Aopen I945PA-PLF im Test
Solide Platine mit innovativem Stromsparkonzept und sehr gutem Layout, aber wenig Ausstattung. Unterm Strich klarer Preis-Leistungs-Sieger!
Von
Florian Klein |
Datum:
16.05.2006
Beim 125 Euro günstigen i945Pa-PLF setzt Aopen auf Intels aktuellen Mainstream-Chipsatz 945P. Der kommt mit allen Sockel-775-Prozessoren klar, lediglich die teuren Extreme-Edition-Modelle verweigern den Start. Die Ausstattung ist mit einem GBit-LAN-, einem Firewire- sowie zwei IDE- und vier SATA-Ports gutes Mittelmaß. Magere vier USB-2.0-Anschlüsse sind für moderne Platinen aber zu wenig - hier hätte Aopen ein Slotblech mit zusätzlichen USB-Ports beilegen können.
Solide und sparsam
In unseren Benchmarks leistet das i945Pa-PLF durchschnittlich gute 114,8 Frames und liegt nur knapp hinter den teureren High-End-Platinen wie dem Asus P5WD2-E Premium. Cleveres Feature: Eine »Powermaster « genannte Funktion taktet den Frontside Bus im Leerlauf herunter. So sinkt der Takt unserer Test-CPU Pentium D/950 in Ruhephasen von 3,4 GHz auf 1,96 GHz. Das spart kräftig Strom und erfordert deutlich weniger Kühlleistung. Dank der Drehzahlregelung rotiert selbst der lärmende Intel-Boxed-Lüfter dann nur noch flüsterleise. Insgesamt erhalten Sie mit dem i945Pa-PLF eine durchdachte Platine mit durchschnittlicher Ausstattung, innovativer Stromsparfunktion und sehr gutem Board-Layout - klarer Preis-Leistungs-Sieger!