PNY Professional SSD

SSDs   |   Datum: 06.08.2012
Seite 1 2 3   Wertung

PNY Professional SSD mit 120 GByte im Test

Flotte Sandforce-SSD mit Intel-Speicherchips

Mit Sandforce-2281-Controller und Intel-Speicherchips stellt sich die PNY Professional SSD in den Benchmarks der harten Konkurrenz. Überraschungen gibt's im Test keine.

Von Tom Loske |

Datum: 06.08.2012


Zum Thema » SSD-Festplatten: FAQ Alles was Sie wissen müssen » Daten auf SSDs richtig löschen Anders als sonst » Windows 7 auf SSD umziehen Umzug statt Neuinstallation Unauffällig ist das wohl treffendste Adjektiv für die aktuelle SATA3-SSD PNY Professional SSD . Wie bei den meisten Konkurrenzmodellen kommt auch hier der bekannte Sandforce-2281-Controller zum Einsatz, die 25-nm-MLC-NAND-Speicherbausteine stammen von Intel. Die maximale Leserate beträgt laut Hersteller bis zu 550 MByte/s, die maximale Schreibrate 520 MByte/s.

Um den Preis zu drücken, herrscht bei der Ausstattung offensichtlich Sparzwang. Außer der SSD selbst finden wir kein weiteres Zubehör in der Packung. Weder eine Software zum Klonen der bestehenden Windows-Partition noch ein 3,5-Zoll-Einbaurahmen liegen bei. Während ersteres noch durch kostenfreie Tools aus dem Internet kompensiert werden kann, müssen wir für einen 3,5-Zoll-Adapter erneut in die Tasche greifen.

PNY Professional SSD mit 120 GByte : Alu-Optik liegt bei aktuellen SSDs voll im Trend. Alu-Optik liegt bei aktuellen SSDs voll im Trend.

Neben unserem 120-GByte-Testmodell (110 Euro), ist die PNY Professional SSDauch als 240-GByte-Variante erhältlich. Wie immer gilt: Die Benchmark-Ergebnisse der 120-GByte-Version lassen sich nur eingeschränkt mit denen anderer Kapazitäten vergleichen. Je mehr Speicherbausteine in einer SSD verbaut sind, umso mehr Speicherkanäle stehen zur Verfügung, wodurch die Bandbreite und die allgemeine Geschwindigkeit der SSD steigt. Je größer die Flash-Festplatte, desto schneller also.

Wie wir testen

Die Leistung der einzelnen SSDs prüfen wir hauptsächlich anhand des »AS SSD Benchmark«, der für seine praxisnahen Datentypen und Messmethoden bekannt ist. Das Tool misst zum einen die sequenziellen Transfers, also die Leistung einer SSD beim Lesen und Schreiben großer zusammenhängender Dateien wie etwa bei einem Video. Die Ergebnisse finden Sie zusammengefasst im Benchmark »Große Dateien«.

PNY Professional SSD mit 120 GByte : Die PNY Professional SSD ist nur in den Größen 120 GByte und 240 GByte erhältlich. Die PNY Professional SSD ist nur in den Größen 120 GByte und 240 GByte erhältlich. Die für den Windows-Alltag (etwa beim Arbeiten mit mehreren Programmen) wichtigere Performance beim Lesen und Schreiben kleiner, willkürlicher Dateien finden Sie unter »Random Performance«. Wie sich die SSDs beim Kopieren typischer Datentypen schlagen, zeigt die »Kopierleistung«, aufgeteilt in die Kategorien »ISO« (große Dateien), »Programm« (viele kleine Dateien) und »Spiel« (große und kleine Dateien gemischt). Alle Benchmark-Durchgänge haben wir fünf Mal ausgeführt und die Ergebnisse gemittelt.

Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, stoppen wir zum einen die Zeit, die vom Anschalten des PCs bis zum Erscheinen des Windows 7 -Desktops vergeht. Zum anderen, wie lange die einzelnen SSDs benötigen, um einen Spielstand von Anno 2070 mit einer großen Stadt zu laden. Schließlich ermitteln wir noch, wie lange das Betreten eines Battlefield 3 -Servers mit einer 64-Spieler-Karte dauert. Alle Ladezeitenmessungen wiederholen wir ebenfalls fünf Mal und bilden den Durchschnittswert im Benchmark-Diagramm ab.

Benchmark-Tests große Dateien

Bei großen Dateien schlägt sich die PNY Professional SSD ordentlich. Zwar erreicht sie keine Spitzenergebnisse, kann aber bei der Konkurrenz mithalten. Der Rückstand von 15 MByte/s bei der maximalen Leserate gegenüber dem Spitzenreiter Intel SSD 520 fällt zwar in der Theorie auf, in der Praxis aber nicht wirklich ins Gewicht. Patzer erlaubt sich die SSD aber bei der Schreibrate, wo die Samsung SSD 830 als schnellste 120/128-GByte-SSD fast doppelt so schnell arbeitet.

Sequenzielle Performance AS SSD Benchmark
Lesen
Schreiben
Intel SSD 520 240 GByte SATA3
509,3
312,4
Verbatim 3SSD 240 GByte SATA3
506,5
291,3
Kingston HyperX 3k 120 GByte SATA3
501,4
161,8
Samsung SSD 830 128 GByte SATA3
500,7
311,6
Corsair Force GT 120 GByte SATA3
500,5
116,6
Plextor M3 Pro 128 GByte SATA3
497,4
327,3
PNY Professional SSD 120 GByte SATA3
494,3
160,7
OCZ Vertex 4 256 GByte SATA3
485,8
362,8
Adata SX900 128 GByte SATA3
482,1
176,9
Sandisk Extreme 120 GByte SATA 3
449,0
128,2
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte SATA2
117,2
116,6
0
102
204
306
408
510
Gemessen in MByte pro Sekunde. Je höher, desto besser.

