Oculus Rift : Nutzer eines Oculus Rift sollen sich laut Jason Rubin keine Sorgen wegen der gesammelten Daten machen. Nutzer eines Oculus Rift sollen sich laut Jason Rubin keine Sorgen wegen der gesammelten Daten machen.

Die Nutzungsbedingungen des Oculus Rift haben seit der Veröffentlichung für Verwirrung und Ärger bei Internet-Nutzern gesorgt. Oculus VR räumt sich relativ viele Rechte ein, die je nach Interpretation sogar Entwickler und deren Arbeit mit dem Virtual-Reality-Headset einschließen. Oculus VR will außerdem beispielsweise den Aufenthaltsort, die IP, Rechnerkonfiguration, die Bewegungen und sogar die Körperform der Nutzer übertragen und Daten dieser Art auch an Dritte weitergeben.

Ganz klares Ziel dieser Übertragungen ist laut den Nutzungsbedingungen unter anderem personalisierte Werbung, die Oculus vielleicht irgendwann anzeigen will. Auch zu anderen direkten Marketingaktionen erteilt sich Oculus das Recht. Außerdem läuft im Hintergrund nach der Installation der Oculus-Software ein ständig aktiver Dienst mit Systemrechten, der mehr oder weniger ununterbrochen einen kleinen Datenstrom an Server mit Facebook-Kennung überträgt.

Die Bedenken hatten sogar den US-Senator Al Franken dazu veranlasst, einen offenen Brief mit Fragen nach den Gründen für die umfangreiche Sammlung von Daten und deren Sicherheit und Verwendung an Oculus zu senden. Jason Rubin, der Head der Worldwide Studios bei Oculus, hat nun laut AP erklärt, dass sich die Nutzer eines Oculus Rift keine Sorgen machen sollten. Bei einem neuen Medium wie Virtual Reality sei es normal, dass Fragen gestellt würden. »Wir werden antworten. Es wird alles kein Problem sein.« Auch Senator Franken werde zur passenden Zeit eine Antwort erhalten. »Wir werden alles rechtzeitig beantworten. Wir sind uns absolut sicher, dass die Leute dann sagen werden: 'Oh. Ja. Stimmt.'« Einen genauen Termin für die Beantwortung der Fragen nannte Rubin allerdings nicht.

Quelle: AP