Oculus Rift : iFixit haben das Oculus Rift zerlegt (Bildquelle: iFixit) iFixit haben das Oculus Rift zerlegt (Bildquelle: iFixit)

Bei iFixit wurden in der Vergangenheit auch schon die Development-Kits des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift zerlegt. Die Endkunden-Version weist im Vergleich zu diesen frühen Varianten einige Unterschiede auf, beispielsweise bei den Linsen, die sich nun besser einstellen lassen als zuvor. Außerdem handelt es sich bei den Linsen um neue, asymmetrische Hybrid-Versionen mit einer zusätzlichen Schicht.

Die Displays selbst sind 90 Millimeter groß und bieten eine Pixeldichte von 456 PPI. Das ist höher als bei einem iPhone 6s Plus, das 401 PPI bietet, aber deutlich weniger als bei einem Galaxy S7 mit 576 PPI. Das Kabelmanagement hat sich im Vergleich zu den Entwickler-Versionen deutlich verbessert, außerdem gibt es nun eine robuste Steckverbindung, die ein einfaches Entfernen erlaubt.

Die einzelnen Hörmuscheln des integrierten Kopfhörers lassen sich dank einer federgebundenen Verbindung sehr leicht entfernen und auch die Schaumstoff-Pads, die das Gesicht des Nutzers berühren, sind nur mit kleinen Plastik-Clips gesichert und daher einfach entnehmbar. Allerdings ist es laut iFixit leider nicht so einfach, das eigentliche VR-Headset zu öffnen. Die Staubabdeckung wird durch versteckte, interne Halterungen befestigt und das Kopfband kann überhaupt nicht entfernt werden, ohne den Stoff des Headsets zu beschädigen beziehungsweise zu zerschneiden.

Außerdem ist es im Inneren des Headsets aufgrund des komplexen Designs und der empfindlichen Flachbandkabel sehr schwer, die Linsen, die Displays und die Platine zu entfernen - aber immerhin möglich. Insgesamt vergeben die Reparaturexperten für das Oculus Rift einen »Reparierfähigkeit-Wert« von 7 aus maximal 10 Punkten. Im Vergleich zu vielen anderen Geräten ist das ein recht guter Wert.

Quelle: iFixit