MSI Geforce NX7600GS im Test
Leise und flotte Einsteiger-Geforce. Wer auf Bildverbesserungen verzichtet, spielt in Auflösungen bis 1280x 1024 und mittleren bis hohen Details flüssig.
Von
Florian Klein |
Datum:
06.12.2006
Die 130 Euro günstige MSI Geforce 7600 GS spricht wie die Radeon X1650 Pro von Sapphire preisbewusste Spieler an, die eine günstige und moderne Grafikkarte für ihren AGP-Rechner suchen. Obwohl Chip- und Speichertakt des verbauten G73-Chips mit 400/800 MHz relativ niedrig liegen, kann sich die 7600 GS gut gegen die ähnlich günstige X1650 Pro behaupten: In Company of Heroes entscheidet die Geforce alle Benchmark-Durchläufe für sich, in Call of Duty 2 liegt sie nur knapp hinter der Radeon. Allerdings stoßen beide Karten mit maximalen Details schnell an ihre Grenzen, bei leicht reduzierten Einstellungen reicht die Leistung aber für aktuelle Titel in Auflösungen bis 1280 mal 1024 Pixeln.
Die Ausstattung der 7600 GS fällt mit Software-DVD-Player, S-Video-Kabel sowie einer HDTV-Kabelpeitsche für die Preisklasse ordentlich aus, Spiele gibt’s aber keine. Empfindliche Ohren schont das Kühlsystem mit leisem Arbeitsgeräusch, das kaum aus einem PC-Gehäuse dringt. Wer die Wartezeit bis zu einem DirectX-10-System auf PCI-Express-Basis günstig überbrücken will, liegt mit der 7600 GS genau richtig.