Samsung SSD 470 Series 128 GByte

SSDs   |   Datum: 12.08.2011
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SSD-Festplatten

FAQ: Was Sie über die schnellen Flash-Speicher wissen müssen

SSD-Laufwerke sind rasend schnell, lautlos – und teuer. Nach einem neuen Prozessor und einer neuen Grafikkarten bringen SSDs aber den größten Geschwindigkeitsschub. Wie beantworten häufig gestellte Leserfragen.

Von Michael Löprich |

Datum: 17.08.2011


Solid State Drives, kurz SSDs, sind auf dem Vormarsch, auch weil die Flashspeicherfestplatten allmählich erschwinglich werden. Einstiegsmodelle mit 80 GByte kosten mittlerweile weniger als 100 Euro. Ob Notebook oder Spielerechner – überall können Sie eine SSD einbauen. Was genau hinter der Technologie steckt, für welche Einsatzgebiete SSDs am besten geeignet sind und worauf Sie beim Kauf achten sollten, das beantworten wir in diesem FAQ-Artikel.

Was ist eine SSD?

SSD-Festplatten : Flashspeicherchips machen SSDs lautlos und rasend schnell. Flashspeicherchips machen SSDs lautlos und rasend schnell. Solid State Drives sind im Prinzip, die anstatt auf rotierenden Magnetscheiben auf Flash-Speicher basieren. Anders als herkömmliche Festplatten kommt eine SSD ohne bewegliche Teile aus, wodurch sie geräuschlos arbeitet und trotzdem kaum Abwärme produziert. Eine SSD kann selbst einen aktuellen Spiele-PC beschleunigen, da dank ihr wesentlich schnellere Zugriffszeiten auf Dateien und Programme möglich sind, was zu einem schnelleren Systemstart und einem insgesamt flüssigeren Arbeiten führt.

Wie funktionieren SSDs?

Herkömmliche Festplatten verwenden zum Speichern von Daten ferromagnetische Metallscheiben als Speichermedium, die mit bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute rotieren. Ein beweglicher Kopf schreibt die Informationen in konzentrischen Kreisen, indem er den Ladungszustand der Scheibe ändert. Eine SSD hingegen verfügt über keinerlei bewegliche Teile. Als Speichermedium dienen mehrere Flash-Chips, die wesentlich schneller angesprochen werden können als eine normale Festplatte und in gewisser Weise mit USB-Sticks verwandt sind.

Welche Vorteile bieten SSDs?

Im Vergleich zu normalen Festplatten sind Solid State Drives zunächst einmal deutlich schneller. Eine SSD ist niemals im Ruhemodus und es gibt keinen Lesekopf, der erst zu der Stelle bewegt werden muss, an der die gesuchte Datei gespeichert ist. Folglich sind die Zugriffszeiten in der Regel zu vernachlässigen. Durch das Fehlen beweglicher Teile sind SSDs lautlos und haben zudem eine längere Lebensdauer und produzieren weniger fehlerhafte Sektoren als gewöhnliche Festplatten (SSDs erkennen fehlerhafte Sektoren und sortieren diese Bereich aus). Auch sind Stromverbauch und Platzbedarf Flash-Speicher-Geräte deutlich geringer.

Was für SSD-Varianten gibt es?

Bei der Fertigung eines Solid State Drives hat der Hersteller die Wahl zwischen unterschiedlichen Flash-Speicher-Typen. Momentan basieren jedoch die meisten SSDs auf Flash-Speicher des Typs »NAND«. Dabei sind die einzelnen Speicher-Chips in Gruppen hintereinander geschaltet. Flash-Speicher vom Typ »NOR« hingegen setzen auf parallele Schaltung, was höhere Performance ermöglicht, aber wesentlich mehr Platz in Anspruch nimmt und die Lebensdauer verkürzt – eine »NAND«-SSD kann rund zehnmal häufiger beschrieben werden.

Welche Formfaktoren und maximalen Speicherkapazitäten gibt es?

Die größte Vielfalt gibt es bei den 2,5-Zoll-SSDs, die in neuen High-End-Rechnern von der Stange und Notebooks zu finden sind. Solid State Drives im 2,5-Zoll-Format erreichen derzeit Kapazitäten von bis zu einem Terrabyte, jedoch sind derlei Modelle kaum verfügbar und für Normalanwender auch viel teuer. Darüber hinaus gibt es noch weitere Formfaktoren wie 1,8-Zoll-Varianten mit uraltem IDE-Anschluss zum Aufrüsten älterer Notebooks und 3,5-Zoll-Versionen, die in den Ausmaßen einer herkömmlichen Festplatte entsprechen. Vorteile hinsichtlich Geschwindigkeit oder Preis bieten diese aber nicht.

Was hat es mit PCI-Express-SSDs auf sich?

