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Geforce GTX 280 im Test | Seite 3

Nvidias neues High-End-Flaggschiff im Test

Kraft, die man hört

Geforce GTX 280 : Mit dem Materialaufwand steigt auch der Strombedarf unter Volllast. Mit maximal 236 Watt braucht die GTX 280 in der Spitze ähnlich viel Energie wie die dafür berüchtigte Radeon HD 2900 XT. Im Desktop-Betrieb und bei der Blu-ray- oder DVD-Wiedergabe gelangen Nvidia Fortschritte (nur noch 25 und 35 Watt).

Im Zusammenspiel mit einem Nforce-7- Chipsatz mit integrierter Grafik lässt sich die GTX 280 unter Windows ganz abschalten. Um die entstehende Hitze abzuführen, hat die 23 cm lange Platine (wie die 9800 GTX) ein ausladendes 2- Slot-Kühlsystem. Der Lüfter bleibt unter Windows zwar leise, dreht in Spielen aber deutlich hörbar auf. Für empfindliche Ohren ist die Karte letztlich etwas zu laut.

Physik im Grafikchip

Geforce GTX 280 : Nach der Übernahme von Ageia durch Nvidia wurde die Fertigung der PhysX-Beschleunigerkarten sofort eingestellt. Die Geforce GTX 280 unterstützt nun erstmals die Berechnung von PhysX-Effekten in der Grafikkarte. Nvidia verspricht eine vielfach höhere Performance im Vergleich zur Physikberechnung auf der CPU. Bisher unterstützen mehr als 150 Spiele die PhysX-Schnittstelle. Ausprobieren konnten wir das aber noch nicht, weil erst ein für Juli geplanter Geforce-Treiber PhysX auf der Grafikkarte aktiviert.

Da PhysX auch im Konsolenumfeld (Playstation 3, Xbox 360, Wii) verstärkt eingesetzt wird, gerät die konkurrierende Havoc-Engine mehr und mehr ins Hintertreffen. Nvidia will die PhysX-Schnittstelle für den Mittbewerb freigegeben, um eine einheitliche Physiklösung zu fördern. Diese wird jedoch von zwei Seiten torpediert. Intel hat Havoc übernommen und möchte deren Technologie auf Hauptprozessoren ausgeführt sehen. Überraschenderweise hat sich AMD in der letzte Woche zu Havok bekannt. Ob Microsoft parallel ein einer DirectPhysics-Schnittstelle arbeitet, die möglicherweise als Teil von DirectX 11 in einem oder zwei Jahren starten wird, ist noch nicht ganz geklärt - das Schnittstellen-Chaos aber in jedem Fall vorprogrammiert.

Mehr als Grafik

Nvidia feiert in seinen Produktpräsentationen die Entwicklung vom reinen Grafikprozessor hin zum Multifunktionswerkzeug, das die CPU auf vielen Anwendungsgebieten abhängt. So setzt die Wissenschaft moderne Grafikchips zunehmend in Großrechnern ein. Über eine Erweiterung kann das professionelle Videoschnittprogramm Premiere Pro die Encodierung auf der Grafikkarte schneller als auf der CPU erledigen.

Oder Sie organisieren Ihre Lieblingsbilder mit der Freeware Piclens auf einer optisch schicken 3D-Wand. Das über die Welt vernetzte Rechenprojekt Folding@Home lief bisher nur auf CPUs, der Playstation 3 oder AMD-Grafikkarten und jetzt auch auf Geforce-Karten. Wer selbst Rechenleistung zur Krebs- und Alzheimer-Forschung beitragen möchte, bekommt das Programm auf der offiziellen Website gratis.

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Avatar Flup
Flup
#1 | 16. Jun 2008, 15:16
/haarspalt an
"absolut schnellste" --Superlativ lässt sich nicht steigern ;)
/haarspalt aus

Klingt ein wenig nach Werbung, aber sonst ganz nett der Test.
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Avatar Hendrik Weins
Hendrik Weins
#2 | 16. Jun 2008, 15:31
Keine Werbung, es gibt derzeit einfach keine schnellere Karte -- aber auch keine teurere ;)
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Avatar Necris92
Necris92
#3 | 16. Jun 2008, 15:38
Oha, soll ich mir nur um die Grafikkarte nutzen zu können jetzt n eigenes Kraftwerk bauen? Damit man die Karte auch ausreitzt braucht man ja schließlich n anständigen Prozessor und wer spielt bitte (also wie viel Prozent der Spieler) in 2560x1600?
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#4 | 16. Jun 2008, 15:44
Zitat von Flup:
/haarspalt an
"absolut schnellste" --Superlativ lässt sich nicht steigern ;)
/haarspalt aus
Hmm, einen gesteigerten Superlativ kann ich da jetzt eigentlich gar nich erkennen. "Absolut" ist nicht steigerbar - das stimmt. Aber das wird hier ja auch gar nicht gesteigert.
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Avatar OnlyToast
OnlyToast
#5 | 16. Jun 2008, 15:44
Also, Fazit, ein lautes teures Monstrum für absolute Hightech-Prolls? ^^
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Avatar Mr.Brainwasher
Mr.Brainwasher
#6 | 16. Jun 2008, 15:55
Bei CB verliert die Karte fast durchgehend gegen 3870x2 bei 8xaa/16af und 1600/1200 Auflösung.Das Ding ist das Geld absolut nicht wert.
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Avatar Tamblon
Tamblon
#7 | 16. Jun 2008, 16:03
Reicht da ein 500 watt Netzteil von Seasonic?
Hab einen Core 2 Duo E8400, Soundblaster XFI, und 2 Festplatten.
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Avatar Graf Metzger
Graf Metzger
#8 | 16. Jun 2008, 16:06
Nicht schlecht. Aber zur Zeit braucht kaum jemand solch enorme Leistung. Es wird bekanntlich nicht lange dauern, bis die Dual- GPU des GT200 rauskommen (500 Watt pro Karte? o0).
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Avatar Graf Metzger
Graf Metzger
#9 | 16. Jun 2008, 16:10
Haben die nich schon damals bei der G80 gesagt, dass die die Physik berechnet?
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Avatar BeatrixKiddo
BeatrixKiddo
#10 | 16. Jun 2008, 16:17
Laut den genauen Benchmarks z.b. von Computerbase ist der Vorsprung zur 9800gx2 lächerlich gering, für den Preis ist es ein absoluter Flop.
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