In der 3D-Mittelklasse knapp über 200 Euro herrschen derzeit ATIs alternde Radeon-X800-Karten. Auf der 230 Euro teuren NX6800GS von MSI werkelt dagegen ein Geforce-6800-GS-Chip von Nvidia. Der hat zwölf Pixel- sowie fünf Vertex Shader, unterstützt Shader 3.0 und die Lichtsimulation HDR. Neben Colin McRae Rally 2005 (GameStar-Wertung: 87) legt MSI noch S-Video-Kabel und HDTV-Adapter bei, eine DVD-Software fehlt allerdings.

Im Test beschleunigt die NX6800GS das leistungshungrige F.E.A.R. in 1280x960 Pixeln ohne Soft Shadows auf flüssig spielbare 40 Frames. Quake 4messen wir in 1280x1024 Pixeln samt 2xAA und 4xAF mit guten 41,8 fps. Im Vergleich dazu bieten die momentan etwa gleich teuren Radeon-X800-XT-Modelle mit 49 Frames in F.E.A.R. und 51,2 fps in Quake 4 spürbar mehr Leistung, unterstützen aber kein Shader 3.0. Das Kühlsystem der MSI-Platine rauscht stets hörbar, allerdings nicht nervig. Unterm Strich spielen Sie mit der NX6800GS alle aktuellen Titel in hoher Qualität zum fairen Preis.