SSD-Festplatten : Für High-End-SSDs wie diese PCI-Express-Variante von OCZ werden schnell weit über 1.000 Euro fällig. Für High-End-SSDs wie diese PCI-Express-Variante von OCZ werden schnell weit über 1.000 Euro fällig. Neben Solid State Drives im Format einer Festplatte fertigen manche Hersteller SSDs auf PCI-Express-Basis. Diese werden nicht über ein SATA-Kabel mit dem Rechner zusammengeschaltet, sondern ähnlich wie Grafikkarten über einen PCI-Express-Slot. Der ermöglicht nochmals weit höhere Übertragungsrate von bis zu über 1.000 MB pro Sekunde. Die enorme Geschwindigkeit erreichen die PCI-E-SSDs durch eine interne RAID-O-Konfiguration, die anfallende Daten parallel auf unterschiedliche Flash-Speicher aufteilt. Diese Produkte eignen sich wegen der extremen Preise nur für Server.

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Avatar Blair_180781
Blair_180781
#1 | 17. Aug 2011, 10:18
Warum taucht Crucial nicht in der Bestenliste auf? Dürfte relativ weit oben mit dabei sein!
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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#2 | 17. Aug 2011, 10:24
auch wenn Gamestar meist nur Basiswissen vermittelt ists trotzdem hilfreich. Denn diese Sachen sollte einfach JEDER wissen der sich ein System zusammen stellt!
*Daumen hoch*
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Avatar Morrich
Morrich
#3 | 17. Aug 2011, 10:25
Derzeit sind mir die Teile echt noch zu teuer. Über 1€ pro Gigabyte Speicher ist mir zu heftig.

Ich warte so lange, bis die Preise dann mal bei etwa 70 Cent pro Gigabyte angekommen sind.
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Avatar sirius3100
sirius3100
#4 | 17. Aug 2011, 10:27
@ Blair_180781:
Das liegt einfach daran dass Gamestar die m4 bisher nicht getestet hat (was ich sehr schade finde weil das eine für den Preis sehr gute SSD ist; vor allem das 64 GB-Modell ist ein wunderbares Einstiegsmodell).

Bei dem Spielabschnitt möchte ich ergänzen:
Bei WoW spüre ich auch im Spiel dass das Spiel etwas flüssiger läuft. Ich meine dass die winzigen Nachladeruckler verschwunden sind (kann daran liegen dass die Auslagerungsdatei auf der SSD liegt, aber auch daran dass WoW selbst drauf liegt; RAM hab ich übrigens 8GB).
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Avatar Celeon999
Celeon999
#5 | 17. Aug 2011, 10:32
Ich würde sagen Preis und Lebensdauer halten sich sogar die Waage bei der Rangliste der Nachteile.

2 bis 3 Jahre bevor erste Fehler auftreten können ist schon verdammt kurzfristig. Ob die teureren wirklich soviel längere Lebensdauer bieten wird sich erst noch zeigen.

Am meisten Sinn scheint so eine SSD momentan als reine Systemplatte für Windows zu machen. Hier dürfte sich die hohe Geschwindigkeit wirklich ständig bemerkbar machen. Nicht nur beim hochfahren sondern auch beim spielen denn alle Komponenten die das Spielen ermöglichen liegen nun mal im Windows und werden während des Spielens aktiv abgefragt.
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Avatar Rakyr
Rakyr
#6 | 17. Aug 2011, 10:32
Ein sehr guter Artikel, nur mit der Aussage dass PCI-E SSDs 'nur' für Server geeignet sind, bin ich überhaupt nicht zufrieden.
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Avatar Saiboat
Saiboat
#7 | 17. Aug 2011, 10:36
Mein Hinweis ist: wenn man ein altes System mit einem Intel ICH8 Controller hat sollte man SSDs vergessen weil der Controller die Geschwindigkeit stark einschränkt. Musste das auf die harte Tour lernen ._. Ist passiert mit meinem Gigabyte GA-965p-DS3 Mainboard.
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#8 | 17. Aug 2011, 10:37
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Teralios
Teralios
#9 | 17. Aug 2011, 10:53
"... Auch sind Stromverbauch und Platzbedarf Flash-Speicher-Geräte deutlich geringer."

Leider ist diese Aussage nicht ganz richtig. Der Stromverbrauch beim Lesen und Schreiben einer SSD wird vom Controller und den verwendeten Puffer/Cache beeinflusst. Es gibt sogar bereits erste SSD die deutlich mehr Strom verbrauchen beim Schreiben als eine HDD mit 2,5". Die Geschwindigkeit ist dabei aber deutlich Höher von der SSD. ;)
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Avatar sirius3100
sirius3100
#10 | 17. Aug 2011, 11:07
Zitat von Game(R)ST:
Der Stromverbrauch beim Lesen und Schreiben einer SSD wird vom Controller und den verwendeten Puffer/Cache beeinflusst. Es gibt sogar bereits erste SSD die deutlich mehr Strom verbrauchen beim Schreiben als eine HDD mit 2,5".


Soweit ich weiß ist aber der Idle-Stromverbrauch deutlich geringer. Und beim "Normalnutzer" wird gerade im Notebook/Netbook die SSD meist im Idle (oder einem ähnlichen Zustand) sein; unter Volllast wird die quasi nie laufen.
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