Intel SSD 520 Series

SSDs   |   Datum: 16.06.2012
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Intel SSD 520 240 GByte im Test

Dick ausgestattete Sandforce-2281-SSD

Intel setzt bei der SSD 520 240 GByte im Test erstmals auf den beliebten Sandforce-2281-Controller und erzielt damit durchweg gute bis sehr gute Benchmarks-Ergebnisse.

Von Florian Klein |

Datum: 16.06.2012


Zum Thema » Windows 7 auf SSD umziehen Umzug statt Neuinstallation » SSD-Festplatte einbauen So einfach geht's » SSD-Festplatten Was Sie über SSDs wissen müssen Intel stattet seine Intel SSD 520 erstmals bei den hauseigenen SSDs mit dem verbreiteten Sandforce-2281-Controller aus (beim Vorgänger war es noch ein Marvell-Modell) und stellt diesem selbst gefertigte, synchrone 25-Nanometer-Speicherchips zur Seite. Während brandneue Sandforce-2281-SSDs weniger Speicherplatz in Reserve halten und so mehr Kapazität zur Verfügung stellen (etwa 128 statt 120 GByte), gehört die SSD 520 in dieser Hinsicht noch zur älteren Generation und bietet in der getesteten Variante 240 statt der mittlerweile vorherrschenden 256 GByte.

Neben dem Spiegeln Ihrer vorhandenen Windows-Installation auf die SSD 520 beherrscht die beiliegende Software auch das sichere Löschen aller Daten auf der SSD 520 (»Secure Erase«) sowie weitere praktische Wartungsfunktionen. Ein 3,5-Zoll-Einbaurahmen liegt bei, falls Ihr PC-Gehäuse keinen 2,5-Zoll-Einschub der im Notebook-Format gehaltenenen SSD 520 besitzt. Dicke fünf statt der bei SSDs üblichen drei Jahre Garantie komplettieren die überdurchschnittliche Ausstattung.

Update - April 2013: Da seit der Veröffentlichung des vorliegenden Tests einige Zeit vergangen ist - in der sich die SSD-Technik deutlich weiter entwickelt hat - haben wir die Wertung dieser (immer noch erhältlichen) SSD angepasst, um ihre Leistung im heutigen Konkurrenzumfeld realistisch einzuordnen.

Intel SSD 520 240 GByte : Die synchronen 25-Nanometer-Speicherchips der SSD 520 stammen aus Intels hauseigener Fertigung, der Sandforce-2281-Controller findet sich dagegen in sehr vielen aktuellen SATA3-SSDs. Die synchronen 25-Nanometer-Speicherchips der SSD 520 stammen aus Intels hauseigener Fertigung, der Sandforce-2281-Controller findet sich dagegen in sehr vielen aktuellen SATA3-SSDs.

Neben dem getesteten und momentan etwa 300 Euro teuren 240-GByte-Modell bietet Intel die SSD 520 auch mit 60 GByte (100 Euro), 120 GByte (150 Euro) und 480 GByte (720 Euro) Kapazität an. Allerdings entspricht die Geschwindigkeit der kleineren beziehungsweise größeren SSD-Modelle in der Regel nicht 1:1 den Messwerten der hier getesteten 240-GByte-Variante. Kleinere Varianten der gleichen SSD-Serie nutzen meist Speicherchips der gleichen Kapazität, aber in geringerer Anzahl, sodass weniger parallele Übertragungskanäle und damit weniger Bandbreite zur Verfügung steht. Entsprechend sind SSDs höherer Gesamtkapazität bei einigen Messungen meist schneller als die Verwandten mit geringerer Speicherkapazität.

Wie wir testen

Die Leistung der einzelnen SSDs prüfen wir hauptsächlich anhand des »AS SSD Benchmark«, der für seine praxisnahen Datentypen und Messmethoden bekannt ist. Das Tool misst zum einem die sequenziellen Transfers, also die Leistung einer SSD beim Lesen und Schreiben großer, zusammenhängender Dateien wie etwa einem Video. Die Ergebnisse finden Sie zusammengefasst im Benchmark »Sequenzielle Performance«.

