HP Compaq LA2205wg

TFT-Monitore   |   Datum: 14.09.2010
Seite 1   Wertung

HP Compaq LA2205wg im Test

Schicker 22-Zoll-TFT mit toller Bildqualität

Im 22-Zoll-TFT HP Compaq LA2205wg steckt ein tolles Display. Aber auch der geringe Stromverbrauch und die vielseitigen Verstellmöglichkeiten überzeugen im Test.

Von Hendrik Weins |

Datum: 14.09.2010


HP Compaq LA2205wg : Mit 230 Euro kostet der HP Compaq LA2205wg vergleichsweise viel, einige Hersteller bieten für das gleiche Geld bereits Monitore mit einer Diagonale von 24 Zoll an. Dennoch ist der HP-TFT für Spieler ein lohnender Kauf, weil er mit einer Auflösung von 1680x1050 deutlich geringere Anforderungen an die Grafikkarte stellt als andere 22-Zöller oder gar 24-Zöller mit Full-HD (1920x1080). Zudem steckt im Standfuß eine Höhenverstellung mit Pivot-Funktion, und ein USB-Hub ist in der linken Monitor-Seite integriert. Anschluss an den PC findet der Compaq LA2205wg über VGA, DVI und den vor allem von den Radeon-HD-5800-Karten unterstützten Displayport. Auf einen HDMI-Eingang hat HP verzichtet. Dem Rotstift ebenso zum Opfer gefallen ist eine Netztrennungstaste. Mit einem maximalen Verbrauch von 24,6 Watt gehört der TFT aber ohnehin zu den sparsamsten Modellen auf dem Markt.

HP Compaq LA2205wg : Sowohl im Office-Betrieb als auch in Spielen überzeugt uns das verbaute Display im HP Compaq LA2205wg voll und ganz. Farben strahlen satt, Schriften und feine Strukturen sind stets scharf. Im Test-Labor messen wir Kontrastwerte von 749:1 und eine maximale Helligkeit von 215 cd/m², die Helligkeitsverteilung ist mit einer Abweichung von höchstens 15 cd/m² zufriedenstellend. Auch in extrem schnellen Shootern wie Quake Live oder Unreal Tournament 3 konnten wir trotz der lahmen Reaktionszeit von 20,3 ms keine Schlieren entdecken. Wenn Sie die Auflösung unter 1680x1050 reduzieren, verliert der Compaq LA2205wg sichtbar an Schärfe. Zumindest gleichformatige Auflösungen wie 1440x900 sehen noch passabel aus. Im gut zu bedienenden, deutschsprachigen Bildschirmmenü können Sie auch die Interpolation abschalten. Niedrigere Auflösungen werden dann mit einem schwarzen Rand pixelgenau dargestellt.

Wer einen 22-Zöller mit variablen Verstellmöglichkeiten, gutem Bild und geringem Stromverbrauch sucht, greift entweder zum Samsung Syncmaster BX2240 oder zum HP Compaq LA2205wg. Während der Samsung-TFT im Test mit der besseren Bildqualität punktet, hat der HP-TFT einen Displayport-Eingang.

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HP Compaq LA2205wg
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Avatar Shark280 =stealth=
Shark280 =stealth=
#1 | 14. Sep 2010, 08:35
Wir verkaufen diese Monitore meist als HP-Bundle. wer vor hat, seinen Monitor per DisplayPort anzuschliessen, sollte das lieber lassen, denn HP-Monitore haben das Problem, nicht richtig initailisiert zu werden (über DP). dann bleibt der Monitor einfach im Standby und merkt nicht, das der Rechner Bootet und ein Bild sendet. Wenn man sich bei HP nach dem Problem erkundigt, heisst es, sie seien sich dessen Problem bewusst und man erhält Pro Monitor einen Diplayport to DVI adapter.
Dann hat man keine Probleme mehr.
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Avatar aForce
aForce
#2 | 14. Sep 2010, 08:36
Kommt mir das nur so vor oder ist das Teil für das was es hatt, zu teuer? Für ca 200 Euronen gibts z.b den ASUS MS228H 22"LED mit 10'000'000:1 Kontrast, 2ms Reak.Zeit, Ultra Slim und Full-HD
Nur so zum vergleich
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Avatar Equinos
Equinos
#3 | 14. Sep 2010, 14:34
Was ist eigentlich homogene Ausleuchtung? Ich lese das immer hier, aber ich kann mir kein eigenes Bild machen wenn ich nicht weiß was das heißt. Immerhin schreibt ihr bei fast allen Monitoren "nicht ganz homogene Ausleuchtung".

Bitte Helfen!
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Avatar Lokster2k
Lokster2k
#4 | 14. Sep 2010, 14:35
hm...keine Schlieren erkennbar, dennoch "maue(tolles Wort^^) Reaktionszeiten" als Minuspunkt?

Find ich irgendwie paradox, was wird denn nun gewertet? der theoretische gemessene Wert, das was im Endeffekt beim Nutzer ankommt, oder gar eine Mischung???
Ich bin verwirrt

eDIT:

Zitat von Equinos:
Was ist eigentlich homogene Ausleuchtung? Ich lese das immer hier, aber ich kann mir kein eigenes Bild machen wenn ich nicht weiß was das heißt. Immerhin schreibt ihr bei fast allen Monitoren "nicht ganz homogene Ausleuchtung".

Bitte Helfen!


homogen bedeutet gleichen Ursprungs/gleichartig (homos=gleich, genos=Familie), in dem Falle eher gleichmäßig...-->Wikipedia hilft meist bei solchen Fremdwortproblemen...


Lokster2k: Sponsor of mental independence since 1984
;-)
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Avatar NoProff
NoProff
#5 | 15. Sep 2010, 06:34
Zitat von aForce:
Kommt mir das nur so vor oder ist das Teil für das was es hatt, zu teuer? Für ca 200 Euronen gibts z.b den ASUS MS228H 22"LED mit 10000000:1 Kontrast, 2ms Reak.Zeit, Ultra Slim und Full-HD
Nur so zum vergleich

Marketinggekröse frisch aus der Abteilung Münchhausen.
die ganzen drölf zillionen zu 1 Kontraste bei LCDs kann man in der pfeife rauchen ebenso wie 2ms Reaktionszeit.

Wenn ich meine eigenen Messmethoden definiere kann ich auch mit 1.0000.0000.0000:1 und 0.1ms werben.
Leider sind Normierungsgremien Zahnlose Tiger mit Rheuma kurz vorm abnibeln.
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