Die All-in-Wonder-Serie von ATI vereint Radeon-Leistung mit DVB-T-Tuner und Radioempfänger. Die 200 Euro teure All-in-Wonder X800 GT taktet mit 400/980 MHz zwar langsamer als normale X800-GT Karten (475/980 MHz), Pixel- und Vertex Shader sind aber bei beiden Modellen identisch (8/6). Der Lüfter läuft leise, dreht aber bei hoher 3D-Last leicht hörbar auf. Neben Pinnacle Studio 9und einer Media-Center-Oberfläche von ATI liegen in der Packung eine Funk-Fernbedienung sowie ein VIVO/HDTVAdapter und ein DVI/VGA-Adapter.

Der reduzierte Takt, das 128 Bit schmale Speicher-Interface und die lediglich 128 MByte RAM bremsen die Karte stark. So muss sich die All-in-Wonder einer X800 GTO klar geschlagen geben - 22,8 Frames in Splinter Cell 3 (1280x960) liegen deutlich unter den 35,2 fps der GTO. Auch in F.E.A.R. (1024x 768) sind nur magere 14 Frames drin, 6 fps weniger als bei der GTO. Wer allerdings eine Grafikkarte mit Videofunktionen und Radioempfang sucht und in eher niedrigen Auflösungen spielt, kann bedenkenlos zugreifen.