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Coolermaster Mars im Test

Der Coolermaster Mars vereint schicke Optik mit einer guten Kühlleistung. Bei extremer Übertaktung dreht er ordentlich auf, dennoch geht ihm die Puste aus.

Von Hendrik Weins |

Datum: 23.05.2007


Wie ein Ufo sitzt der Coolermaster Mars auf dem CPU-Sockel. Dabei beleuchten zwei blaue Dioden das Innere des Gehäuses, so dass vor allem Modding-Fans den 40 Euro teuren Kühler schätzen werden. Weniger schätzenswert ist die eingebaute Lüftersteuerung, die Sie nur umständlich per Jumper am Stromkabel des Kühlers einstellen können. Einen besseren Ansatz bieten hier die Modelle von Silverstone und Asus, die einen komfortablen Drehregler haben. Der Einbau geht grundsätzlich leicht von der Hand, erzwingt aber den Ausbau der Hauptplatine.

Im Office-Betrieb säuselte der Mars mit ruhigen 1,3 Sone vor sich hin. Unter Volllast rotiert er aber mit sehr lauten 4,3 Sone, nur der kreischende Silverstone Nitrogon NT05 macht mit fast 8 Sone noch mehr Radau. Im Ruhezustand hielt der Mars unseren E6300 auf knapp 50 °C, erst bei einer Übertaktung auf 3,5 GHz sprang auch die Temperatur nach oben. Im Vergleich zur Konkurrenz kühlt der Coolermaster Mars mit seinen 75 °C zwar ausreichend, der zehn Euro günstigere G-Power Lite von Gigabyte drückt die Temperatur aber nochmals um 10 °C.

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