Oculus Rift : Die Oculus Rift DK2 ist die neueste Version der VR-Brille, Erfinder Palmer Luckey glaubt aber an noch deutlich bessere Versionen - die ihren Weg in jeden Haushalt finden werden. Die Oculus Rift DK2 ist die neueste Version der VR-Brille, Erfinder Palmer Luckey glaubt aber an noch deutlich bessere Versionen - die ihren Weg in jeden Haushalt finden werden.

Im Rahmen der Gamescom 2014 hat Kotaku UK ein Gespräch mit dem Oculus-Rift Erfinder und Oculus-VR-CEO, Palmer Luckey, geführt.

Im Interview erklärte Luckey, dass er die Videospiel-Branche als Speerspitze bei der Entwicklung von VR-Software sieht - und zwar nicht nur bei Spielen:

»Die Spiele-Industrie ist die einzige Branche mit den Talenten und Technologien, immersive Echtzeit-3D-Umgebungen zu schaffen. Im Laufe der Zeit wird die Virtual Reality nicht in andere Industrien expandieren, sondern die Videospiel-Industrie wird expandieren, um neue Dinge in anderen Branchen zu realisieren. Ob es um Architektur geht, virtuelle Urlaube oder Filmproduktionen - die Leute, die Spiele machen, oder heute VR-Titel entwickeln, werden in Zukunft auch diese Dinge machen.«

Sollte diese Entwicklung wahr werden - und die Oculus Rift nicht mehr mit Kabeln an PCs hängen müssen, sondern mit eigenen Render-Chips ausgestattet sein - wäre die VR-Brille laut Luckey für alle Menschen ein Must-Have:

»Wir glauben, dass jeder Haushalt eine VR-Brille haben wird. Zum Verkaufsstart müssen wir aber realistisch bleiben: Die Leute, die zuerst zugreifen werden sind Spieler, vermutlich Core-Gamer, und sie werden die leistungsfähigsten PCs mitbringen. Im Laufe der Zeit wird es mehr und mehr Mainstream werden, aber zum Start wollen wir diesen Kern ansprechen.«

Neben den hoch gesteckten Zielen hat Luckey auch konkrete Pläne für die Zukunft von Oculus Rift. So soll das Devkit 2 die letzte Vorabversion, das Endprodukt bis Ende 2015 im Handel erhältlich sein. Zumindest Online, auch die erste fertige Version der Oculus Rift wird nicht bei Media Markt und Co. zu finden sein sondern nur auf Bestellung ausgeliefert.

Außerdem gäbe es - logischerweise - technische Limitierungen, diese seien aber noch lange nicht erreicht. Bevor die maximale Kapazität des menschlichen Auges erreicht werde, müsste die Auflösung noch zehn bis fünfzehn Mal höher ausfallen, als beim Devkit 2. Entsprechende Displays wird es geben - nur noch nicht im Jahre 2014.

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Oculus Rift