuellen Generation zum Test. Wie die OCZ Vertex 3 und die Kingston HyperX SSD nutzt auch die Corsair Force GT 120 GByte mit dem Sandforce 2281 den momentan schnellsten SSD-Controller und synchronen Flash-Speicher, der mit 25 Nanometer Strukturbreite gefertigt ist. Anders als etwa Kingston bei der HyperX SSD stammen die 25-Nanometer-Speicherchips aber von Micron statt von Intel. Aufgrund des identischen Controllers erwarten wir im Test der Corsair Force GT 120 GByte eine ähnlich hohe Leistung wie bei OCZ und Kingston, die dank Sandforce 2281, synchronen Speicherchips sowie SATA3 zu den schnellsten SSDs auf dem Markt gehören.

Obwohl die 25-Nanometer-Speicherchips günstiger zu fertigen sind als die noch in vielen SATA2-SSDs zu findenden 34-Nanometer-Vorgänger, schlägt sich die Ausstattung mit Sandforce-2281-Controller, synchronen Speicherchips sowie SATA3 auch bei der Corsair Force GT 120 GByte auf den Preis nieder. Mit zum Testzeitpunkt etwa 170 Euro kostet die 120-GByte-Variante allerdings deutlich weniger als die Kingston HyperX SSD 120 GByte (etwa 200 Euro) sowie die OCZ Vertex 3 120 GByte (190 Euro), zumal Corsair der Force GT ebenfalls einen 3,5-Zoll-Einbaurahmen beilegt. Neben der 120-GByte-Variante für 170 Euro bietet Corsair auch Force-GT-Modelle mit 60 GByte (110 Euro), 90 GByte (150 Euro) sowie 180 GByte (310 Euro) und 240 GByte (390 Euro) an. Die Geschwindigkeit kann aufgrund der unterschiedlichen Speicheranbindung aber mit der Kapazität variieren.

Update - April 2013: Da seit der Veröffentlichung des vorliegenden Tests einige Zeit vergangen ist - in der sich die SSD-Technik deutlich weiter entwickelt hat - haben wir die Wertung dieser (immer noch erhältlichen) SSD angepasst, um ihre Leistung im heutigen Konkurrenzumfeld realistisch einzuordnen.

Corsair Force GT 120 GByte : Die Corsair Force GT 120 GByte gehört zu den günstigsten SATA3-SSDs mit Sandforce-2281-Controller. Die Corsair Force GT 120 GByte gehört zu den günstigsten SATA3-SSDs mit Sandforce-2281-Controller.

Wie wir testen

Alle SSD-Festplatten messen wir am SATA3-Port des Asus P8P67 Evo R3.0 (Intel P67, Sockel 1155), welches mit einem Intel Core i7 2600K sowie 4,0 GByte DDR3-RAM bestückt ist. Für die synthetischen Benchmarkskommt der AS SSD Benchmark von Alexej Schepeljanski zum Einsatz. Die Geschwindigkeit der SSD beim Lesen und Schreiben großer zusammenhängender Dateien wie etwa Videos gibt die »Sequenzielle Performance« an. Unter »Random Performance« steht die Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben kleiner, zufällig verteilter Dateien, die für das Arbeiten mit Windows sowie beim alltäglichen Umgang mit dem PC bestimmend ist. Dazu kommen die durchschnittlichen Zugriffszeiten der SSD, die vor allem bei vielen parallelen Dateizugriffen die Reaktionsfreudigkeit des Systems beeinflussen.

Neben den theoretischen Werten soll aber auch die Praxis nicht außen vor bleiben und wir messen deshalb die Zeit, die vom Drücken des Start-Knopfes über die Bios-Initialisierung bis zum vollendeten Start von Windows 7 inklusive Steam-Client, Viren-Scanner und einigen Sidebar-Gadgets vergeht. Das ist praxisnäher als nur die reine Windows-Ladezeit von der (SSD-)Festplatte anzugeben. Außerdem messen wir die Ladezeiten eines Crysis -Levels sowie einer großen Stadt in Anno 1404 . Zum Vergleich haben wir mit der Seagate Barracuda XT auch eine schnelle herkömmliche Festplatte mit 2,0 TByte, 7.200 U/Min und SATA3-Schnittstelle die Benchmarks durchlaufen lassen. Bei den Zugriffszeiten haben wir die Barracuda XT allerdings außen vorgelassen, da sie mit durchschnittlich 16,46 Millisekunden beim Lesen und 2,46 ms beim Schreiben um Größenordnungen länger braucht als die SSDs mit Zugriffszeiten unter 1,0 ms und so das Balkendiagramm sprengen würde.

