Intel Core i7 im Härtetest im Test | Seite 10
Mehr Leistung bei gleichem Takt
Die richtige Richtung
Sind zwei oder mehr Kerne belastet, steigt der Multiplikator für alle Kerne nur um eine Stufe auf 25 (1), mit entsprechend weniger Takterhöhung. Das geschieht, um Stromverbrauch und Hitzeentwicklung in Grenzen zu halten. Mit dem Core i7 geht Intel einen Schritt in die richtige Richtung: Das native Quad-Core-Design und der integrierte Speicher-Controller beseitigen Flaschenhälse wie den in die Jahre gekommenen FSB, noch bevor diese spürbare Einschränkungen mit sich bringen. Das verdeutlicht die aktuelle Core-2-Generation, die noch auf die FSB-Technik setzt und die Neulinge bei gleichem Takt in Spielen meist sogar knapp schlägt. In optimierten Anwendungen dagegen spielt ein Core i7 seine Stärken voll aus und deklassiert den Core 2 deutlich. Da Spieleentwickler aber immer Rücksicht auf ältere Hardware nehmen, kommen die architektonischen Vorteile des Core i7 in Spielen sehr wahrscheinlich noch lange nicht zum Tragen. Daher lohnt sich ein Core i7 aufgrund der wesentlich höheren Kosten für Mainboard und Speicher selbst für Neukäufer derzeit nicht. Mit der aktuellen und ausgereiften Core-2-Generation spielen Sie in jedem Fall günstiger und mindestens genauso schnell.