Intel SSD 520 240 GByte : Intel bietet für die hauseigenen SSDs ein praktisches Wartungs-Tool, mit dem Sie die Firmware der SSD updaten, alle Daten sicher löschen (»Secure Erase«) oder Ihre Windows-Einstellungen für die SSD optimieren können. Intel bietet für die hauseigenen SSDs ein praktisches Wartungs-Tool, mit dem Sie die Firmware der SSD updaten, alle Daten sicher löschen (»Secure Erase«) oder Ihre Windows-Einstellungen für die SSD optimieren können.

Die für den Windows-Alltag (etwa beim Arbeiten mit mehreren Programmen) wichtigere Performance beim Lesen und Schreiben willkürlicher, kleiner Dateien finden Sie unter »Random Performance«. Wie sich die SSDs beim Kopieren typischer Datentypen schlagen, zeigt die »Kopierleistung«, aufgeteilt in die Kategorien »ISO« (zwei große Dateien), »Programm« (viele kleine Dateien) und »Spiel« (große und kleine Dateien gemischt). Alle Benchmark-Durchgänge haben wir fünf Mal ausgeführt und die Ergebnisse gemittelt.

Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, stoppen wir zum einen die Zeit, die vom Drücken des Start-Knopfes des PC bis zum Erscheinen des Windows 7 -Desktops vergeht. Zum anderen wie lange die einzelnen SSDs benötigen, um einen Spielstand von Anno 2070 mit einer großen Stadt zu laden. Schließlich ermitteln wir noch, wie lange das Betreten eines Battlefield 3 -Servers mit einer 64-Spieler-Karte dauert. Alle Ladezeitenmessungen wiederholen wir ebenfalls fünf Mal und bilden den Durchschnittswert im Benchmark-Diagramm ab.

Benchmarks großer Dateien

In den Benchmark-Tests schneidet die SSD 520 fast durchweg sehr gut ab und belegt beim Lesen großer Dateien mit 509,3 MByte/s sogar den Spitzenplatz. Allerdings dicht gefolgt von den anderen SATA3-SSDs mit Sandforce-2281-Controller wie etwa der Verbatim 3SSD 240 GByte mit 506,5 MByte/s oder der Adata XPG SX900 128 GByte mit 505,5 MByte/s. Auch beim Schreiben großer Dateien positioniert sich die Intel SSD 520 mit 312,4 MByte/s an der Sptize der Sandforce-2281-SSDs, muss sich allerdings der Plextor M3Pro 128 GByte mit 327,3 MByte/s (Marvell-Controller) und der OCZ Vertex 4 256 GByte mit 362,8 MByte/s (Indilinx Everest 2) geschlagen geben.

Sequenzielle Performance AS SSD Benchmark
Lesen
Schreiben
Intel SSD 520 240 GByte SF 2281 / SATA3
509,3
312,4
Verbatim 3SSD 240 GByte SF 2281 / SATA3
506,5
291,3
Adata XPG SX900 128 GByte SF 2281 / SATA3
505,5
176,9
Kingston HyperX 3k 120 GByte SF 2281 / SATA3
501,4
161,8
500,7
311,6
Corsair Force GT 120 GByte SF 2281 / SATA3
500,5
158,4
Sandisk G25-G3 Extreme 120 GByte SF 2281 / SATA3
500,5
128,2
Plextor M3 Pro 128 GByte Marvell / SATA3
497,4
327,3
PNY Professional SSD 120 GByte SF 2281 / SATA3
494,3
160,7
OCZ Vertex 4 256 GByte Everest 2 / SATA3
485,8
362,8
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte - / SATA3
117,2
116,6
0
102
204
306
408
510
Gemessen in MByte pro Sekunde. Je höher, desto besser.

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letsplaygames
#1 | 16. Jun 2012, 17:45
Ich finde Intel SSDs zu teuer. Die Unterschiede sind da doch mehr mess- als spürbar.
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Avatar Kehool
Kehool
#2 | 17. Jun 2012, 01:13
diesen test muss mal einer verstehen

einerseits wird im ersten absatz völlig richtig erwähnt, dass größere modelle häufig schneller sind und dann vergleicht man ein 240GB modell mit den 120GB modellen der konkurrenz

von der verbatim und der OCZ vertex 4 mal abgesehen spielen die anderen platten allesamt in einer anderen größenliga

ist es wirklich so schwer nur platten gleicher größe zu testen bzw. zu vergleichen?


zum test selbst: für die leistung ist die intel platte schlicht zu teuer, platten vergleichbarer leistung bekommt man bereits für 50€ weniger (120GB/128GB modelle)
da ändert auch eine 5 jährige garantie nichts dran, die chance dass eine SSD guter qualität innerhalb dieser zeit ausfällt ist ohnehin nicht sehr hoch
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Rollora
#3 | 17. Jun 2012, 02:43
Zitat von letsplaygames:
Ich finde Intel SSDs zu teuer. Die Unterschiede sind da doch mehr mess- als spürbar.

