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Asus Commando im Test

Übertaktungsfunktionen und Ausstattung wie beim Testsieger, dafür weniger Technik-Features und 50 Euro günstiger. Sehr guter Testzweiter.

Von Florian Klein |

Datum: 02.05.2007


Das 200 Euro teure Commando von Asus verwendet Intels günstigen Mainstream-Chipsatz P965. Den hohen Preis soll die dicke Ausstattung rechtfertigen: Direkt auf dem Board angebrachte An-/Aus- /Reset-Schalter sowie ein Clear-CMOS-Taster vereinfachen Übertaktungsmanöver deutlich. Ein Mini-Display zeigt den gerade ablaufenden Boot-Prozess an. Insgesamt sieben Lüfteranschlüsse (drei mit Temperaturregelung) ermöglichen eine ausgeklügelte Kühlung. Auch die restliche Ausstattung ist dick: Ein ADI1988B-Audiochip liefert 7.1-Raumklang inklusive DTS-Encodierung, die Ausgänge liegen auf einer extra Steckkarte. Die Vollversion Ghost Recon: Advanced Warfighter gibt’s oben drauf.

Übertakter macht das umfangreiche Bios glücklich: Der Frontside Bus der CPU ist in 1-MHz-Schritten bis auf extreme 650 MHz steigerbar – theoretisch. Die Spannungen von CPU, Speicher, PCI-Express-Slot sowie Southbridge lassen sich differenziert einstellen. Praktisch: Funktionierende Einstellungen speichern Sie in maximal zwei Profilen. Fazit: Gut durchdachtes Übertakter- Mainboard mit toller Ausstattung.

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