Benchmarks Große Dateien

Wie bereits im Test der OCZ Vertex 3 240 GByte als auch im Test der Kingston HyperX SSD 240 GByte bestätigt der Sandforce 2281 auch bei den Benchmarks der Corsair Force GT seinen Status als der derzeit schnellster SSD-Controller. Mit 509,8 MByte pro Sekunde beim Lesen großer, zusammenhängender Dateien wie etwa Videodaten (sequenzielle Leistung) liegt die Corsair Force GT 120 GByte praktisch auf einem Niveau mit der Kingston HyperX SSD (509,4 MByte/s) sowie der OCZ Vertex 3 (504,4 MByte/s) und reizt damit die Bandbreite von SATA3 voll aus. Nur beim sequenziellen Schreiben muss sie sich mit 159,0 zu 299,7 (HyperX SSD) sowie 284,3 MByte/s (OCZ Vertex 3) deutlich geschlagen geben. Das liegt allerdings an der mit 120 GByte nur halb so großen Kapazität der Corsair Force GT, womit sich auch die Anzahl der bestückten Speicherkanäle und damit die Leistung gegenüber den von uns getesteten 240 GByte großen Varianten der HyperX SSD und Vertex 3 reduziert. Bei der 240-GByte-Variante der Corsair Force GT erwarten wir eine ähnlich hohe Schreibleistung.

Corsair Force GT 120 GByte :

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1
Avatar BiBaButz
BiBaButz
#1 | 21. Okt 2011, 13:29
Setzten 6

Crucial m4 SSD 128GB, 2.5"

165 € incl Versand
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Avatar redsector
redsector
#2 | 21. Okt 2011, 14:13
ja wieder der gleiche 10000ste performance test, wie ich schon geschrieben hatte würd mich mal interessieren wie es mit SATA WEchselplatten unter laufendem WIn7 Betrieb aussieht.. ob es dann immernoch abstürzt oder nicht.. aber das wäre gamestar den Aufwand für ihre Spieler bestimmt nicht wert...
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Avatar Toshi137
Toshi137
#3 | 21. Okt 2011, 17:28
Zitat von redsector:
ja wieder der gleiche 10000ste performance test, wie ich schon geschrieben hatte würd mich mal interessieren wie es mit SATA WEchselplatten unter laufendem WIn7 Betrieb aussieht.. ob es dann immernoch abstürzt oder nicht.. aber das wäre gamestar den Aufwand für ihre Spieler bestimmt nicht wert...


Ich hoffe, ich habe es richtig verstanden. Also ich habe jetzt seit gut nem Monat exakt diese Corsair SSD, habe WIN7 64Bit darauf laufen und nutze in meinem Rechner einen SATA-HDD-Wechselrahmen. Läuft super und ich habe beim Wechseln von HDDs keinerlei Probleme. Allerdings muss ich meist in den Gerätemanager um die Hardware zu aktualisieren. Da scheint die automatische Erkennung der HDDs zu versagen:(

So long...
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Avatar psyclops
psyclops
#4 | 21. Okt 2011, 17:29
Ich find den Test sehr interessant. Das Preis/Leistungsverhältnis ist mir bei SSDs gegenwärtig zwar allgemein noch ein wenig zu ungünstig, aber ins Auge gefasst hab ich trotzdem das ein oder andere Modell. Darunter auch das 120 GB Corsair Platte hier.
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Avatar ISPY
ISPY
#5 | 21. Okt 2011, 17:48
Zitat von BiBaButz:
Setzten 6

Crucial m4 SSD 128GB, 2.5"

165 € incl Versand



Hab mir die mit 256GB geholt.
Warum die hier nirgens im Test sind? :)
Super das Teil!
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Avatar WhoDat
WhoDat
#6 | 26. Okt 2011, 00:48
Zitat von BiBaButz:
Setzten 6

Crucial m4 SSD 128GB, 2.5"

165 € incl Versand



und auch noch schneller als alle andere im test, mit 517 mb/s lesen...
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