Du zahlst ja hier (bei diesem SSD Modell) mehr für Qualität, Zuverlässigkeit und Garantie, als für die Reine Leistung:
Wenn du eine SSD kaufst willst du die ja nicht nur schnell haben, sondern auch (ausfall)sicher usw.
Da Intel in die Qualitätssicherung schon immer viel Geld gebuttert hat, wird das auch diesmal so sein, schätze ich.
Die Vorgänger sind bislang die Platten mit der geringsten Ausfallrate
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Mydgard
#4 | 17. Jun 2012, 02:53
Mich wundert, das die m4 nicht mit getestet wurde, die und die Samsung 830 sind momentan wohl die meist gekauften SSDs.

Wie auch immer: Die Sandforce SSDs, haben das Problem, das sie die hohen Transferraten ja nur mit Komprimierbaren Daten hinbekommen. Allein deswegen ist der Datendurchsatz der Samsung 830 viel besser.

Auch ist die Intel ja mal völlig überteuert.
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Avatar badtaste21
badtaste21
#5 | 17. Jun 2012, 05:55
Zitat von Led Zeppelin:
habt ihr kein bett zum schlafen???


Das fragt ja der richtige haha...
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#6 | 17. Jun 2012, 09:26
Also ich vermisse ja immer eine Allgemeinübersicht bei den Testberichten. Zum Beispiel darf man sich jedesmal dumm und dämlich suchen, wenn man nur den Preis erfahren möchte.

Bei den Prozessoren sind es dann die Anzahl der Kerne, die irgendwo versteckt im Test auftauchen und so weiter.

Vielleicht so eine Art Tabelle:

Name:
Hersteller:
Preis:
XY:

und je nach Kategorie kommen extra Informationen hinzu, bei den Grafikkarten ist es vlt der Chip und bei den Prozessoren die Anzahl der Kerne. Bei der Maus ist es die DPI und bei Monitoren die Größe in Zoll.
Dann weiß der Leser sofort mit welchem Produkt er es genau zu tun hat, denn nicht jeder kennt diese kryptischen Herstellerbezeichnungen.
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Avatar Tokoloshe
Tokoloshe
#7 | 17. Jun 2012, 11:50
und wo ist der seit jahren überfällige test der crucial m4?
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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#8 | 17. Jun 2012, 12:16
Zitat von Hatschi18:
Also ich vermisse ja immer eine Allgemeinübersicht bei den Testberichten. Zum Beispiel darf man sich jedesmal dumm und dämlich suchen, wenn man nur den Preis erfahren möchte.

Bei den Prozessoren sind es dann die Anzahl der Kerne, die irgendwo versteckt im Test auftauchen und so weiter


Preise und so wichtige Angaben wie die Anzahl der Kerne stehen eigentlich immer im Intro unterhalb der Artikelüberschrift sowie im ersten Absatz des Fließtextes. Zudem findest Du in der rechten Spalte den Preisvergleich. Für die genauen technischen Daten gibt es extra ein Tab (erreichbar oberhalb der Artikelüberschrift).
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Avatar ssimme
ssimme
#9 | 17. Jun 2012, 12:23
Warum wird eigentlich nie die Crucial M4 bei Gamestar erwähnt, zahlen die nicht? ...
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Avatar Melodeaht
Melodeaht
#10 | 17. Jun 2012, 12:55
Also bevor ich mir ssd Platten zulege muss der speicher erstmal ganz andere Dimensionen annehmen das passt einfach net genug rauf wenn ich alles meine datten auf so eine ssd packen möchte brauche ich ganze 12 ssd platen und das ist etwas zu viel und vorallem zu teuer -.-

aber ich muss gestehen ich habe eine einzige ssd wo meine hauptspiele raufkommen :)
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