Fazit

Apple iPad Mini : Hendrik Weins: Mich hat das Apple iPad Mini überzeugt. Im Gegensatz zu den größeren Modellen lässt sich das kleine und erstaunlich leichte Tablet überall mithinnehmen, es passt sogar in die größere Innentasche meines Mantels. Die Diagonale von 7,9 Zoll bietet gegenüber den 7-Zoll-Modellen wie dem Asus Google Nexus 7 sichtbar mehr Bildfläche, die Farbbrillanz ist ohnehin spitze. Im Zeitalter von HD ist die Auflösung von 1024x768 zwar theoretisch zu wenig, im Test hat das aber nie wirklich gestört.

Spiele sehen super aus, Filme auch und selbst Lesen im Dunkeln ist kein Problem. Zudem laufen die über 250.000 iPad-Apps von Anfang an problemlos auf dem Tablet, und das Spieleangebot ist dem der Konkurrenz meilenweit voraus. Doch abseits von den vielen Vorzügen hat auch das iPad Mini wieder die Apple-typischen Nachteile wie das extrem geschlossene System und die mangelnde Flexibilität.

Die wohl größte Hürde stellt sich Apple aber selber in den Weg. Mit 330 Euro für das Modell mit 16 GByte Speicher kostet das Apple iPad erheblich mehr als ein Google Nexus 7 mit gleicher Speicherausstattung, auch wenn dem Nexus sowohl die zweite Kamera als auch die exzellente Verarbeitung sowie das riesige App-Ökosystem fehlen, aber der Preisvorteil des Mini-Androiden ist immens, und das Medien- und App-Angebot entwickelt sich hier zunehmend weiter.

Unterm Strich ist das iPad Mini die günstigste und bei weitem nicht schlechteste Weise, um ein Apple-Tablet zu erstehen. Wer auf der Suche nach einem günstigen Allrounder ist und keinen gesteigerten Wert auf iOS legt, der fährt mit der Konkurrenz günstiger – aber je nach Einsatzgebiet nicht unbedingt besser.

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Apple iPad Mini