Für günstige 80 Euro spricht Sapphires Radeon X550 256 MB vor allem Gelegenheitsspieler mit PCI-Express-PC an. Der von der X300-Serie bekannte R370-Chip beschleunigt Spiele mit mageren vier Pixel Pipelines und zwei Vertex Shadern. Den neuen Namen rechtfertigt ATI mit dem im Vergleich zum X300 gestiegene Chip- und Speichertakt von 400/500 MHz (X300: 325/400 MHz). Die 128-Bit-Anbindung des 256 MByte Speichers ist für die Leistung der PCI-Express-Grafikkarte X550 ausreichend. Mit VGA- und DVI-Ausgang sowie TV-Out und DVD-Player ist die Karte für ihre Preisklasse gut ausgestattet.

3D-Einsteiger

Erwartungsgemäß bricht die Radeon X550 256 MB keine 3D-Rekorde. Auf unserem Testsystem mit einem Pentium 4/HT 540J (3,2 GHz) und 1,0 GByte RAM spielten wir Far Cry in 1024 mal 768 Pixeln aber immerhin mit meist flüssigen 38,3 fps. Half-Life 2 beschleunigte die X550 in der gleichen Einstellung auf 35,5 fps. Im Vergleich erzielte eine 20 Euro teurere Geforce 6200 (128 MByte, 128 Bit) mit 42,1 fps in Far Cry und 36,6 fps in Half-Life 2 nur ein leicht besseres Ergebnis. Wer auf hohe Auflösungen verzichten kann, oder nur grafisch anspruchslosere Spiele wie World of Warcraft spielen will, kommt mit der X550 günstig ans Ziel.