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Avatar Mizmo
Mizmo
#1 | 06. Aug 2012, 14:42
Und wieder keine IOPS Werte oder die Zugriffszeit aus AS SSD.
Ich verstehe ja dass die Tests nicht so ausführlich sind wie auf bekannten Tech Seiten, aber die wichtigsten Werte sollten schon vorhanden sein....
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Avatar horst82000
horst82000
#2 | 06. Aug 2012, 17:02
Zitat von :
Überraschungen gibt's im Test keine.


Dann les ich gar nicht erst weiter ;)
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Avatar Gabe
Gabe
#3 | 06. Aug 2012, 17:46
Bei SSDs würde ich auch auf den FW-Support achten. Und da siehts nicht rosig bei PNY aus
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mh0001
#4 | 06. Aug 2012, 19:38
Zitat von Gabe:
Bei SSDs würde ich auch auf den FW-Support achten. Und da siehts nicht rosig bei PNY aus



Was allerdings absolut keine Rolle spielt, wenn alles funktioniert wie es soll. Nur um der höheren Version bzw. des neueren Versionsdatums wegen braucht man keine Firmware-Updates.
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Mizmo
#5 | 06. Aug 2012, 23:02
Zitat von Gabe:
Bei SSDs würde ich auch auf den FW-Support achten. Und da siehts nicht rosig bei PNY aus


Es ist eine Sandforce SSD, das heißt dass die Firmware von LSI selbst kommt und nicht von PNY. Es gibt (manchmal) herstellerspezifische Anpassungen, Probleme mit dem Controller sollten jedoch genauso wie bei anderen Sandforce SSDs gefixt werden.
Deshalb unterscheiden sich die Sandforce SSDs ja auch kaum untereinander, da neben dem Controller der verwendete Flashspeicher ausschlaggebend ist, und dort gibt es auch kaum Variation bzw. haben die Hersteller eh alle Varianten im Sortiment. So gesehen unterscheiden sich die SSDs teilweise wirklich nur noch vom Gehäuse, größere Unterschiede, sowohl bei der Performance als auch beim Firmwaresupport, gibt es da nur bei anderen Controllern.
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Avatar Tom Loske
Tom Loske
#6 | 07. Aug 2012, 09:38
Zitat von Mizmo:
Und wieder keine IOPS Werte oder die Zugriffszeit aus AS SSD.
Ich verstehe ja dass die Tests nicht so ausführlich sind wie auf bekannten Tech Seiten, aber die wichtigsten Werte sollten schon vorhanden sein....


@Mizmo: Die IOPS interessieren die wenigsten unserer Nutzer wirklich, auch die Zugriffszeiten sind mittlerweile eher uninteressant, daher beschränken wir uns auf das nötigste.

Für die ausführlicheren Benchmarks lohnt aber vielleicht ein Blick zu den Kollegen vom TecChannel.

Übrigens: Falls es gravierende Firmware-Mängel gibt, berichten wir natürlich schon drüber.
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Mizmo
#7 | 07. Aug 2012, 14:10
Zitat von Tom Loske:

Die IOPS interessieren die wenigsten unserer Nutzer wirklich, auch die Zugriffszeiten sind mittlerweile eher uninteressant, daher beschränken wir uns auf das nötigste.

Bei den Grafikkarten dürften sich auch die wenigsten für die Speicherbandbreite, Shader-/Textureinheiten und ähnliches interessieren, und trotzdem habt ihr sie drin weil es einfach dazu gehört ;)

Die IOPS und Zugriffszeit bestimmen die Alltagsperformance. Mit den sequentiellen Schreibraten werben zwar die Hersteller, aber wer kopiert schon einzelenen x GB große Dateien ständig hin und her? Die wenigsten, genau.
Außerdem habt ihr auch die 4k random Werte drin welche maßgeblich von den IOPS abhägen, wenn das eh keinen interessiert dürften die auch nicht darin sein.

Mit einer simplen Featuretabelle (IOPS/Garantie/MTBF/Verbrauch/etc.) und den Zugrffszeiten, vielleicht auch noch einem Kompressionsbenchmark, kann man den Test mit minimalem Aufwand deutlich aufwerten. Wenn man in 1-2 Sätzen die Sachen erklärt dann werden sich die Leute auch dafür interessieren ;)
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Avatar Tom Loske
Tom Loske
#8 | 08. Aug 2012, 09:49
Zitat von Mizmo:

Mit einer simplen Featuretabelle (IOPS/Garantie/MTBF/Verbrauch/etc.) und den Zugrffszeiten, vielleicht auch noch einem Kompressionsbenchmark, kann man den Test mit minimalem Aufwand deutlich aufwerten. Wenn man in 1-2 Sätzen die Sachen erklärt dann werden sich die Leute auch dafür interessieren ;)


Ich überleg mir mal was in die Richtung für die Zukunft, sprich nächste Testwelle ;)
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Avatar Mizmo
Mizmo
#9 | 09. Aug 2012, 03:55
Gut :)
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