Mit 1.300 Euro zählt das Acer Aspire 5683WLMi zu den günstigsten Notebooks mit spieletauglichem Grafikchip. Dank des modernen Dual-Core-Prozessors Core 2 Duo T5500 mit 1,66 GHz, 1,0 GByte RAM und einer Geforce Go 7600 mit 256 MByte beschleunigt das 2,9 Kilo schwere 15-Zoll-Gerät die meisten Spiele ausreichend und setzt sich im Einkaufsführer auf Rang zwei bei den Notebooks bis 1.500 Euro.

Ordentliche Spieleleistung

In unseren Benchmarks lief der Ego-Shooter F.E.A.R. in der nativen Auflösung von 1280x800 und maximalen Details mit flüssigen 31 Bildern pro Sekunde. Erst mit aktivierten Bildverbesserungen wie zweifacher Kantenglättung und vierfacher anisotrope Filterung sank die Bildwiederholrate auf gerade noch spielbare 25 fps. In Company of Heroes müssen Sie die Details auf die mittlere Stufe reduzieren, um in 1280x800 mit knapp 33 Bildern pro Sekunde flüssig zu spielen. Damit liegt die Leistung etwa zehn Prozent unter dem Erstplatzierten in unserem Einkaufsführer, dem 1.500 Euro teuren Asus A6JM-AP007. Mit maximaler Leistung im Batteriebetrieb verkürzt sich zwar die Laufzeit des Notebooks von viereinhalb auf zweieinhalb Stunden, dafür bleibt die Leistung konstant. Auch mit gezogenem Stecker läuft F.E.A.R. mit 31 Bildern pro Sekunde – klasse.

Vista kann kommen

Aus aktuellem Anlass installierten wir auf dem Aspire 5683WLMi das brandneue Betriebssystem Windows Vista. Die Installationsroutine erkannte alle Geräte korrekt und spielte die passenden Treiber auf. Erste Benchmarks mit Company of Heroes zeigen aber, das die Performance noch unterhalb der von Windows XP liegt. Bei einer Auflösung von 1280x800 und mittleren Details erzielte das Aspire 5683WLMi unter Vista im Schnitt ungefähr fünf Bilder weniger pro Sekunde (28,6 zu 33,3 fps).

Gelungene Ausstattung

Das voll spieletaugliche 15,4-Zoll-Display des Acer-Notebooks überzeugt mit satten Farben und einer schnellen Reaktionszeit, ist aber am unteren Rand deutlich heller ausgeleuchtet als oben. Zudem stören in hellen Umgebungen starke Reflektionen auf der spiegelnden Oberfläche. Beim längeren Arbeiten erhitzt sich außerdem die linke Handballenauflage unangenehm stark. Die Ausstattungsliste ist hingegen tadellos: Wireless LAN, vier USB-Ports, DVI-Anschluss, Bluetooth und eine 1,3-Megapixel-Webcam sind mit an Bord. Im Vergleich zu den anderen 1.500-Euro-Notebooks in unserem Einkaufsführer baut Acer die mit
160 GByte dickste Festplatte ein. Alles in allem bietet das Aspire 5683WLMi viel Notebook für vergleichsweise wenig Geld.