BenQ X900 im Test
Guter Spielemonitor mit magerer Ausstattung
Guter Spielemonitor mit magerer Ausstattung und keinerlei Extras. Für das gleiche Geld bekommen Sie den brillanten 22-Zöller Samsung 226BW!
Von
Florian Klein, Hendrik Weins |
Datum:
11.03.2008
Mit dem 19-Zoll-TFT X900 erfüllt BenQ die Grundanforderungen von Spielern. Der Monitor schaltet mit 5 Millisekunden schnell genug für jedes Action-Spiel, und das entspiegelte Display eignet sich auch für helle Räume. Um die Spielambitionen zu unterstreichen, gibt es zwei voreingestellte Display- Profile für Action- und Rennspiele. Bei beiden leidet die Bildqualität aber deutlich. So wirken Schriften längst nicht mehr so scharf wie in der Standard-Einstellung, feine Linien pixeln deutlich auf und die Helligkeit wird reduziert. Die native Display-Auflösung von 1280x1024 strapaziert Mittelklasse-Grafikkarten nicht all zu stark, aktuelle Modelle wie eine Radeon HD 3850 oder eine Geforce 8600 liefern hier meist genügend Leistung.
Im Karton des X900 liegt nur ein VGA-Kabel, eine DVI-Strippe suchen Sie vergebens. Auch bei der übrigen Ausstattung spart BenQ: HDMI gibt es genauso wenig wie einen integrierten USB-Verteiler oder einen Kopfhöreranschluss. Alles in allem bietet der X900 viel zu wenig für die veranschlagten 250 Euro, obwohl die Bildqualität im Standard- Modus überzeugen kann. Denn für etwa 30 Euro weniger bekommen Sie den guten 22-Zoll-Monitor Samsung 226BW!