3Dfx Voodoo 5 5500 : Mit der neuen Voodoo 5 betritt ein echtes Qualitätswunder die Grafikbühne. Doch bezüglich Tempo enttäuscht die Karte. Rechtzeitig zu dieser Ausgabe erreichte die finale Version der Voodoo 5 5500 AGP von 3Dfx das GameStar-Testcenter. Gegenüber dem Vorserienmodell zeigen sich Verbesserungen in der Gesamtleistung. Auf dem Grafik-Board verrichten gleich zwei Chips vom Typ VSA-100 ihren Dienst. Damit ist die Voodoo 5 5500 ein Garant für hohe Performance - sollte man meinen. Doch in der Realität bleibt die finale Karte bei den Frame-Raten deutlich hinter dem Konkurrenten, Nvidias Geforce 2, zurück.

Dagegen hat die Voodoo 5 in Sachen Bildqualität die Nase vorn. Dafür zeichnet das des VSA-100-Chips verantwortlich. Dieses Feature lässt sich im Treiber-Menü in zwei Stufen, 2fach und 4fach, aktivieren oder zugunsten der Performance ganz abschalten. Das Hardware-Antialiasing ermöglicht in der hohen Qualitätsstufe schon bei 640 mal 480 Pixeln eine gleichmäßige Bilddarstellung, wie man sie bisher nur ab 1024 mal 768 kannte. Aber auch bei diesen Auflösungen ist durch vierfach-AA noch eine Verbesserung sichtbar. Allerdings fallen die Frame-Raten dann extrem ab.

Im Gegensatz zum Geforce 2 beherrscht der Voodoo 5 kein . T&L wird bisher aber nur von ganz wenigen Titeln wirklich genutzt. Das Hardware-Antialiasing des Voodoo 5 trägt ebenso zur Entlastung der CPU bei, funktioniert aber bei allen Spielen, egal ob sie über eine DirectX- oder Open-GL-Schnittstelle verfügen. Zusätzlich unterstützt die neue 3Dfx-Karte auch die eigene Glide-API, wodurch sie auch zu älteren Spielen kompatibel ist.

Extra-Strom

Die Voodoo 5 5500 besitzt einen zusätzlichen Stromanschluss, über den die Karte vom PC-Netzteil mit Strom versorgt wird. Denn mit mehr als 30 Watt nimmt die Voodoo 5 5500 so viel Leistung auf, dass die Karte nicht mehr allein über den AGP-Bus mit Strom versorgt werden kann. Ein leistungsstarkes Netzteil ist also Pflicht.

Leistung contra Bildqualität

Die V (Getestet in Ausgabe 8/00)